„Sportlich, lässig, angesagt“ – so sieht sich die Brand CAMP DAVID und braucht dafür die richtigen Markenbotschafter, die einen maximalen Brand Fit vorweisen können. Bereits seit fast 10 Jahren ist Dieter Bohlen (65) das prominente Aushängeschild von Camp David.

Dieter Bohlen scheint Camp David nicht nur zu tragen, sondern auch zu leben:

Der maritime, sportliche Lifestyle ist authentisch, denn Bohlen lebt für Wind und Wetter. Meer und Möwen sind der Background für die Kleidung von Camp David, die der blonde Strahlemann aus Niedersachsen scheinbar immer trägt:

https://www.instagram.com/p/B0-L65_Flpk/

Die Verschmelzung zwischen der Brand und Influencer Bohlen scheint beabsichtigt und nicht nur Bohlen-Fans bemerken sicher, dass in jedem Bohlen-Instagram-Video das „Camp David“-Markenlogo auftaucht. Schließlich hat der Musiker und Moderator bei Camp David auch schon Kollektionen mit-designt. Hinter jedem Text zu Videos und Postings, in denen er Kleidung von Camp David – meist Polo-Oberteile mit auffälligen Prints – trägt, setzt er #anzeige. Gut so, denn Abmahnungen wegen Schleichwerbung sind auf Social Media nur einen Klick entfernt.

Was sind Influencer Relations?

Im Influencer Marketing übernehmen die Influencer Relations die Position von nachhaltigen, länger anhaltenden Kooperationen zwischen Meinungsführer, Brands und Unternehmen. Sie ähneln den Public Relations und setzen noch stärker auf maximalen Brand Fit und Glaubwürdigkeit der Influencer. 

Wie performen die Inhalte mit Bohlen auf den verschiedenen Kanälen von Camp David?

Camp David und Bohlen auf YouTube

Camp David glänzt auf YouTube nicht gerade: Seit Februar 2011 gibt es den Kanal, der noch keine halbe Million Aufrufe und nur 670 Abonnenten verzeichnen kann. Dennoch findet sich auch Testimonial und Mega-Influencer Bohlen auf der Videoplattform von Google wieder:

Kein Sprechanteil im Audio von Bohlen, nur zweidimensionale Fotos von ihm, wahrscheinlich um das Budget für diesen Clip gering zu halten. Dennoch kann sich die Brand mit dem Konterfei des 65-Jährigen schmücken. Immerhin ist es „seine“ Kollektion. 98.873 Views sind in Anbetracht der Gesamt-Aufrufe auch kein schlechter Wert.

Camp David und Bohlen auf Facebook

Den Dieter einmal live treffen – Camp David macht‘s möglich:

https://www.facebook.com/CAMPDAVID.OFFICIAL/photos/a.327824700138/10157659345120139/?type=3&theater
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Die glücklichen Gewinner sieht der User dann auch auf Facebook: Ein Fotoalbum zeigt den nahbaren Meinungsführer Bohlen inmitten seiner Fans, natürlich in Montur von Camp David.

Sonderaktionen und Sales werden auf Facebook von Camp David ebenfalls mit Dieter Bohlen beworben.

https://www.facebook.com/CAMPDAVID.OFFICIAL/photos/rpp.309851885138/10157720442550139/?type=3&theater
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Der Beitrag erzielt nicht nur positive Resonanz: In den Kommentaren schwärmen Top-Fans vom Shirt und warten auf die Lieferung. Andere sprechen von „Abzocke“ und „nachlassender Qualität“. Das Community Management reagiert leider nur auf weniger unzufriedene Kommentare, hier wäre besseres Krisenmanagement nötig!

Camp David und Bohlen auf Instagram

Auf Instagram streut Camp David immer wieder, aber nicht ständig, Postings mit Bohlen als Model ein. Da Bohlen selbst auf seinen Kanälen durch Tragen der Kleidung ohnehin schon kräftig als Influencer die Brand Awareness ankurbelt, ist eine Dauerbeschallung auf dem Kanal der Brand nicht angebracht.

Hier geht´s zu den Story-Highlights

Der Hashtag #meganer wird konsequent auch auf Bohlens Kanal verlängert und kennzeichnet die Kooperation in dieser Kampagne zusätzlich.

Dieter Bohlen: Hart am Wind, nah an der Zielgruppe von Camp David

https://www.instagram.com/p/BypabuglbuV/

Die Fans sind live dabei auf Bohlens Instagram, wenn Camp David ihn für neue Modefotos ablichtet. Auch sonst ist die Überschneidung von Dieter Bohlens dokumentiertem Social-Media-Life und Camp David eine Kooperation wie sie im Buche steht:

Der „Camp David“-Instagram-Account zeigt viel Bohlen, und Bohlens Kanal zeigt viel von Camp David!

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Wie ein Hashtag nicht nur Begeisterung, sondern auch großes Entsetzen auslösen kann, demonstrierte vor kurzem Lena Gercke. Das 31-jährige Topmodel postete ein Bikini-Bild aus dem Urlaub, das sie mit dem Hashtag #foodpregnant beschrieben hatte.

