Milliarden Views auf Instagram! Diese Brands setzen auf eigene AR Filter

Mittwoch, 05.02.2020

AR Filter gibt es schon seit Längerem auf Instagram. Dass nun aber jeder User eigene Filter erstellen und auf der Plattform hochladen kann, ist erst seit Mitte letzten Jahres möglich. Seit dem die Beta-Zeiten vorbei sind haben User aus aller Welt mittlerweile unzählige Filter veröffentlicht – Tendenz stark steigend! Oft werden die Filter zu reinen Unterhaltungszwecken erstellt und ähneln bei manchen Usern eher einer Tech-Demo als nach einem spektakulären AR-Gewitter. Influencer wie @Carmushka erreichen allerdings mehr als 3 Milliarden (ja, richtig gelesen) Views auf ihre AR Filter. Zurecht fragen sich Brands und Agenturen, wie sie solch exorbitanten Traffic für sich selbst nutzen können.

ReachHero präsentiert, wie Brands aus Deutschland und der Welt bereits erfolgreich auf AR-Filter setzen um ihre Brand Awareness kostengünstig zu steigern

Jetzt kann jeder Instagram AR-Filter erstellen – ohne Vorkenntnisse!

Snapchat hat bereits im Jahr 2015 begonnen mit dem Thema Augmented Reality zu experimentieren. Dafür, dass das Projekt bereits vor 5 Jahren gestartet wurde, waren die Ergebnisse des AR-Features beeindruckend. Am erfolgreichsten war mit weitem Abstand der Hunde-Filter, welcher durch den Hype in direkter Assoziation mit der App Snapchat stand. 

Einige Zeit später sprang auch Instagram auf den Zug auf und adaptierte das AR-Feature für die eigene App. Bisher war es allerdings nur Instagram selbst und einigen handverlesenen Künstlern vorbehalten Effekte für die Plattform mit über eine Milliarde aktiven Nutzern zu entwickeln. In der Jahresmitte 2019 entschied sich der Mutterkonzern Facebook allerdings zur Freude der User, den sogenannten “Spark-AR-Hub” für alle kreativen Entwickler freizuschalten. Seit dem ist es nun möglich seine eigenen Filter zu erstellen und veröffentlichen. 

Der Schlüssel zu den eigenen Filtern lautet “Spark AR”. Die von Facebook selbstständig entwickelte Software ist die bisher einzige Applikation zur Erstellung der AR-Filter. Was man der Software allerdings zugute halten muss: sie ist auch für Laien und Anfänger schnell zu verstehen. Erste Face-Filter lassen sich dank einer Vielzahl von kostenlosen YouTube-Tutorials binnen weniger Minute erstellen und im Spark-AR-Hub auf Facebook und Instagram veröffentlichen. Zwar ist die Auswahl an deutschen Erklärvideos zum aktuellen Zeitpunkt überschaubar, allerdings finden sich im englischsprachigen Raum diverse nützliche Tipps für den ersten eigenen Filter

Dr. Oetker und Netflix generieren unmengen Impressions durch Instagram Filter

Nun stellt sich für viele die Frage, wie man die neuen Augmented Reality Features für sich und seine Dienstleistungen / Produkte nutzen kann. Eines der Neuesten und Besten Beispiele von Nahrungsmittel-Hersteller Dr. Oetker und deren Produkt “Ristorante Pizza”. Hierfür kreierte der Food-Gigant den Filter “Welche Pizza Bist Du”, welcher auf aktuelle Trends aufspringt und den Usern mit Hilfe des Zufallsprinzips ermöglicht, die richtige Pizza-Wahl zu treffen. Die Systematik hinter dem Filter ist bereits bekannt: Andere Creator veröffentlichten bereits Filter zu den Themen “Welcher Disney-Charakter bist du” oder “Welches Pokemon passt zu dir”. 

Für Dr. Oetker ging die Rechnung definitiv auf. Zahlreiche User und Influencer nutzten den Filter und streuten ihn so unter ihre Follower. Genaue Analytics gibt es vom Tiefkühlpizza-Hersteller nicht, allerdings elässt sich aus dem exorbitanten Follower-Wachstum auf dem Instagram-Kanal der Erfolg des Filters deutlich ablesen. Nämlich gewann der Instagram-Account @droetker_pizza ganze 660 Follower in den letzten 30 Tagen dazu. Was auf den ersten Blick gar nicht so spektakulär klingt wird dann beeindruckend, wenn man es mit den aktuell 3.165 Followern in Relation stellt. Das ergibt ganze 20% Fan-Wachstum – großteilig hervorgerufen durch einen Filter!

Influencer Marketing trifft auf Instagram AR-Filter

Auch aus den Staaten gibt es ein Paradebeispiel für Filter mit der erweiterten Realität. Video-on-Demand Provider Netflix veröffentlichte in Zusammenarbeit mit dem VFX-Studio “The Mill” mehrere Filter-Optionen für die zweite Staffel Stranger Things. Natürlich sind diese Filter genau wie beim Beispiel von Dr. Oetker eine nette Spielerei, doch in Kombination mit Influencer Marketing, können sie zu einem wahren Awareness-Magneten werden. Influencer können hierbei die erstellten Filter der Brands verwenden um so auch visuell auf das besagte Produkt, Dienstleistung oder ein Event aufmerksam zu machen. Diese Form des Influencer Marketings wird zum aktuellen Zeitpunkt noch Stiefmütterlich behandelt, da zuvor die Erstellung eines Filters realisiert werden muss. Dies sollte allerdings für Grafiker und VFX-Künstler kein Hexenwerk darstellen.

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