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Was wäre, wenn du als Entscheider für die Marketingmaßnahmen deiner Brand einen Weg finden würdest, wie du Ad-Blocker umgehst und dennoch die Werbebotschaften zur Audience senden kannst?

(Update: Stand 2018:) 32 Prozent aller Surfenden nutzen im Internet einen AdBlocker: Das sind 21, 4 Millionen Menschen (lt. Forschungsunternehmen eMarketer, Stand 2018). Vor allem die jüngeren Zielgruppen möchten keine Werbung sehen. Über die Hälfte der 18- bis 24-jährigen User blocken Ads, bei den 25- bis 34-jährigen Nutzern sind es immerhin noch 40,4 Prozent. Damit stellt sich auch für Brands die Frage: Wie kann man in dieser werbefeindlichen Atmosphäre eine Marketing-Kampagne schaffen, die Nutzer auch richtig wahrnehmen können?

Leider gibt es darauf keine klare Antwort. Während der Daumen oder der Mauszeiger ungeduldig über den ‚Skip’-Button schwebt, müssen Marketer immer kreativer werden, um spannende Inhalte zu erschaffen.

Influencer überspringen die AdBlocker-Hürde

Eine Antwort auf die neuen Gegebenheiten in der Werbewelt ist Influencer Marketing. Doch es braucht Einiges mehr, als einfach Influencer zu suchen und ihnen eine bezahlte Kooperation rund um das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung anzubieten. Daher haben wir im Folgenden einige Tipps zusammengestellt, wie man so viel wie möglich aus seiner Influencer-Kampagne herausholen kann:

1. Glaubwürdigkeit der Influencer

Glaubwürdigkeit ist ein absolutes Muss im Influencer Marketing. Es trägt wesentlich zum Erfolg der Kampagne bei, wenn der Influencer den Nutzen des Produkts glaubwürdig  in Szene setzt. Zusätzlich sollte man Influencern hierbei kreative Freiheit lassen. (Update 2018:) Laut einer Studie von CPC Strategy sehen User die Meinungsführer eher als Freunde und vertrauen deren Empfehlungen. Influencer Marketing überbrückt die Kluft zwischen Brand und Kunden durch authentisches Product Placement im Influencer Created Content über alle Social-Kanäle hinweg. Je stärker eine Kampagne nach hohler Werbebotschaft klingt, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Publikum nicht darauf reagiert. Jeder Influencer kennt sein Publikum am besten und weiß, wie er es richtig anspricht. Auch wenn es zunächst beängstigend scheint: Je mehr die Kontrolle dem Influencer überlassen wird, desto höher werden damit die Erfolgschancen. Trotzdem ist es wichtig, ein klares Briefing durchzuführen. So ist sicher gestellt, dass Brand und Influencer die Botschaft und das Ziel der Kampagne gleich verstehen.

2. Inspiration von Meinungsführern

Wenn man sein Publikum inspirieren will, muss man zuallererst die angesprochenen Influencer begeistern. Warum sollte der Influencer nur vorgeben, die Brand gut zu finden, wenn er sie durch gute Erfahrungen und Inspiration wirklich lieben kann?

Auch wenn es wirksam sein kann, dem Influencer einfach viele Produkte für einen Review zu schenken, fehlt trotzdem die echte Inspiration. Um Influencer zu begeistern, müssen Brands eine gute Erfahrung mit dem Produkt bzw. der Brand vermitteln. Ein Best Case ist die Kampagne der Spirituosenmarke Malibu, in der sie vier YouTuber auf Weltreisen geschickt hat, um die perfekte Sommererfahrung zu machen.

Warum ist das eine gute Idee? Weil die Inspiration, die Malibu den YouTubern gegeben hat, mehr als ausreichend für kreativen und interessanten Inhalt ist. Natürlich können es sich nicht alle Brands leisten, vier Influencern die Sommerferien zu bezahlen, aber es ist die Wirkung, die zu einer tollen Kampagne führen wird. Inspiriere den Influencer, und er wird sich um alles andere kümmern. Erfolgreiche YouTuber können heute nicht mehr nur mit Goodies und Freebies vor den Karren gespannt werden.

3. Anreiz durch Authentizität

Wer seinen Inhalt erfolgreich verbreiten möchte, muss seinem Publikum einen guten Anreiz geben. In einer perfekten Welt wäre die Brand-Message im Influencer-Created-Content so spannend, dass er sofort viral gehen würde. Leider leben wir nicht in einer perfekten Welt, also kann es von Vorteil sein, deinem Publikum einen leichten Schubs in die richtige Richtung zu geben.

Auch hier demonstrierte die Malibu-Kampagne den Erfolg:

  1. Malibu hat einige wichtige Methoden verwendet, um das Video weiter zu verbreiten. Erstens haben sie einen eigenen Hashtag benutzt. Dadurch kann sich das Publikum leichter auf die Kampagne beziehen und es sorgt für Gesprächsstoff.
  2. Malibu hat sein Publikum auch zur aktiven Teilnahme aufgefordert. Durch Kommentare konnte es ein direktes Feedback auf die Aktivitäten der YouTuber geben. Dies ist auch eine nützliche Methode, um den Hype der Kampagne zu verstärken und sie weiter zu pushen.

4. Wertschätzung durch Influencer

Nicht zuletzt kommt es auf die Wertschätzung deines Influencers an. Im Gegensatz zu anderen Kooperationen sollte die Verbindung zwischen Brand und Influencer vertraut sein. Um dein Publikum zu überzeugen, dass der Influencer deine Brand wirklich leidenschaftlich unterstützt, musst du eine echte Beziehung aufbauen, die sogenannten Influencer Relations. Das sind nachhaltige und langfristige Kooperationen. Dadurch verstärkst du die Glaubwürdigkeit deiner Kampagne und erhöhst die Chancen, deine Botschaft weiterzuleiten.

Fazit: 4 Essentials für erfolgreiche Kampagnen

Zusammenfassend ist zu sagen, dass man mit der richtigen Planung eine mitreißende Influencer-Marketing-Kampagne schaffen kann. Durch eine enge geschäftliche Beziehung mit dem Influencer kann man sicherstellen, dass die Kampagne glaubwürdig und authentisch wirkt und man das richtige Publikum anspricht und begeistern kann.

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