Der besagte Hashtag fehlt aber nun – nach dem Aufschrei empörter Fans:

Was war passiert? Dass Menschen den Begriff „Foodbaby“ oder ähnliche Worte gebrauchen, ist nicht ungewöhnlich. „Fresskoma“ nach ausgiebigem Futtern gehört auch in diese Kategorie. Nur Gercke wird vorgeworfen, da sie immer noch schlank aussieht, unterstütze sie damit ein ungesundes Körperideal. Außerdem fördere es die Körper-Unsicherheit bei jungen Frauen.

Denn Gercke sieht auf dem Bild objektiv weder hochschwanger noch überfressen aus. Solch eine Schlagkraft kann ein Hashtag im öffentlichen Diskurs besitzen. Inmitten des medialen Shitstorms löschte Gercke den Hashtag und äußerte sich nicht zu den Vorwürfen in den Kommentaren. Stattdessen postete Gercke das nächste Urlaubsbild, dieses Mal bekleidet und nur mit Werbung in den Hashtags:

Spoiler Alert: #foodbaby oder #foodpregnant sind nicht in der Hashtag-Bestenliste vertreten!

Wie entstand der Hashtag überhaupt?

Auf Instagram und Twitter haben Hashtags, wie die Casa Gercke aufgezeigt, eine große Kraft, die man nicht unterschätzen sollte. Am 23. August 2007 tippt Chris Messina auf Twitter zum ersten Mal einen Hashtag in der Form, wie ihn alle User heutzutage auf Social Media verwenden. Zuvor waren Hashtags auch schon in den späten 1980er Jahren im IRC (Internet Relay Chat) verwendet worden. Aus ähnlichen Gründen wie heute: Um Nachrichten zu gruppieren und anderen Content zu ordnen.

Im Jahr 2007 wurde Messina, vor allem von der Foto-Plattform Flickr inspiriert, bereits durch visuellen Content sortiert. Als die Waldbrände in California im selben Jahr wüteten, begann Messina, den Hashtag #sandiegofire zu nutzen. Dadurch wollte er die Aufmerksamkeit der Audience auf die Naturkatastrophe lenken. Was ihm auch gelang.

Welche Vorteile bieten sich Brands durch Hashtags?

Als Verschlagwortung und Micro-Blogging-Tool hilft der Hashtag der Audience, Themen und Content in Kategorien zu unterteilen. Zusätzlich hat der Begriff hinter der Raute die Macht, Brands und Marken voran zu bringen. Ein einzigartiger, aussagekräftiger und einprägsamer Hashtag unterstützt die Unternehmen bei der Sichtbarkeit ihrer Markenbotschaft. Eine Studie von Simply Measured kam zu dem Ergebnis dass Brands, die auf Instagram mindestens einen Hashtag verwenden (egal welchen!), rund 13 Prozent mehr Engagement-Rate hervorbringen als Postings ohne Hashtags. Bis zu 30 Hashtags sind übrigens in einer Bildunterschrift erlaubt. Wer sie effizient und strategisch einsetzt, kann mit Instagram-Hashtags den eigenen Content an die richtige Zielgruppe ausspielen.

Die 25 beliebtesten Hashtags auf Instagram weltweit

#love (1,2 Milliarden Beiträge)

#instagood (1 Milliarde Beiträge)

#fashion (707 Millionen Beiträge)

#photooftheday (700 Millionen Beiträge)

#beautiful (601 Millionen Beiträge)

#happy (533 Millionen Beiträge)

#art  (532 Millionen Beiträge)

#cute (520 Millionen Beiträge)

#picoftheday (509 Millionen Beiträge)

#like4like (501 Millionen Beiträge)

#follow  (496 Millionen Beiträge)

#tbt  (495 Millionen Beiträge)

#followme (492 Millionen Beiträge)

#nature (443 Millionen Beiträge)

#summer (422 Millionen Beiträge)

#repost (416 Millionen Beiträge)

#style (412 Millionen Beiträge)

#instadaily  (403 Millionen Beiträge)

#me (400 Millionen Beiträge)

#selfie  (399 Millionen Beiträge)

#friends (371 Millionen Beiträge)

#girl (365 Millionen Beiträge)

#fun (358 Millionen Beiträge)

#food (349 Millionen Beiträge)

#smile (336 Millionen Beiträge)

Stand Juli 2019.

Dass das schönste Gefühl der Welt – die Liebe #love – und superlative Feel-Good-Stimmung die größte Rolle auf Instagram spielen zeigt, wie das soziale Netzwerk tickt. Dasselbe gilt somit auch für die restlichen Hashtags der Bestenliste. User suchen Inspiration, Erheiterung und Zerstreuung auf Instagram – und eben auch den passenden Content. Den finden Instagram-Nutzer vermehrt in den populären Insta-Stories, die auch mit Hashtags versehen werden können.

Doch bei vielen der populären Hashtags geht es nicht nur ums „Sehen“, sondern ums „Gesehen-werden“. Immerhin entstand die Plattform, um Content zu posten und sich einander zu zeigen. Im Folgenden schauen wir näher auf die zehn beliebtesten Hashtags aus der Bestenliste.

