Influencer Marketing: 5 Tipps

Social Media Influencer sind unter Werbetreibenden gefragt wie nie.
Neben den „klassischen“ Kanälen wie Facebook oder YouTube, rücken auch Instagram und Snapchat immer mehr ins Visier der Marketer.
Klassische Marketingformate verlieren beim Publikum immer mehr an Wirkung, weshalb alternative Wege, wie Influencer Marketing, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Immer mehr Unternehmen erkennen das enorme Potenzial, das hinter den Social Media Stars steckt. Die Fülle der Möglichkeiten und Kanäle, die Werbetreibenden in der Arbeit mit Influencern zur Verfügung stehen, ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Mittlerweile sind Kampagnen auf YouTube, Facebook, Twitter, Instagram und sogar der gehypten Instant-Messaging-App Snapchat möglich.

Unsere Erfahrung mit Influencer Marketing

Wir von ReachHero haben schon mit vielen Influencern und Brands zusammengearbeitet und einige Erfahrungen zum Thema Influencer Marketing sammeln können.
Heute möchten wir dir 5 Learnings aus unserer Praxis vorstellen:

1.) Ziele klar definieren

Vor dem Start einer Influencer Kampagne solltest du dir die genauen Ziele deiner Kampagne bewusst machen. Denn je nach Kampagnenziel sollte man unterschiedliche Influencer in Erwägung ziehen. Soll das Ziel der Kampagne die Einführung eines neuen Produkts sein, sollte insbesondere die Reichweite des ausgewählten Influencers betrachtet  und kritisch hinterfragt werden. Werden mit Influencer XY wirklich genügend Personen aus der avisierten Zielgruppe erreicht?
Zielt die Kampagne hingegen darauf, deiner Marke ein bestimmtest (meist jüngeres) Image zu verleihen, spielt die Personal Brand des Influencers eine entscheidende Rolle im Auswahlprozess.

2. ) Die Zielgruppe richtig aktivieren

Vielen Marken kommt es darauf an, die Follower des Influencers gezielt anzusprechen.
Wir haben gelernt, dass es sich anbietet, Angebote oder Aktionsaufrufe in die Key-Message des Placements zu integrieren.
Ein Beispiel für die Plattform YouTube: hier ist es sinnvoll den Zuschauern ein besonderes Angebot in Form eines Gutscheins oder Gewinnspiels darzubieten.
Der Influencer kann seinen Zuschauern so einen direkten Mehrwert bieten und die Zuschauer werden gezielt zum Handeln angeregt.
Zudem erleichtern Gutscheincodes den Marketers auch gleichzeitig die Messbarkeit des Erfolgs der Kampagne.

3.     Synergieeffekte mit anderen Marketingkanälen nutzen

Reach Hero Blog Influencer Marketing

Den passenden Influencer gefunden? Dann kann es losgehen!

Erfahrene Influencer können tollen und insbesondere authentischen Content produzieren. Daher solltest du versuchen, die  Influencer-Kampagne immer im Zusammenhang mit deinen restlichen Marketingmaßnahmen zu konzipieren.  Hat deine Brand vielleicht auch eigene Content Assets, die witzig, spannend oder informativ sind?
Dann kannst zum Beispiel den Synergieeffekt nutzen und auf eine TV Kampagne  verweisen oder bestimmte Angebote von einem Influencer bewerben lassen, z.B. auf Facebook oder Twitter.

4.     Verschiedene Formate nutzen, Festpreis vs. Performance

Das Format deiner Influencer Kampagne kann entscheidend zu ihrem Erfolg beitragen, es macht also sehr viel Sinn, das Format an dein Produkt oder deine Marke anzupassen. Auf YouTube haben sich z.B. Formate wie Reviews, Hauls oder Favoriten etabliert!
Auch das richtige Kampagnenmodell ist von Bedeutung. Bei ReachHero haben Marketer die Wahl zwischen Festpreis- und Performancebasierten Kampagnen. Welche Art der Kampagne für dich und deine Brand am besten geeignet ist, hängt von deinen Zielen ab.
Als generelle Faustregel gilt: Geht es eher darum, entsprechend Sales, Installs oder Clicks zu generieren, bietet sich die Performance-Variante an. Möchtest du dich allerdings eher auf Branding und Imagebildung konzentrieren, empfiehlt sich eine Festpreis-Kampagne.
In jedem Fall solltest du deine Kampagnen tracken und abgeschlossene Kampagnen,mithilfe von speziellen Links, Codes und den ReachHero Analyse Tools, gründlich analysieren.

5. Selbstbewusst auch neue Wege gehen: Beispiel Snapchat

Influencer Marketing Snapchat

Snapchat ist eine der beliebtesten Apps unter Teenagern

Snapchat ist schon lange kein Nischenprodukt mehr, sondern hat sich im letzten Jahr zu einer der beliebesten Apps unter Teenagern entwickelt.
Wer also eine junge Zielgruppe erreichen möchte, kommt an der Instant-Messaging-App kaum noch vorbei. Jugendliche benutzen die App mittlerweile häufiger als Facebook. Das fand das Youth Insight Panel (YIP) der „Bravo“ heraus.
Auch wenn die App  bereits seit 2011 auf dem Markt ist, tauchte sie erst vor Kurzem auf dem Schirm vieler Marketer aufgetaucht. Dabei bietet die Instant-Messaging-App mit ihren kurzlebigen 10-sekündigen Clips viele Möglichkeiten für ansprechendes Storytelling. Die Clips sind oftmals „roher“ als aufwendig produzierte YouTube-Videos oder nachbearbeitete Instagram-Posts.
Das solltest du bei deiner ersten Kampagne mit der Hype-App unbedingt beachten:

  • Lass den Influencer eine Geschichte erzählen. Das Produkt sollte dafür in mehreren Clips verteilt sein. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die ersten Clips einer Snapchat-Stories mehr Aufrufe erziehen, als spätere Clips. Das solltest du bei der Konzeption der Kampagne im Hinterkopf behalten.
  • Das Platzieren von konkreten Produkten wie Technik oder Schmuck lässt sich einfacher umsetzen als z.B. ein Unboxing. Bei Placements von Dienstleistungen ist es außerdem wichtig, in den Stories eine bestimmte Stimmung zu vermitteln oder den Service auf andere Art und Weise greifbar zu machen.
  • Die erste Snapchat-Kampagne solltest du als Ergänzung zu anderen Placements umsetzten. Die Story kann beispielsweise mit einem Instagram-Post oder Tweet verbunden werden. Reichweitenstarke YouTuber oder Instagramer können so außerdem ihre vorhandene Zielgruppe auf ihre Snapchat-Accounts aufmerksam machen.

Das Beispiel Snapchat zeigt: Werbetreibende sollten keine Angst davor haben, auch mal etwas Neues auszuprobieren und neue Wege zu gehen. Natürlich ist Snapchat nicht für jedes Produkt oder Brand etwas.
Im Vergleich zu vielen der vorher genannten Plattformen umgibt Snapchat im Moment jedoch (noch) die Aura des Authentischen und des Fassbaren. Attribute, die wohl Marken aller Couleur gut zu Gesicht stehen.