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Artikel-Update 2019:  

Aktuelle Zahlen zeigen eine Stabilisierung der Nutzerzahlen auf 186 Millionen Nutzer, nachdem die Quartale 3 und 4 im Jahr 2018 noch sinkende User-Zahlen ergeben hatten. Allein in Q3 gaben 2 Millionen Nutzer der App den Laufpass. Positive Tendenzen gibt es seit Anfang 2019: Snapchats Umsatz ist auf Rekordkurs. Das scheint unter anderem an den Ad-Budgets zu liegen, die Marketer in die App investieren. Die unaufhaltsam boomenden Instagram-Stories sind Snapchats größte Sorge, neben der App TikTok, die eine ähnliche Zielgruppe anspricht. TikTok hat zwar nur 4 Millionen Nutzer in Deutschland, aber stolze 800 Millionen weltweit.

  • 72 Prozent der Snapchat-Nutzer sind bis 24 Jahre alt: 
    • 20 Prozent sind 13 bis 17-jährig, 
    • 29 Prozent sind 18 bis 20 Jahre alt. 
  • 12 Prozent sind über 35 Jahre alt.
  • 40 Prozent sind männlich, rund 57 Prozent sind weiblich.
  • Täglich werden weltweit 3,5 Milliarden Snaps verschickt.
  • Über 200 Milliarden Snaps wurden von den Usern in ihren Memories gespeichert.

Die Funktionsweise von Snapchat hat die Idee der Stories auf Instagram und Facebook und des WhatsApp-Status erst inspiriert. Heute dominiert der Facebook-Konzern die Social-Media-Welt mit genau diesem Feature in allen drei Apps. Snapchat hält vor allem mit Lens-Challenges dagegen, wie jüngst die Aktion von dem US-amerikanischen Talk-Show-Host Jimmy Fallon mit dem rollenden Wüstengras.Von den Spectacles-Brillen, für die der junge Influencer Luka Sabbat geworben hat bzw. werben sollte, hat Snapchat 150.000 Stück verkauft – dadurch entstanden mindestens 40 Millionen Dollar Verlust (Stand 2018). Lag aber wahrscheinlich nicht nur an Luka…

Trends: 

  • Stories auf Instagram und Facebook plus WhatsApp-Status haben mehr Nutzer als Snapchat insgesamt verbuchen kann. Facebook wird mit diesem Trio weiter verstärkt angreifen. 
  • Für WhatsApp-Status wurde für 2019 Werbung angekündigt, hier liegen also noch Potenziale für Unternehmen.

In unserem Artikel von 2016 zeigen wir auf, wie sich Snapchat als besonderer Kanal für Werbung durch Influencer eignet – und das trifft auch 2019 immer noch zu.

Snapchat ermöglicht den Fokus auf das wesentliche für die Zielgruppe

Was bringt es Werbung zu schalten, wenn sie nicht wirklich beachtet wird? Die immer größer werdende Zahl an Ad-Blocker Nutzern zwingt Marketer dazu, sich diese Frage zu stellen. Heute schauen die Leute in jeder freien Minute auf ihre Handys, um in ihren Social-Media-Profilen News zu checken. So achten sie zum Beispiel beim Fernsehen nicht mehr auf die Werbepause, sondern konzentrieren sich stattdessen auf ihr Smartphone – den berühmten Second Screen. Als Brand sollte man sich unbedingt auf Mobile First und die passenden Social-Media-Channels zu konzentrieren. Auf Snapchat sieht man nur Videos oder Bilder ohne lästigen Pop-Ups oder Bannerwerbungen. Der produzierte Content steht hier absolut im Fokus.

Snapchat sorgt für Relevanz

Nach 24 Stunden verschwindet eine Snapchat-Story. Warum ist das ein Vorteil? Weil man immer die „latest News“ bekommt und so relevant für seine Follower bleibt. Die Beiträge handeln von aktuellen Ereignissen, und sobald sie „veraltet“ sind und an Aktualität verloren haben, kann man sie nicht mehr sehen. Snapchat reagiert damit auch auf die neue verkürzte Aufmerksamkeitsspanne des digitalen Lebensstils. Natürlich braucht man die Zeit und Ressourcen, um diese Art von Snapchat-Präsenz aufrecht erhalten zu können. Hier kommen die Influencer ins Spiel. Durch eine Zusammenarbeit mit vertrauten Snapchattern kann man ein demografisch andersartiges bzw. viel größeres Publikum erreichen als das über andere Werbekanäle überhaupt möglich wäre.

  • Viele Brands, darunter auch Red Bull, haben sich in ihren Snapchat-Kampagnen für die ‚Takeover’ Methode entschieden. Dabei übernimmt ein Influencer für ein paar Stunden die Kontrolle über den Snapchat-Account der Marke oder des Unternehmens. Welcher Influencer dazu am besten geeignet ist, muss durch gründliche Recherche vorher bestimmt werden. 
  • Unter dem Namen „Curators of Sweden“ wurde das schwedische Twitterprofil im wöchentlichen Rhythmus an einen Bürger weitergegeben, um das Land noch attraktiver für Touristen zu machen. Als das Zepter erneut übergeben wurde, warf die auserwählte Bürgerin mit Kraftausdrücken um sich und sorgte damit eher für negatives Aufsehen. Da hilft nur noch Coolness – und Krisen-Management. 

Snapchat schafft überzeugende Personalisierung

Snapchat ermöglicht es Brands, eine Kundenähe herzustellen wie keine andere Plattform es kann. Durch den geänderten Marketingfokus schauen sich Kunden lieber authentischen Inhalt als „glatte“ Werbungen an. Deshalb kann man Snapchat dazu einsetzen, Fotos und Videos als begehrenswerten Content unter dem Motto „hinter den Kulissen“ zu inszenieren. Dies gibt Zuschauern einen einzigartigen Einblick in neue Aspekte des Unternehmens oder liefern den VIP-Faktor eines exklusiven Events. Am Ende gibt es doch vielleicht nichts authentischeres als ein vielleicht etwas verwackeltes iPhone-Video.

Snapchat steht für Loyalität

Im Gegensatz zu anderen Plattformen kann man Snapchat-Profile nicht zufällig „finden, da sie nicht per Algorithmus vorgeschlagen werden wie auf Facebook oder Instagram. Stattdessen muss man Profile aktiv suchen und ihnen folgen. Die Snapchat-Fangemeinde verhält sich daher höchstwahrscheinlich loyaler als auf anderen Plattformen. Dies können Brands zu ihrem Vorteil nutzen, um eine persönliche Beziehung zu ihrer anvisierten Zielgruppe aufzubauen. Snapchat ist momentan die ideale Plattform für Brands mit einem jungen Publikum. Wenn man aktuellen und relevanten Inhalt direkt verbreiten will, eignet sich dieser Kanal hervorragend dafür.

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