Platz 1: Nur die Liebe zählt

#love (1,2 Milliarden Beiträge)

Nicht nur die romantische Liebe in einer Beziehung ist damit gemeint, sondern auch die Liebe zum Leben, für sich selbst und für andere Menschen die wichtig sind. Oft sind auch motivierende Beiträge mit #love getaggt:

https://www.instagram.com/p/B0LqrRylNyo/

Platz 2: Richtig guter Content

#instagood (1 Milliarde Beiträge)

Ob die Empfehlung eines besonders guten Accounts oder auch das Zelebrieren besonders schöner Menschen – #instagood wird vor allem benutzt, um Content präsent zu machen:

Platz 3: Fashionistas aller Länder vereinigt euch!

#fashion (707 Millionen Beiträge)

Fashion-Blogger und Modeinteressierte nutzen Instagram, um Foto-Content ansprechend zu platzieren und im Idealfall viele Likes fürs #ootd (outfit of the day) einzusammeln.

Platz 4: Für Bilder, die man gesehen haben muss

#photooftheday (700 Millionen Beiträge)

Gerade schöne Momente gilt es festzuhalten: Ob beeindruckende Landschaften, Portraits oder Schweissperlen im Fitness-Studio von sportlichen Instagrammern – das „Foto des Tages“ sollte schon etwas Besonderes haben. Ansonsten merkt man schnell, dass die User den Hashtag dazu nutzen, um die Sichtbarkeit ihrer Inhalte zu erhöhen.

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“Blue Hour”

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Platz 5: Was kann’s schöneres geben?

#beautiful (601 Millionen Beiträge)

Unter Schönheit finden sich Bilder vom letzten Strandurlaub ebenso wie Schnappschuss-Porträts, hübsch angerichtetes Essen von Foodstagrammern oder der neue fahrbare Untersatz. Dennoch gehört der Hashtag vor allem den Beauty-Fans, die Make-Up und Hairstyles hochladen.

Platz 6: Einfach glücklich sein

#happy (533 Millionen Beiträge)

„Because I‘m happy…“ – Grund zur Freude kommt in vielen Facetten: Die Instagram-Community freut sich über schicke Outfits, Familienzuwachs, adoptierte Hunde, Reisen, Sonnenschein, Sport, beruflichen Erfolg, Zeit mit lieben Menschen und alles mehr, was diese Kategorie gesehen haben muss.

Platz 7: Kunstwerke von Profis und Amateuren

#art (532 Millionen Beiträge)

Instagram begann seinen Weg damit Menschen (für ihre mit der Handykamera gemachten Bilder) Filter und verschiedene Formate anzubieten. Visuelle Inhalte jeglicher Form erscheinen unter dem Hashtag #art. Vom Zeichen-Tutorial, über professionelle Fotos und Kunstwerke, bis hin zu Kuchendekoration kann der User sich fragen: Ist das Kunst oder kann das weg?

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“HER” by @gank_pansuay

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Platz 8: Was süß ist, bekommt viele Likes

#cute (520 Millionen Beiträge)

Babies, Katzen, Hunde, Boyband-Mitglieder, so manches Essensbild und alles was süß ist, versammelt sich unter dem Hashtag #cute.

Platz 9: Das Bild des Tages

#picoftheday (509 Millionen Beiträge)

Begehrte Reisedestinationen lassen sich auf Instagram treffend mit #picoftheday beschreiben, auch wenn das Bild vielleicht nicht heute entstanden ist. Der Hashtag wird von Usern wie Brands zur Erhöhung der Sichtbarkeit benutzt.

Platz 10: Eine Hand wäscht die Andere

#like4like (501 Millionen Beiträge)

„Gib du mir einen Like und ich gebe dir einen zurück.“ So lautet die Ansage, wenn Bilder mit diesem Hashtag versehen sind. Schon in früheren Zeiten von Social Media versprachen sich Nutzer untereinander ein „Zurückfolgen fürs Folgen“ oder den Tausch von Kommentaren. Der Kampf um Sichtbarkeit wird in der Arena namens “Instagram” ausgetragen und die Audience schaut dabei zu.

Passenderweise macht dieser junge Herr den Abschluss der Bestenliste. Sein Beitrag beziehungsweise die dafür verwendeten Hashtags demonstrieren, dass die Accounts, die um Sichtbarkeit buhlen, oftmals mehrere der populären Hashtags verwenden, um den Erfolg zu multiplizieren.

Gabriel nutzt für diesen Post gleich 9 der Top 10 inmitten der 30 erlaubten Hashtags:

#instagood

#beautiful

#fashion

#happy

#cute

#summer

#phototheday

#love

#like4like

In diesem Fall mögen ja die gewählten Hashtags sogar auf den Bildinhalt zutreffen.

Aber ist diese Vorgehensweise effektiv? 

Oder grenzt das schon an Spam?

Voll im Trend: Das „Hashtag folgen“ – Feature von Instagram

Seit letztem Jahr gibt es die Möglichkeit auf Instagram den persönlichen Hashtag-Favoriten (und übrigens auch Geo-Locations) zu folgen. Die Mechanik ist ebenso einfach wie einem Freund oder Celebrity auf der Plattform zu folgen: einen Hashtag suchen, der von persönlichem Interesse ist. Schon werden die passenden Beiträge und relevanten Accounts ausgespuckt. Durch Tippen auf einen spezifischen Hashtag erscheint die Hashtag-Seite mit dem „Folgen“-Button.

