TT Ads

In der Influencer Marketing Theorie gelten jene Accounts als besonders erfolgreich, die eine hohe Engagement Rate vorweisen können. Zwischen 3 und 8 Prozent gelten als guter Messwert bei Makro-Influencern, während ein Mikro-Influencer auch schon mal 20 Prozent generieren kann. Je kleiner die Audience, umso mehr Engagement. Klingt soweit logisch. Aber ist dieser Wert tatsächlich nützlich für die Messung und das Monitoring von Influencer Marketing Kampagnen?

Für uns ergeben sich zwei elementare Fragen, denen wir in diesem Blog-Post auf den Grund gehen:

  1. Wie erkennen Influencer und Brands die Relevanz einer Personenmarke?
  2. Ist die bislang verwendete Engagement Rate (Interaktionen/Follower) noch relevant für die Messung?

7 Tipps zur Steigerung des Engagements der Audience

Bevor jedoch die Antwort auf diese Fragen geliefert wird, lohnt sich die Betrachtung, wie derzeit von Influencern das Engagement in der Audience angekurbelt wird:

  • Fragen stellen: Die Influencer animieren die Fans und Follower dazu, auf Fragen zu antworten. Je simpler, desto eher erfolgen Reaktionen.
  • Taggen: Die Aufforderung, einen Freund oder eine Freundin unter einem Post zu verlinken wird oft bei Give Aways und Gewinnspielen genutzt, funktioniert aber auch ohne Anlass. (So werden zwischen den Zeilen die Getaggten auch eingeladen, diesem Account zu folgen.)
  • Giveaways: Direkt passend zum Vorgänger, die beliebten Verlosungen werden einfach nicht alt.
  • Direkt-Ansprache: Noch nicht ganz so viel genutzt, aber sehr effektiv sind Ankündigungen wie „Ich beantworte morgen die ersten 50 Fragen“ oder „Schickt mir eure getaggten Bilder und ich poste sie mit einem Kommentar“.
  • Gesprächsstoff: Provozieren oder schlichtweg „anders sein“ sorgt oftmals schon für mehr Interaktionen.
View this post on Instagram

🤴🏼❤️👸🏼

A post shared by GIGI GORGEOUS GETTY 👸🏼 (@gigigorgeous) on

  • Partnerschaften: Ob als Repost oder anderweitiger Support – das Verlinken von anderen Accounts oder die Erwähnung von Kollaborationen hilft allen Beteiligten.
  • Hashtags: Klingt simpel, wirkt aber immer noch. Vor allem, seit Instagram die Funktion zum Folgen von Hashtags eingeführt hat und somit Posts und Stories bequem als Feed-Sammlung zusammengestellt werden. Die Hashtags können von Brands vorgegeben werden, sind aber idealerweise gemeinsam mit den Influencern erarbeitet worden. Oder aber ein vom Influencer etablierter, eigener Hashtag wird benutzt. Beispiel hier: #dielucrewliebtdich

Der Haken am „Interaktionen/Follower“ – KPI? Der neue Instagram – Algorithmus

Wer hier auf dem Blog regelmäßig mitliest, hat es schon mitbekommen:

Das Hauptproblem: Der Feed mit Postings konkurriert eindeutig mit anderen Darstellungsformaten der Plattform. Ist die Engagement-Rate also noch ausschlaggebend für die Berechnung von Erfolg und Beliebtheit?

Der KPI – Wert „Interaktionen/Reichweite“

Als Alternative zu „Interaktion/Follower“ kursiert der Ansatz bei Marketern, für effizientes Influencer Marketing den Wert „Interaktionen/Reichweite“ zu verwenden. Beide KPIs können – wie auch die Anzahl der Impressionen – in den Instagram Business Accounts zur Berechnung abgerufen werden:

  • Wie viele Likes, Kommentare und Saves erzielte ein Post → Interaktionen
  • Wie viele Einzelpersonen haben den Post gesehen → Reichweite
  • Wie oft wurde ein Post gesehen → Impressionen

Erste ReachHero – Empfehlung: bezieht zusätzlich die KPIS in den Stories mein ein!

Instagram liefert Brands und Influencern für die Stories wichtige Kennzahlen (für 24 Stunden, 7 Tage, 14 Tage), die auch in das Monitoring einfließen sollten. Folgende Werte stehen zum Abruf im Business Konto bei Instagram bereit:

  • „Weiter“ getippt
  • „Zurück“ getippt
  • Impressionen
  • Reichweite
  • Story Verlassen
  • Antworten

Wenn Posts besonders viele „Weiter“ kassieren, könnte das ein Anzeichen für eine wenig gelungene bzw. beliebte Story sein. Interaktionen – und schlussendlich auch Engagement – liest man am Wert der Antworten ab (Quantität und Qualität).

Zweite ReachHero – Empfehlung: Das Kampagnenziel bestimmt eure KPIS!

Plot-Twist: Es gibt keinen KPI der allgemeingültig ist. Die individuell festgelegten Marketing- und Kampagnenziele geben vor, welcher KPI ausschlaggebend ist. Wie bei jeder sorgfältig ausgearbeiteten Influencer Marketing Strategie, muss vor Launch der Kampagne feststehen, welche Werte für welches Outcome zu erreichen sind.

Ein Muss: Transparenz und Vertrauen

Jegliche seriöse Abwicklung zwischen Influencer und Brand lebt von Offenheit und ehrlichem Umgang. Die Business Accounts von Facebook und Instagram sind grundsätzlich nur von den Influencern einsehbar (im Gegensatz zu den Konten für die Social Ads). Alle Kennzahlen sollten deshalb offen kommuniziert werden. Manipulationen sind auch hier leider nicht immer auszuschließen – es sei denn, man arbeitet mit von uns verifizierten Influencern auf der ReachHero-Plattform zusammen.

Erfahre mehr über unser Dienstleistungsspektrum in diesem kurzen Clip:

TT Ads

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.