TT Ads

Ohne LinkedIn? 4 Influencer-Marketing-Beispiele für B2B

Die Suche nach Influencern für die Belange von B2B-Marketing gestaltet sich prinzipiell ähnlich, wie für den B2C-Bereich. Nur sind meist die anvisierten Plattformen andere. Die Vermittlung von Unternehmen und Influencern kann ebenso auf einer Plattform wie ReachHero statt finden. Oder die Marketer nehmen die Suche nach relevanten Influencern selbst in die Hand. Im Mittelpunkt steht immer die Zielgruppe – und diese bewegt sich in beruflichen Netzwerken wie LinkedIn und Xing statt auf Instagram und Snapchat. Aber sind die beiden Karriere-Plattformen der einzige Weg für Influencer Marketing?

Influencer Marketing für B2B-Kampagnen

Neben den etablierten Karriere-Netzwerken LinkedIn und Xing können Influencer auch auf Blogs und in Facebook-Gruppen die Botschaften der Unternehmen multiplizieren. Geeignete Meinungsführer finden sich darüber hinaus auch in den eigenen Reihen oder im Kundenstamm. Da berufliche Themen eine sehr persönliche Sache sind, empfiehlt es sich, Influencer Relations anzustreben – das bedeutet langfristige Kooperationen mit Influencern aufzubauen. Glaubwürdigkeit, passende Tonalität und gelungenes Storytelling sind gefragt. Der Dialog entsteht meist durch Events, beispielsweise spezielle Influencer-Aktionen auf Messen. Aber auch Hintergrundgespräche mit Mitarbeitern des Betriebs, eine Werksführung oder Testfahrten können ebenfalls über den Influencer Created Content gespielt werden.

LinkedIn und Xing: Zahlen im Vergleich

  • Zwischen 12 und 13 Millionen Menschen sind aktuell in der DACH-Region registrierte LinkedIn-Mitglieder. Der Xing-Wettbewerber lockt vor allem Menschen an, die auch global netzwerken möchten.
  • Xing liegt 2019 mit 15 Millionen Nutzern noch vor dem Konkurrenten aus USA.
  • Die Reichweite von LinkedIn beträgt weltweit 508 Millionen, während Xing 30 Millionen Nutzer weltweit erreicht.
  • Influencer sind auf beiden Plattformen meist etablierte Meinungsführer ihrer Branchen, deren Stimme ein öffentliches Interesse generiert.

Doch Influencer Created Content kann überall stattfinden. Die folgenden Beispiele demonstrieren, dass Kooperationen zwischen Brands und Influencern auch kreativ über andere Wege als LinkedIn- und Xing-Kampagnen den Weg zur Zielgruppe finden kann.

Beispiel 1: Webinare präsentiert durch Influencer (ClickMeeting, Polen)

  • ClickMeeting aus Polen setzt auf den Einfluss von Influencern.
  • Influencer wie Larry Kim und Andrea Vahl präsentieren die Best Practices rund um die Webinar-Produktion.
  • Die Audience soll direkt in diesen Clips erfahren, welchen Mehrwert Webinare liefern.

Beispiel 2: 3M Science Champions produziert Podcasts (3M, USA)

  • Der Chief Science Advocate von 3M, Jayshree Seth, lädt in einer Podcast-Serie 21 wissenschaftliche Experten und Influencer ein, um relevante Forschungsentwicklungen zu diskutieren.
  • Die Themen werden durch die Sprache der Meinungsführer vermenschlicht und statt zäher Wissenschaftsvorträgen wird die Materie lebendig besprochen.
  • Der Zugang für Nicht-Wissenschaftler zu den wissenschaftlichen Themen von 3M wird durch den Podcast deutlich erleichtert.

Beispiel 3:  Storytelling-Podcast macht Menschen im Unternehmen zum Mittelpunkt (Hotjar, Malta)

  • Hotjar aus Malta visualisiert als Dienstleistung das User-Feedback für Firmen wie invision, HubSpot, unbounce oder reed.co.uk. Hotjar zielt mit der Podcast-Serie darauf ab, den Abonnenten wertvolle Inhalte via Storytelling nahe zu bringen.
  • Thema des Podcasts sind die Menschen, die hinter dem Erfolg von Unternehmen stehen – und wie andere von ihnen lernen können.
  • Laut eigener Angabe hat der Podcast bereits über registrierte 4.000 User.

Beispiel 4:  YouTube-Content durch erfolgreiche Influencer streuen (SVGator, USA)

  • SVGator bietet Tools um SVG-Grafiken zu animieren. Das Unternehmen aus San Francisco hat den in der Zielgruppe populären YouTube-Channel DesignCourse von Developer Gary Simon (330.000 Abos) ausgewählt, um Influencer Created Content zu verbreiten.
  • Über 13.000 Nutzer haben das Tutorial bisher angesehen.
  • Das Feedback in den Kommentaren ist gemischt, dies hat allerdings nichts direkt mit dem Inhalt von Gary Simons Video zu tun – der Entwickler erhält sogar viel Lob. Aber: Die App war zuerst kostenfrei, dann nicht mehr, was für Unmut sorgte. (Nun ist es SVGator möglich, aus diesem Feedback eigene Schlüsse zu ziehen.)

Ob im B2B- oder im B2C-Bereich – Influencer Marketing funktioniert! Wir verbinden Unternehmen mit relevanten Meinungsführern. Melde dich dazu auf der ReachHero-Plattform an – unser Team freut sich!

TT Ads

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.