Für die Facebook-Tochter ist das eine weitere Maßnahme, mehr über die Interessen und Vorlieben der User herauszufinden und diese Informationen auch den werbenden Brands als Vorteil anzubieten. Wer #corgi folgt ist vielleicht ein Hundenarr. Hierfür lassen sich gut platzierte Ads beziehungsweise getaggte Beiträge für schmackhafte Hundeleckerchen einsetzen. Werden diese aber an Menschen gerichtet, die #catsofinstagram folgen, handelt es sich dabei vielleicht eher um verschwendetes Budget bzw. zeitlichen Aufwand (Achtung: Nicht gewollter Content kann von der Audience auch ausgeblendet werden. Geschieht dies häufiger, könnten die Beiträge künftig nicht mehr unter diesem Hashtag angezeigt werden.).

Zum gefolgten Hashtag passende Beiträge und Stories werden von nun an auch im Explore-Feed eingeblendet. Wer „awesome Content“ liefert, kann durch den Einsatz von Hashtags seine Zielgruppe quantitativ und vor allem qualitativ erweitern – auch durch die populären Instagram-Stories.

Verwandter Artikel: Instagram-Insider Heiko Hebig deckt 6 große Mythen über Instagram auf

Weniger Instagram – Hashtags sind mehr

Qualität statt Quantität gilt bei der Auswahl von Hashtags auf Instagram. Wie bereits erwähnt sind unbekanntere oder selbst erschaffene Hashtags für Kampagnen zielführender als die populärsten Hashtags zu verwenden. Die Reichweite erhöht sich hierdurch nämlich nicht automatisch.

Wer weniger Hashtags effizient einsetzt, bekommt eher mehr Likes. Eine Analyse von TrackMaven ergab, dass die Posts mit 9 Hashtags das höchste Engagement erlebten. Je relevanter der Hashtag im Bezug auf den Inhalt des Posts ist, umso besser wird die Audience darauf anspringen.

Für cleane Optik: Hashtags verstecken

In diesem Post erscheint nur ein Hashtag in der Bildunterschrift (Caption) – nämlich der Name der Brand. Nur die Beschreibung der kunstvoll dekorierten Cupcakes ist noch bei diesem recht erfolgreichen Post zu sehen.

Wieso erscheint der Beitrag also, wenn man #cakeart eingibt? Kerry versteckt die 30 erlaubten Hashtags in den Kommentaren. Je mehr andere User das Bild kommentieren, umso mehr rutschen Kerrys eigene Kommentare daraufhin aus dem Sichtfeld der Audience.

Hier gehts zur #Liebe

Für den cleansten Look geht es so auch ganz ohne Hashtag in der Caption.

Zuviel Popularität kann schnell Spam bedeuten

Instagram verbannt bestimmte Hashtags von der Plattform – meist diskriminierender, obszöner oder gewalttätiger Natur. Aber auch stark benutzte Hashtags wie #happythanksgiving können verbannt werden, wenn der Algorithmus registriert, dass es einen wahren Ansturm auf einen Hashtag gibt. Obwohl an #happythanksgiving gar nichts auszusetzen wäre.

Gute Recherche, welche Hashtags passen, nicht doppeldeutig sind und nicht verbannt werden können, hilft hier ungemein. Eine kluge Hashtag-Strategie berücksichtigt diese Punkte auf jeden Fall.

Smarte Strategien für Hashtags auf Instagram

Wer seinen Markennamen oder einen Slogan nicht verwenden kann, sollte für Instagram einen Ausdruck passend zum Produkt oder zur aktuellen Kampagne benutzen. Aber auch ortsbezogene Hashtags können von Bedeutung sein, um die gewünschte Zielgruppe anzusprechen. Beispielsweise können die rund 125k Menschen, die #münchenliebe abonniert haben, mit relevanten Inhalten umworben werden.

Auch Hashtags, die ein Zeitfenster angeben, können den gewünschten Effekt bei der Zielgruppe erzielen. #diewocheaufinstagram ist ein Hashtag, dem 1,9 Millionen Menschen folgen. Die unterschiedlichsten Inhalte erscheinen hier – vor allem jedoch gut inszenierte Fotos:

Nischen sind nicht erst seit den Micro-Influencern und ihren noch spitzer fokussierten Kollegen, den Nano-Influencern, ein Thema auf Instagram. Und das betrifft auch die Hashtags. Rund 2.700 Menschen haben unter #veganesleben Content gepostet. User, die diesem Hashtag folgen, können dadurch direkt angesprochen werden um auf Brands aufmerksam zu werden. Diese Marken können Foodblogger aber auch deren Kooperationspartner sein:

Als Brand souverän Hashtags einsetzen

Mit #love sind aktuell 1,2 Milliarden Beiträge versehen. Um als Brand aus der Masse herauszustechen, sollte man Hashtags smart einsetzen. Gegen Streuverlust eignet sich vielleicht allein schon das deutsche Wort #liebe – 11,2 Millionen Beiträge werden dazu aktuell gefunden. Außerdem schadet es nicht, bei einem Repost auch #repost unter die 30 erlaubten Hashtags zu mischen. Wer aber zum Beispiel #instagood für ein nicht wirklich hochwertiges Foto verwendet, wird von der Community oft abgestraft. Solche bissigen Kommentare können mit der richtigen Strategie vermieden werden.

