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Im 4. Artikel unserer 5-teiligen Blog-Serie über Influencer Recruiting zeigt das Potential dieser Form des Influencer Marketing für Unternehmen, Institutionen und NGOs. Influencer Recruiting eignet sich für Alle, die sich qualifizierte Bewerber für ihre Stellenangebote wünschen.

Teil 1 – Bewerber beeinflussen: Was ist Influencer Recruiting?

Teil 2 – Bewerber erreichen: 5 Vorteile von Influencer Recruiting

Teil 3 – Bewerber begeistern: 3 Irrtümer im Influencer Recruiting

Teil 5 – Influencer Recruiting: Trends & Chancen

Bewerber gewinnen: Dos & Don’ts im Influencer Recruiting

So langsam erreicht die Message in die Marketingabteilungen und Chefetagen: Influencer Marketing wirkt, und das nicht nur im Hinblick auf Brand Awareness, sondern auch für Employer Brand Awareness. Follower und Fans bauen auf sozialen Netzwerken eine emotionale Bindung Influencern auf und vertrauen deren Einschätzung und Empfehlung. Was bisher erfolgreich für Produkte, Dienstleistungen und Destinationen funktioniert, verfehlt auch für das Recruitment von potentiellen Mitarbeitern nicht seine Wirkung. Influencer Recruiting ist auf dem Vormarsch. Wir liefern die Dos & Don’ts auf einen Blick.

Fallstricke beim Influencer Recruting – Dont’s
Alles richtig gemacht – Dos beim Influencer Recruiting
Auf einen Blick:  Dos & Don’ts im Influencer Recruiting

Fallstricke beim Influencer Recruiting – Dont’s

Im Influencer Marketing gibt es so manche Stolperfalle, und das ist im Ableger fürs Personalmarketing nicht anders:

  1. Richtlinien und Vorgaben missachten.

Genau wie es wünschenswert ist, dass Influencer ihre Preise transparent kommunizieren, muss eine Influencer Recruiting Kampagne regelkonform abgewickelt werden. Dass die Meinungsführer in einer bezahlten Kooperation mit der Arbeitgebermarke stehen, die sie in ihren Formaten bewerben, muss in der Kennzeichnung der Social Media Beiträge deutlich gemacht werden. Die deutschen Gerichte sind strikt und die zahlreichen Abmahn-Anwälte warten nur auf einen Fehltritt. Besonders im Employer Branding muss Seriosität und Glaubwürdigkeit durch den Influencer gewahrt werden, denn ein Fail fällt direkt auf das Unternehmen zurück.

Prominente Beispiele: Der Fall Cathy Hummels und die Blacklist für Influencer von Unilever.

  1. Den Einsatz der Influencer als gratis ansehen.

Sehr oft im Influencer Marketing denken Firmen und Brands, dass Influencer für „Ruhm und Ehre“ oder „ein paar Goodies“ arbeiten. Falsch Denn diese beiden Faktoren sind nur die Draufgabe auf – Überraschung – die finanzielle Entlohnung für die Erstellung und Verbreitung von Influencer Created Content. Dies ist bei Kampagnen zur Bewerberansprache nicht anders. Selbstverständlich kann ein authentischer Influencer auch in den eigenen Reihen gefunden werden, der dann eventuell unentgeltlich arbeitet.  Aber externe Influencer werden ohne ein Budget für ihre Arbeit nicht an Bord kommen.

  1. Die Influencer zu stark einschränken oder kontrollieren.

Beauftragten Bloggern en detail vorzugeben, welche Inhalte die Blogposts haben sollen, Instagrammern ihre Bildsprache für die Kollaboration „wegnehmen“ oder YouTubern Sätze in den Mund legen…

Das.

Funktioniert.

Nicht.

