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Der 3. Teil unserer 5-teiligen Serie über Influencer Recruiting demonstriert das Potential dieser Form des Influencer Marketing für Unternehmen, Institutionen und NGOs. Influencer Recruiting eignet sich für Alle, die sich qualifizierte Bewerber für ihre Stellenangebote wünschen.

Teil 1 – Bewerber beeinflussen: Was ist Influencer Recruiting?

Teil 2 – Bewerber erreichen: 5 Vorteile von Influencer Recruiting

Teil 3 – Bewerber begeistern: 5 Irrtümer im Influencer Recruiting

Teil 4 – Bewerber gewinnen: Dos & Don’ts im Influencer Recruiting

Teil 5 – Influencer Recruiting: Trends & Chancen

Influencer Marketing kann mehr als Fashion, Fitness und Beauty. Und genau dieses ominöse Influencer Marketing ist für den Bereich Human Ressources ein echtes „next big thing“. Der Begriff „Influencer Recruiting“ bringt zusammen, was zusammen gehört. Denn längst muss sich in Personalabteilungen nach disruptiven Methoden zur Suche nach geeigneten Mitarbeitern umgeschaut werden. Die klassischen Anzeigenkampagnen fahren nicht mehr die Erfolge ein wie das noch vor 10 Jahren vielleicht der Fall war. Aus Sicht der Menschen, die auf Social Media zuhause sind und einflussreichen Meinungsführern auf Facebook, Instagram oder YouTube folgen, wirkt eine dort gefahrene Recruiting-Kampagne viel authentischer und zugänglicher als eine gesichtslose Anzeige. Dies gilt nicht nur für Azubis und Trainees, sondern auch für Young Professionals und erfahrenere Bewerber. Je nach Zielgruppe variieren Ansprache, Kanäle und Content. Aber was bremst Personaler noch, endlich mit dem Personalmarketing der Zukunft durchzustarten? Vielleicht einer dieser 5 verbreiteten Irrtümer über Influencer Recruiting, die wir in diesem Artikel vorstellen.

Irrtum 1: „Für unsere Arbeitgebermarke gibt es keine passenden Influencer.“
Irrtum 2: „Einen Influencer können wir uns nicht leisten.“
Irrtum 3: „Influencer für die Rekrutierung von Bewerbern zu nutzen, wirkt unseriös.“

Irrtum 1: “Für unsere Arbeitgebermarke gibt es keine passenden Influencer.”

Selbstverständlich wird für einen mittelständischen Betrieb, der Schrauben herstellt nicht gerade Bibi in Frage kommen – weder aus Budgetgründen, noch aus Gründen des Brand Fit. Aber eine andere, sympathische Vloggerin, die auf YouTube vielfältige Themen bespricht und zum bundesweiten Aktionstag „Girls Day“ in der Produktion filmt und erläutert, welche Chancen sich Frauen im Handwerk bieten? Warum nicht! Eine etablierte Momfluencerin, die darstellt, welche flexiblen Arbeitszeitmodelle von ihrem Arbeitgeber angeboten werden? Gekauft! Oder der Verwaltungsfachangestellte, der selbst zum Influencer für das Standesamt wird und aufzeigt, welche spannenden Inhalte dieser Job zu bieten hat? Authentischer geht es kaum!

Kurzum: Für jede Branche, jeden Arbeitgeber und jeden Job gibt es passende Influencer auf allen Kanälen mit einer großen Range von Followerzahlen und Interaktion. Wir hatten auf dem Blog bereits über den jungen Mann berichtet, der für ein Bistum in Bayern online die Werbetrommel rührt, auch dieser stammt aus den eigenen Reihen. Der Content sollte generell glaubwürdig und nicht zu sehr von der Personalabteilung gescripted werden. Hier lohnt es sich, mit den Influencern selbst in die Planung zu gehen – denn sie sprechen die Sprache der Audience.

Irrtum 2: “Einen Influencer können wir uns nicht leisten.”