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Die 10. DMEXCO in Köln ist wie jedes Jahr der Treffpunkt aller wichtigen Entscheidungsträger aus Digital Business, Marketing und Innovation. Über 41.000 Besucher, mehr als 1.000 Aussteller und über 550 internationale Referenten zeichnen die DMEXCO als Top-Event der Branche aus. Am 11. und 12. September 2019 in Köln findest du ReachHero zusammen mit der MediaKraft Adspree unter der Mediengruppe “Media Elements Group” an unserem Gemeinschaftsstand in Halle 9.1 am Stand B-035a.

Die Halle 9 ist auf der DMEXCO auch die Heimat des Future Parks. Wer auf New Tech steht, wird dort glücklich: AI, Big Data, Mixed Reality, CGI, 3D, Voice, Mobility, IoT und Blockchain sind dort die heiß diskutierten Themen.

Das ReachHero-Team vor Ort freut sich auf zwei Tage voller Input und Kontakte – die Messe ist der Ort, um neue Blickwinkel zu entwickeln, Innovationen als Erster zu entdecken und dein Business auf den next Level zu heben.

Was ist die DMEXCO?

„Online-Vermarktung“ hat sich die DMEXCO groß auf die Fahnen geschrieben. Nach Köln kommen seit zehn Jahren jedes Jahr Mitte September all Jene, die als Agenturen, Dienstleister oder Start-Up Lust auf Netzwerken und neue Impulse haben. (Von der DMEXCO gibt es ab sofort auch eine App, die nicht nur zur Messe den Ausstellern und Besuchern mehr Content liefern soll.)

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Größter Trend auf der DMEXCO: Mehr Weiblichkeit

Dieses Jahr wird vor allem der Treiber „The Future is Female“ deutlich im Speaker-Line-Up zu erkennen sein. „Mehr Diversität“ ist Dmexco-Konferenz-Chefin Judith Kühn ein großes Anliegen. Nicht nur die heiß diskutierte Annegret Kramp-Karrenbauer, sondern auch die Deutsche Bahn-Vorständin Prof. Dr. Sabina Jeschke und Julia Jäkel von Gruner + Jahr verstärken die Frauenriege:

  • Natasha Adams (falcon.io)
  • Anja Handel (Porsche Digital Lab)
  • Sarah Bernuit (IBM iX)
  • Sonia Studer (Nestlé)
  • Cecile Frot-Coutaz (YouTube)
  • und viele mehr!

Unsere Empfehlungen für die 10. DMEXCO

Neben AI und den neuen Wege der digitalisierten Welt, wird es bei der DMEXCO selbstverständlich auch um soziale Netzwerke und Influencer gehen.

  • Charlotte Roche war Influencerin, bevor die Welt überhaupt von „Influencerinnen“ sprach, und mit ihr spricht Maureen Traynor, Head of Business Operations bei Spotify über ein Medium, das inzwischen so viele lieben: den Podcast. ⠀
  • Cécile Frot-Coutaz, Head of EMEA bei YouTube spricht über ein Thema, das genau unseren Nerv trifft: „YouTube: Mass Media Reimagined“.
  • Refinery29 vereint seit 15 Jahren in seinen verschiedenen Formaten auf YouTube etliche Influencerinnen, die Teil der digitalen Transformation von Nachrichtenmedien sind. Co-Founder und Executive Creative Director Piera Gelardi spricht auf der Congress Stage über den Weg des größten, anstatt des kleinsten, Widerstands –“The Path of Most Resistance“.

Außerdem spricht der YouTube-Star LeFloid über „Strike a Pose“ auf der Experience Stage, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen – der junge Mann ist eine Institution des deutschen YouTube.

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Das Motto „Trust in You“ als Konferenz – Mindset

Vertrau in dich und deine Marke – und vertrau uns, dass wir dein Business durch Influencer Marketing nach vorne bringen können. Lass uns die Köpfe zusammen stecken und Ideen für deine nächsten Kampagnen entwickeln! Geschätzte 84 Prozent der Audience auf der Konferenz sind laut DMEXCO nämlich Entscheider.

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Wenn du dazu gehörst, wollen wir für dich unter den 1.000 Ausstellern natürlich heraus stechen. Deshalb: Gefunden werden können wir am Gemeinschaftsstand zusammen mit MediaKraft Adspree und Media Elements Group in Halle 9.1 am Stand B-035a. Wir freuen uns, wenn du beim vollgepackten Programm Zeit für uns findest!

Durchatmen kann man übrigens auf der legendären DMEXCO Party am Samstagabend, wo etwas entspannter Kontakte geknüpft werden können:

Du kannst leider nicht auf der DMEXCO sein? Dann starte deine Influencer-Kampagne einfach online: Melde dich dazu direkt auf der ReachHero-Plattform an – unser Team freut sich!

Kanada, Brasilien, Australien, Irland, Italien, Japan und Neuseeland. Diese Länder sind momentan Schauplatz für ein überraschendes Testing durch Instagram. Die Tests simulieren nämlich ein Instagram ohne die Anzeige der als Herzchen dargestellten Likes, die bisher durch Doppeltippen an Beiträge als „Mag ich“ vergeben werden.

Instagram ohne Likes: die ersten Reaktionen

Die Kanadier lieben es! Auch wenn Instagram ursprünglich vor allem darauf aufgebaut war, die Popularität von User-Accounts durch Likes und Follower zu bewerten, scheinen die User Gefallen an einer Social-Media-Welt ohne sozialen Druck zu finden. Viele Menschen fühlen sich im Wettkampf mit anderen Nutzern, weil es oft nur noch darum geht, wie viele Likes mit einem Foto oder Clip erreicht werden.

