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Dies ist der 2. Teil unserer 5-teiligen Serie über Influencer Recruiting. Erfahre, welches Potential diese Form des Influencer Marketing für Unternehmen, Institutionen und NGOs – kurz gesagt, für Alle hat, die sich qualifizierte Bewerber für ihre Stellenangebote wünschen.

Teil 1 – Bewerber beeinflussen: Was ist Influencer Recruiting?

Teil 2 – Bewerber erreichen: 5 Vorteile von Influencer Recruiting

Teil 3 – Bewerber begeistern: 5 Irrtümer im Influencer Recruiting

Teil 4 – Bewerber gewinnen: Dos & Don’ts im Influencer Recruiting

Teil 5 – Influencer Recruiting: Trends & Chancen

In unserem Kick Off der Influencer Recruiting Serie auf dem ReachHero-Blog drehte sich alles um den Kern des neuen, angesagten Personalmarketings: Wie können Bewerber durch Meinungsführer in sozialen Netzwerken dazu gebracht werden, sich bei dem Unternehmen zu bewerben? In diesem 2. Teil stehen die Vorteile von Influencer Recruiting im Mittelpunkt: Personalmangel und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von geeigneten Mitarbeitern erfordern kreative und zielführende Maßnahmen – wie zum Beispiel Influencer Recruiting.

Um offene Stellen besetzen zu können, kann es also hilfreich sein, geeignete Meinungsführer, die zum Unternehmen passen einzusetzen. Wer zuvor in eine exakte Influencer Marketing Analyse investiert, um relevante Personal Brands ausfindig zu machen, wird am Ende des Tages hohe Klick-Zahlen und im nächsten Schritt auch viele Bewerbungen einfahren.

Vorteil 1: Exakte Messung von Traffic
Vorteil 2: Reichweitenstarke Influencer verbessern Reputation
Vorteil 3: Reicht das Budget nicht für viel Reichweite, geht es auch günstiger
Vorteil 4: Wenig(er) Raum für Betriebsblindheit
Vorteil 5: Influencer Recruiting schlägt Werbeanzeigen um Längen

Vorteil 1: Exakte Messung von Traffic

Durch Affiliate-Links ist es möglich, den jeweiligen Influencern Unique URLs zuzuweisen, sodass beim Monitoring ausgewiesen werden kann, welcher Traffic durch das Influencer Recruiting innerhalb des Kampagnen-Mix erzielt wurde. Dadurch lassen sich auch mehrere Influencer voneinander getrennt betrachten – also unbedingt das Monitoring und dessen Genauigkeit schon von Anfang an mitdenken!

Vorteil 2: Reichweitenstarke Influencer verbessern Reputation

In einer Stellenanzeige gibt es nicht viel Raum für Lebendigkeit und Aussagekraft. Aber Bewerber – und spätere Mitarbeiter – sollen an diesem Arbeitsplatz bzw. mit dieser Ausbildung einmal 8 Stunden am Tag verbringen. Deshalb sollten Motivation und Begeisterung für den neuen Job in den potentiellen Mitarbeitern entfacht werden.

Außerdem: Neben Marketing für ein bestimmtes Stellenangebot oder einen ganzen Ausbildungsberuf darf von der Strahlkraft der Influencer auch ruhig die Arbeitgebermarke profitieren.

Wer es schafft, einen beliebten und vertrauenswürdigen Influencer für sich zu gewinnen, verbessert generell durch die positive Darstellung seines Unternehmens und des Employer Brandings den eigenen Ruf in der Zielgruppe des Meinungsführers. Virale und besonders emotionale Inhalte sprechen sich außerdem online herum und potenzieren die Zielgruppe noch um weitere Touchpoints in der Audience.

Vorteil 3: Reicht das Budget nicht für viel Reichweite, geht es auch günstiger

Die Reichweite von Meinungsführern hat ihren Preis und etablierte Influencer bieten dafür eben auch etwas: Den direkten Zugang zu einer Zielgruppe, den sich das Unternehmen sonst teuer oder gar nicht erkaufen könnte. Ist trotz guten Argumenten, das Budget schlichtweg nicht vorhanden, können Unternehmen aber auch die sogenannten Mikro-Influencer ansprechen, die statt einer Millionen-Reichweite bis zu 100.000 Fans oder Follower erreichen.