Willkommen in der Welt des Influencer Marketing, die eben anders tickt, auch für das Personalmarketing. Das ist auch gut so, das macht ihren Charme und ihre Strahlkraft aus. Dass Influencer mit ihren Stimmen, ihren Visuals und ihren Formaten die Audience begeistern. Wechselt die Tonalität oder der Content, merken das Fans und Follower und strafen nicht nur den Influencer, sondern auch das Unternehmen ab. Statt Bewerberflut hagelt es online in Folge negative Kommentare und Bewertungen.

Alles richtig gemacht – DOs beim Influencer Recruiting

Um im Influencer Recruiting langfristig und nachhaltig Erfolg zu verbuchen, sollten einige Eckpunkte beachtet werden:

  1. Am Puls der Zeit sein.

Wenn sich eine Arbeitgebermarke dazu entschieden hat, Influencer Recruiting durchzuführen, ist das schon der erste Schritt in die richtige Richtung. Nämlich der, nicht von der digitalen Entwicklung gänzlich abgehängt zu werden. Doch zeitgemäß bedeutet automatisch auch zielgruppengemäß – und hier kommt die Expertise der Influencer ins Spiel.

Beispiel: Organisationen und Unternehmen sollten sich offen zeigen, wenn der auserwählte Instagrammer mit dem besten Brand Fit vorschlägt, als Kanal die neue Videoplattform von Instagram, IGTV, zu nutzen. Die Influencer kennen ihre Audience und wissen, welche Formate und welche Ansprachen bei den Followern ankommt. Auch die von Instagram selbst stark gepushten Stories können selbstverständlich „zünden“, aber dazu müssen auch die Marketer eine gewisse Expertise von der Welt mitbringen, in die sie hier einsteigen. Nur so können sie prüfen, ob der Influencer richtig liegt. Nicht vergessen: Eine Kooperation ist immer noch eine Zusammenarbeit, die von beiden Seiten ausgeht.

  1. Den passenden Botschafter einsetzen.

Klingt simpel, ist es aber nicht. Nie sollte ein Influencer ausgewählt werden, weil dieser „gerade Zeit hatte“, „günstig war“ oder „mit dem Chef befreundet ist“. Wenn der Grundsatz stattdessen lautet, dass nur die Influencer eingesetzt werden, die ideal zur Arbeitgebermarke passen oder vielleicht sogar selbst in der Firma arbeiten, steht die gesamte Influencer Recruiting Kampagne auf solidem Fundament.

Mehr dazu: Diese 5 Fragen identifizieren relevante Instagrammer (und auch Influencer auf anderen Kanälen)

  1. Langfristig denken.

Idealerweise ist der neu gefundene Influencer ein Botschafter für die Arbeitgebermarke, und nicht nur das Gesicht für eine singuläre Kampagne. Im Influencer Marketing nennt man diese Art der Zusammenarbeit auch Influencer Relations, abgeleitet von Public Relations: Wiedererkennungswert und hohe Emotionalität steigern die Glaubhaftigkeit des Arbeitgebers, denn schließlich sollen künftige Mitarbeiter dort auch längerfristig arbeiten.

Auf einen Blick: Dos & Dont’s im Influencer Recruiting

DON’TsDOs
Richtlinien missachten– Schleichwerbung riskieren– Schwammige FormulierungenAm Puls der Zeit sein– Trends wahrnehmen– Influencer ernstnehmen
Gratis Kooperation erwarten– kein Budget vorsehen– Goodies sollen ausreichenPassender Botschafter– Brand Fit wahren– genaue Recherche
Zu starke Kontrolle– Inhalte vorgeben– Formate diktierenLangfristige Zusammenarbeit– Influencer Relations– Testimonial erschaffen

Deine Arbeitgebermarke ist bereit für Influencer Recruiting oder will noch mehr darüber erfahren?  Melde dich am besten gleich auf der ReachHero-Plattform für Unternehmen an und beginne mit uns deinen Erfolgsweg im Influencer Marketing!

Im nächsten Teil unserer Influencer Recruiting-Serie durchleuchten wir seine großen Chancen und neuesten Trends!

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