Manche Nutzer löschen sogar ihre Fotos wieder, die sie nach langer Sichtung (und vielleicht zusätzlicher Bearbeitung) erst hochgeladen haben. Und das nur aus einem Grund: zu wenig Likes! Sollte Instagram wirklich global die Anzeige der Likes abschaffen, würden die User den Wert ihrer Inhalte beziehungsweise ihren Selbstwert nicht mehr an kassierten Likes – im Vergleich zu anderen – bemessen.

Auf einem „neuen Instagram“ zählen Inhalte – statt deren Bewertung

Der Content soll im Vordergrund stehen – vielmehr noch dessen Qualität. Eben nicht mehr die Quantität der Likes. Ganz ohne Likes geht es dann wohl doch nicht: Das getestete Feature soll die Instagram-Likes verbergen. Diese Funktion kennt man bereits von YouTube, wo Content Creators die Wahl haben, ob sie die Daumen nach oben – und unten – öffentlich machen oder nicht.

Der Clip des unter Fans beliebten YouTube-Kanals „Talking Thrones“, der knapp über 600.000 Follower hat, befasst sich mit der Welt von der erfolgreichen HBO-TV-Serie Game of Thrones.

Talking Thrones verzeichnet für diesem Clip 345.834 Aufrufe. Aber wir sehen nicht, wie viele Menschen den Inhalt loben beziehungsweise abstrafen.

Like – Metrik ist bisher das Maß der Dinge

Wie gesagt, die Likes verschwinden nicht, sie sind für den Account-Inhaber, also auch Content Creators und Brands, immer noch einsehbar. Darüber hinaus bleiben die anderen wichtigen KPIs für die Messung der Performance auf Instagram unverändert. Nutzer sehen nur noch die eigenen Likes, solange sie eingeloggt sind.

Laut Adam Mosseri, dem Chef von Instagram, soll die Foto-Plattform kein Wettkampf mehr sein, der seine User mitunter tatsächlich in Depressionen und Unzufriedenheit mit dem eigenen Dasein treibt. Das leuchtet auch technisch ein: Die weiterhin sehr erfolgreichen Instagram-Stories besitzen auch keine öffentliche Like-Funktion. Feedback in jeglicher Form erreicht, wenn gewünscht, die Content-Ersteller über private Nachrichten.

Keine sichtbaren Likes – das sind die Folgen für Influencer Marketing

Also wie ergeht es wohl Brands und Influencern in einer Instagram-Welt ohne Likes? Die Monetarisierung durch Influencer-Marketing-Strategien und Kampagnen mit Marken ergibt sich oftmals in den KPIs auch durch das Engagement. Die Engagement-Rate ergibt sich aus Likes, Comments und Shares von Beiträgen. Doch künftig werden wahrscheinlich Drittanbieter und Tools immer noch die Herzen auswerten können, um für Brands den entscheidenden Score zu liefern.

Aber: Da Likes gekauft werden können, bleiben sie eine fehlbar KPI. Der Inhalt eines Accounts wird in Zukunft für sich sprechen müssen. User widmen sich daraufhin vielleicht mehr dem Kommentieren als Art des Feedbacks. (Die weiteren Motive von Instagram hinter diesem Schachzug  sind momentan nur vage zu erahnen.)

Was passiert, wenn Influencer-Beiträge künftig auch keine sichtbaren Likes mehr anzeigen können? Die Erschleichung von Likes erhitzte in der Vergangenheit nicht nur die Gemüter bei Unilever. Das Problem von Bots ist allgegenwärtiger Natur. Unlauter hochgetriebenen Like-Zahlen sind schon länger ein Problem bei Instagram. Die Bewertung von Inhalten statt manipulierbare Metriken ergibt für beide Parteien einer Influencer-Marketing-Kampagne durchaus Sinn und wäre eventuell demokratischer.

Vielleicht können Influencer – sowie Otto-Normal-User – dann durchatmen. Neuen Spaß ins Insta-Game bringen verborgene Likes unserer Meinung nach auf jeden Fall!

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Allein auf Instagram finden sich über 333 Millionen Posts, die mit dem Hashtag #food getaggt sind. Dabei sind die lukrativen Instagram-Stories noch gar nicht eingerechnet. Auch hier können nämlich Hashtags gesetzt werden. Diese Stories werden dann Abonnenten des Schlagworts #food angezeigt oder erscheinen im Explore-Feed derjenigen, die besonders oft Bilder mit Essen liken. Nicht nur Millenials lieben es, im Restaurant das Smartphone zu zücken und den Moment, bevor Messer und Gabel das Kunstwerk zerstören, festzuhalten. Auch zuhause, bei eigenen Kreationen, muss dokumentiert werden, was auf den Teller kommt. Essen ist Genuss, Essen verbindet, Essen spricht eine non-verbale Sprache rund um die Welt.

Dieser Artikel zeigt schräge Trends, einen heißen Schlagabtausch und die 5 Top-Instagrammer im Bereich Food, die allesamt Frauen sind. (Daher gibt es in der Ehrenrunde bei den Micro-Influencern auch eine männliche Sicht aufs Essen.)