Influencer aus den eigenen Reihen oder der Arbeitgebermarke wohlgesonnene Akteure wie Sponsoren, Partnerfirmen oder Lieferanten sind oftmals für immaterielle Belohnungen oder geringes Budget zu haben.  Niemand erwartet natürlich, dass in der hiesigen Mensa plötzlich Dieter Bohlen aufkreuzt – aber ein erfolgreicher Vegan-Blogger, der die Kantine einmal so richtig aufmischt und mit einem kontroversen Thema zusätzlich mediales Interesse erweckt? Das hat Potential! Der Typ Meinungsführer, der aus moralischer Überzeugung seiner Berufung als Influencer folgt, kann auch oftmals schon mit der Aussicht auf öffentliches Interesse für sein Herzensthema gelockt werden.

Außerdem sollten die bisherigen Budgets auf ihre Zukunftsfähigkeit geprüft werden. Viele kleine und mittelständische Unternehmen und deren Marketer werden nämlich nicht müde, immer noch viel Geld in Printanzeigen, Advertorials oder Messestände zu pumpen. Vor allem letztere haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung. Aber ein Tausenderkontaktpreis, dessen tatsächliche Wirkung die Marketingabteilung gar nicht Schwarz auf Weiß nachprüfen kann, sieht im Gegensatz zu Social Media Monitoring mit Impressionen, Klicks und sämtlichen messbaren KPIs ganz schön alt aus. Denn niemand garantiert, dass in Fachblatt XY tatsächlich die Stellenanzeige den Lesern ins Auge gefallen ist. Ein Klick hingegen ist ein Klick – auf das vom Influencer präsentierte Ziel. Beispielsweise ist das die URL für die Online-Bewerbung beim Unternehmen, der Imagefilm oder die nächsten Termine für Berufs- und Ausbildungsmessen. Influencer Recruiting ist eine Investition mit hohem ROI, solange es effizient geplant und durchgeführt wird.

Irrtum 3: “Influencer für die Rekrutierung von Bewerbern zu nutzen, wirkt unseriös.”

Influencer aus den eigenen Reihen oder der Arbeitgebermarke wohlgesonnene Akteure wie Sponsoren, Partnerfirmen oder Lieferanten sind oftmals für immaterielle Belohnungen oder geringes Budget zu haben.  Niemand erwartet natürlich, dass in der hiesigen Mensa plötzlich Dieter Bohlen aufkreuzt – aber ein erfolgreicher Vegan-Blogger, der die Kantine einmal so richtig aufmischt und mit einem kontroversen Thema zusätzlich mediales Interesse erweckt? Das hat Potential! Der Typ Meinungsführer, der aus moralischer Überzeugung seiner Berufung als Influencer folgt, kann auch oftmals schon mit der Aussicht auf öffentliches Interesse für sein Herzensthema gelockt werden.

Die Bewerberansprache gilt als heikel. Sie soll gewissen Formaten (Anzeige) und sprachlichen Formen (Jargon) folgen. Aber vielleicht funktioniert sie aus genau diesem Grund heutzutage immer schlechter? Zielgruppen wollen heute vom Arbeitgeber begeistert werden, und nicht (nur) andersrum. Wer eine ausgefeilte Influencer Recruiting Strategie mit einem passenden, relevanten Influencer ausgearbeitet hat, in der Brand Fit und Glaubwürdigkeit des Social Media Meinungsführers im Vordergrund stehen, begibt sich zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, unseriös zu wirken. Influencer Recruiting kann das neue Employer Branding sein. Wenn sogar die Diakonie Deutschland auf allen relevanten Social Media Kanälen eine Nachwuchskampagne und weitere Kooperationen mit Influencern fährt, können alle anderen Formen von NGOs, Organisationen und Unternehmen das Influencer Recruiting ebenso erfolgreich für sich nutzen. Sogar das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSF) zeigt, das sie am Puls der Zeit agieren und nutzen brandneue Kanäle wie das von Instagram kürzlich gelaunchte IGTV für seine Kampagnen.

Bedeutet: Mit den passenden Influencern und authentischem Content wirkt die Kampagne nie unpassend.

Als Personalentscheider eines Unternehmen oder einer Institution möchtest du gerne mehr potentielle Mitarbeiter? Melde dich am besten gleich auf der ReachHero-Plattform für Unternehmen an und beginne mit uns deinen Erfolgsweg im Influencer Marketing!

Epic oder Fail? Der kommende Teil unserer Blog-Serie präsentiert die Dos & Don’ts im Influencer Recruiting!

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