Fun Fact: Diese kleineren Influencer haben zudem oft auch eine stärkere Bindung zur Community, was ihre Empfehlungen oft noch seriöser macht.

Mikro-Influencer  finden sich nicht nur außer Haus, sondern ganz oft auch in den eigenen Reihen. Azubis, Mitarbeiter, Personaler selbst – sie alle können sich auf sozialen Netzwerken als Botschafter ihres Unternehmens inszenieren. Das könnten zum Beispiel die reizvollen Weiterbildungsangebote oder auch das leckere Kantinen-Essen sein, die Themen sind schier unbegrenzt. Ob Rundgang im Live-Stream oder kreative Bildsprache – hier sind die Unternehmen gefragt, sich von ihrer besten, aber nicht von einer künstlichen Seite zu zeigen. Peinliche Fehltritte bestraft die digitale Welt sofort mit Reposts. Die OTTO Group bildet sogar inzwischen firmeneigene Corporate Influencer aus, die als Jobbotschafter dem Personalmangel entgegen wirken sollen.

Vorteil 4: Wenig(er) Raum für Betriebsblindheit

Eine Stellenanzeige, die einen smarten Slogan präsentieren sollte, aber doch eher platt daher kommt, kann sich durchaus negativ auf die Reputation eines Arbeitgebers auswirken. Durch die Kooperation mit Influencern kann die Personal- aber auch die Marketingabteilung im Unternehmen dazu lernen.Und zwar, indem sie durch die Kampagne ein Gespür dafür entwickeln, wie die Zielgruppe tickt. Denn kaum einer weiß das so gut wie der Influencer selbst.

Wichtig: Immer an Feedback-Mechanismen denken und diese integrieren.

In Zusammenarbeit mit den Influencern sollte eine Kampagnenstrategie entstehen, die zum Employer Branding des Unternehmens und gleichzeitig zur bestehenden Präsentation der Influencer passt. Sonst wirkt die Botschaft schnell verkrampft und gezwungen. Ein Foto von Meinungsführerinnen in der leeren Badewanne, wie es kürzlich ein Hype auf Instagram war, könnte also beispielsweise sehr gut für einen Hersteller von Badewannen eignen, aber nicht für eine themenfremde Brand. Bei der Wahl des richtigen Influencers sollte, wie zu Beginn betont, sorgfältig vorgegangen werden, um auch hier die gewünschte Authentizität zu bewahren.

Vorteil 5: Influencer Recruiting schlägt Werbeanzeigen um Längen

Social Ads mit Stellenangeboten sind eher unpersönlich und mit typischem „Jobangebot-Sprech“ und leeren Worthülsen verfasst. Influencer hingegen genießen die Anerkennung und Wertschätzung ihrer Community. Durch Visuals und Bewegtbild ist die Ansprache der Zielgruppe automatisch lebendiger und trifft den Puls der Zeit. Selbstverständlich müssen bezahlte Kooperationen im Influencer Recruiting ebenfalls als Werbung gekennzeichnet werden. Alle gängigen Social Media Netzwerke wie YouTube, Instagram, Facebook und auch Snapchat eigenen sich hervorragend für eine Zielgruppenansprache im Personalmarketing.

Nicht vergessen: Die heutige Audience hat gelernt, über Banner, SEA und andere Werbeanzeigen hinwegzusehen, egal, wo diese ihnen entgegen gefeuert wird. Genau deswegen eignet sich Influencer Recruiting so gut für die Personalsuche – eben skalierbar, innovativ und emotional.

Du bist Personalentscheider bei einem Unternehmen oder einer Institution und möchtest mehr qualifizierte Bewerber ansprechen?  Melde dich am besten gleich auf der ReachHero-Plattform für Unternehmen an und beginne mit uns deinen Erfolgsweg im Influencer Marketing!

Erfahre mehr über unsere Leistungen in diesem kurzen Clip:

Das waren 5 Vorteile des Personalmarketings durch Meinungsführer – der nächste Teil unserer Serie beschäftigt sich mit den 5 größten Irrtümern im Influencer Marketing.

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