Sind Influencer die neuen Diätberater?

Ungefähr jeder 9. Influencer befasst sich damit, der Audience Ernährungstipps zu geben.

Welches Superfood sollte rein ins Müsli? 

Welcher Proteinriegel sollte mit zum Sport? 

Wie viel Cheat Days sollte eine Woche haben?

In Großbritannien gab es jüngst eine Studie der Universität Glasgow, die belegen sollte, dass  auf Instagram verifizierte Influencer noch lange keine verifizierten Ernährungsberater sind. Keiner der Geprüften bestand diese Prüfung auf Herz und Nieren, nur ein studierter Ernährungswissenschaftler konnte halbwegs überzeugen. Doch #foodie zu sein sein muss nicht heißen, anderen Menschen wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln. Essen auf Social Media soll vor allem Spaß machen und ein optischer Genuss sein.

Empfehlungen sind keine Beratungen

Die Glaubwürdigkeit ist bei Influencern das entscheidende Kriterium, daher sollten die selbsternannten Fitness-Gurus auf Instagram und anderen Social-Media-Kanälen stets betonen, dass sie selbst auf diese Weise leben, weil es ihnen gut tut. Aber viele in der Audience übernehmen solche Empfehlungen, denn Influencer sind fast wie „gute Freunde“, nicht wie abgehobene Promis. Natürlich ist es für viele Menschen heutzutage auch leichter und bequemer, einem Ernährungsplan des liebsten Sportbloggers zu folgen anstatt im lokalen Fitnessstudio den Trainer um Tipps zu bitten.

Food – Krieg: Dagi Bee und Bodykiss sind sich mit Ernährungsstilen nicht ganz einig

Auch das gibt es unter Meinungsführern: Antwort-Videos auf gepostete Inhalte auf YouTube. Aufgrund der Schaulustigkeit der Zuschauer kann man als Meinungsführer damit auch ganz schön Traffic generieren. Dagi Bee ist einer der größten Namen in Deutschlands YouTuber-Szene. Mit ihren 24 Jahren gehen bereits 10 Millionen YouTube-Abonennten auf ihr Konto. Ihr Kanal dreht sich vor allem um Beauty und Lifestyle. Als Dagi Bee jedoch ein Video veröffentlichte, in dem sie demonstriert, was sie in einer Woche isst, gab es nicht nur Daumen hoch bei den Kolleginnen.

Randnotiz: Dagi zeigt hier eine Ausnahmesituation, denn sie befindet sich auf Reisen. Ihr „Das alles esse ich in 1 Woche“-Vlog zeigt ihren Aufenthalt in Los Angeles. Jeder dürfte ihr nachfühlen können, dass man sich im Urlaub mehr gönnt als zuhause. Unterwegs auf gesunde Ernährung zu achten, kann unter Umständen sehr gut funktionieren, aber das war nicht Dagis erklärtes Ziel. So isst sie Burger, Chips und Pancakes. Der Vlog ist schließlich eine Zusammenfassung einer Urlaubswoche, da lässt man auch mal die Kalorien oder den Nährwert aussen vor – so entspannt sehen das aber nicht alle Mit-YouTuberinnen. Stichwort: Vorbildfunktion!

Knapp 600.000 Views verzeichnete der Clip innerhalb von 6 Wochen. Also eine Menge junger Fans, die sich Dagi Bee zum Vorbild nehmen. Das findet YouTuberin BodyKiss allerdings bedenklich. Anne Kissner, die hinter der Personenmarke BodyKiss steht, kommentiert in einem Antwort-Video die Essgewohnheiten von Dagi Bee als „zuckerlastig“, findet die Portionen „richtig, richtig groß“ und zieht das Fazit, dass Dagi Bee „mehr auf ihren Körper achten“ sollte. Vor allem, wenn sie so viel unterwegs sei.

Nur 130.000 Views innerhalb von 6 Wochen erreicht der Clip von BodyKiss, aber ihr folgen keine 10 Millionen Menschen, sondern eine halbe Million. Wie eingangs gesagt, ziehen Antwort-Videos auf bekanntere YouTuberinnen somit Traffic auf den eigenen Kanal. Auch Dagi selbst hatte Annes Video in den eigenen Instagram-Stories verlinkt. Die beliebtesten Kommentare der Userinnen rufen unter dem Video von BodyKiss zu einer entspannteren Haltung zu Essen, Kalorien und Portionen auf. Vor allem, weil Dagi „in den USA im Urlaub“ gewesen sei und sich „nicht alles im Leben um gesunde Ernährung dreht“. Scheint so, als hätte BodyKiss diesen Schlagabtausch verloren. #Food ist eben auch ein kontroverses, nicht nur ein einendes Thema.

Welche schrägen Trends hat YouTube essenstechnisch zu bieten?

