Studie: Brand Awareness liegt als Ziel klar vor Abverkauf

Die Wirksamkeit von Influencer Marketing und dessen Zielsetzung sind Gegenstand der Studie „State of Influencer Marketing“ von ACTIVATE. Grundannahme ist, dass Marken inzwischen verstanden haben (sollten), dass für den Launch eines neuen Produkts oder der Veränderung von Markenwahrnehmung die Zielgruppen der „Innovators“ und „Early Adopters“ in anderer Form überzeugt werden müssen, damit sie diese Botschaften verbreiten. Diese beiden Gruppen bewegen sich verstärkt in den Netzwerken der Social Media. Influencer stammen laut ACTIVATE im Umkehrschluss selbst aus diesen beiden Gruppen und bestechen die Folower durch Expertise und eine authentische, verlässliche Stimme. Eben diese Empfehlungskraft kommt Marken zugute, die Kooperationen mit Influencern eingehen. Die Studie gibt einen Einblick in die Erwartungshaltung von Entscheidern und Influencern. Wir haben die vier wichtigsten Kernaussagen zusammengefasst.

Kernaussage 1: „Brand Awareness ist das wichtigste Marketingziel“

78% der Entscheider der Marketingabteilungen nennen Brand Awareness als ihre Zielsetzung, während hingehen nur 45% den Abverkauf als Marketingziel angeben. Stimmig dazu sind die 22% der Influencer, die angeben, dass Conversion-Raten der Grund seien, weshalb sie Kooperationen eingehen. Das mag auch durchaus an der Natur der Social Media Kanäle liegen, denn Instagram und YouTube sind beide keine klassischen Absatzkanäle. Rabattcodes können mit der richtigen Platzierung durchaus Erfolge erzielen, dennoch funktioniert Branding über Instagram, YouTube, Facebook und auch Pinterest stets besser als „kaufe jetzt“-Content. Follower und Fans sind empfindlich und rügen jeden platten Verkaufspost mit entsprechend unzufriedenen Kommentaren.

Kernaussage 2: „Instagram Stories und Story Highlights sind stark – aber Instagram Story-Umfragen sind stärker“

Ein unterschätztes Tool innerhalb der Instagram Story ist laut der Studie die Option, Umfragen zu erstellen und die Audience abstimmen zu lassen. Nach Angaben der Influencer (55%) und Marketing-Teams (70%) ist die Nutzung von Instagram Stories in Kampagnen verankert, doch nur ein geringer Anteil – 16%  Influencer und 14% Marketing-Entscheider – nutzt das Potential von Umfragen in den Stories aus. ACTIVATE konnte in seinen Messungen eine Beteiligung der Audience von bis zu 12-15% erzielen, das ist mehr Interaktion als bei Posts, Instagram Live oder allen anderen Content-Formen der App. Direktes Feedback durch gezielte Ansprache ist durch solche Umfragen möglich – hier sollten Marken und Influencer den Trend nicht verschlafen!

Kernaussage 3: „Langfristige Partnerschaften auf dem Vormarsch“

Marketing-Entscheider und Meinungsmacher setzen beide laut ACTIVATE verstärkt auf nachhaltige Zusammenarbeit, die Influencer Relations, statt auf kurzfristige Aktionen. Beinahe 50% der Entscheider arbeiten 6 Monate oder länger mit Influencern zusammen, dieselbe Aussage gilt für 40% der Influencer. Unternehmen können sich so ein Gesicht für ihre Marke sichern, das als Markenbotschafter agiert. Laut ACTIVATE wird dieser Trend weiter wachsen.

 

Kernaussage 4: „Kooperation JA – enge Zusammenarbeit NEIN“

Hier gibt es laut der Studie aber noch Verbesserungspotential: Nur 29% der Influencer erhalten ein Mitspracherecht, wenn es um die Erstellung von Content geht. Das bestätigt auch die Gegenseite: die Mehrheit der Marketingschaffenden, nämlich 55%, gesteht ein, dass die Ausrichtung der Kampagne und die Contentstrategie schon lange feststehen, bevor überhaupt mögliche Influencer kontaktiert werden. ACTIVATE zieht daraus denselben Schluss wie wir: Wahre Magie passiert im Influencer Marketing nur dann, wenn echte, durch enge Zusammenarbeit und gemeinsame Entwicklung erdachte Kollaborationen stattfinden! Niemand versteht die Audience so gut wie die Influencer selbst.

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