Food – Trend 1: ASMR – Kribbeln im Kopf durch flüstern und schmatzen

ASMR steht für „Autonomous Sensory Meridian Response“ und beschreibt einen Zustand von völliger Entspannung durch ein Kribbeln im Kopf. Ausgelöst wird ASMR durch spezielle Geräusche, aber auch durch visuelle und physische Reize. YouTube-Videos mit dem Begriff ASMR im Titel werden millionenfach hochgeladen, geliket und geschaut – warum also dieser Hype? Rascheln, Flüstern oder Schmatzen lösen bei der Audience, die dafür empfänglich ist, ein Kribbeln auf der Haut aus. (Dieses Kribbeln nennt sich in der ASMR-Community „Tingle“ und der Auslöser, wie zum Beispiel die Geräusche von einer knisternden Papiertüte, ist der sogenannte „Trigger“.) Bezweckt werden soll mit ASMR die absolute Entspannung durch einen euphorischen Zustand.

Einer der erfolgreichsten ASMR-Clips zeigt mehr als drei Stunden lang Massagen, Peelings und sogar Ohrenreinigung – aber keine Angst, nur an einem Kopf aus Plastik:

Spezielle Mikrofone verstärken die Geräusche für das ultimative Hör-Erlebnis. Und auch deutsche YouTuber haben den Trend entdeckt. Eine Kombination von Essen und Reden zeigt YouTuberin Traumfabrik in ihrem Video.

https://www.youtube.com/watch?v=im5dHAhk5ng

Ob ASMR wirklich hierzulande den großen Durchbruch schafft…?

Food – Trend 2: Muk-Bang – Zusammen live essen, aber nur auf YouTube

Seit 2009 ist der Trend von Muk-Bang ungebrochen. Von Korea aus schwappte der Trend auch auf die USA und Kanada über. Seitdem haben zahlreiche YouTuber auch in englischer Sprache mit Muk-Bang ihre Audience begeistert. Doch was verbirgt sich hinter dem koreanischen Wort? Muk-Bang ist das Live-Essen vor der Kamera, im YouTube-Stream, zusammen mit den Abonnenten. Währenddessen wird erzählt und manchmal auch nur geschlemmt. Die Zwillinge vom Kanal TwinRoozi kassieren damit Millionen von Aufrufen. Ihr Weihnachts-Jelly-Nudel-Clip hat 108 Millionen Views:

Gemeinsames Live-Essen ist nicht Jedermanns Sache – in Europa ist der Trend noch nicht angekommen. Fressorgien, mit meist kalorienreichem oder ausschweifendem Essen, ginge doch auch sehr gut auf Deutsch: Knödel, Kartoffelbrei und Rostbraten, why not? YouTuberin Jasmin Azizam, die eigentlich sonst Vlogs aus ihrem Leben und Beauty-Themen hochlädt, hat über 215.000 Abonnenten auf YouTube und versucht sich auch an einem Muk-Bang:

Immerhin fast 60.000 Aufrufe gibt es für das Live-Essen mit Freunden. Der Unterhaltungswert des Phänomens Muk Bang entsteht dabei vor allem auch durch die Konversation der vier Freunde untereinander. Top-Kommentatoren wünschen sich das ganze gleich eine halbe Stunde länger oder fordern, dass Jasmins Freundin auch einen Channel auf YouTube braucht. Ein echter Erfolg im Kleinen – es bleibt also abzuwarten, wann Muk-Bang sich auch in Deutschland etabliert.

Erfolg durch perfekt inszenierte Essensbilder: die Top 5 der deutschen Food – Instagrammerinnen

Fünf erfolgreiche Frauen präsentiert diese Liste: Diese Instagrammerinnen verführen durch professionelle Fotos ihre Audience zu leckerem, farbenfrohen Essen.

No. 5:  @pamgoesnuts

Follower 223.672

Interaktionen pro Post 13.322

Engagement-Rate 5,96 %

Pamela Reif begeistert auf ihrem Haupt-Account @pamela_rf über vier Millionen Follower und wirbt dort fleißig für ihren Food-Kanal @pamgoesnuts. Das hat auch einen guten Grund, denn noch ist dieser Instagram-Kanal gar nicht so sehr mit Food-Pics bespielt. Das sollte sich aber bald ändern – Pamela launcht nämlich ein eigenes Kochbuch. Stichwort Promo: Was ist ein besseres Marketing als köstlich aussehende Gerichte und Naschereien, von der Fitness-Queen selbst abgelichtet?

Die Posts sollen auch den Abverkauf der Special Edition des Buches ankurbeln. In ihren Instagram-Stories demonstriert Pamela wie sich die Audience ähnliche Mahlzeiten vorbereiten kann – der Foodtrend #mealprep hat immerhin 10 Millionen getaggte Beiträge auf Instagram – oder zeigt Rezepte für Smoothies, Bowls und Frühstück.

Sponsoren und Brands ist Pamela Reif selbstverständlich ein Begriff. Nun ist auch die Sparte Food noch stärker durch sie als Markenbotschafterin zu besetzen.

No. 4:  @plantbased_food_and_travel

Follower 229.037

Interaktionen pro Post 9.301

Engagement-Rate 4,06 %

Die Dichte der veganen beziehungsweise vegetarischen Accounts in der Top 5 ist recht hoch. Kein Wunder, denn der Hashtag #veganfood erfreut sich auf Instagram großer Beliebtheit: Fast 15 Millionen Postings sind auf der Foto-Plattform damit getaggt. Auch Conny aus München, die den Account auf Platz 4 der deutschen Foodgrammerinnen führt, verspricht veganes Essen, aber „einfach“.

Natürlich sind nicht alle Teller so grün… zu cremiger Pasta mit Tahini-Sauce in den Stories führt durch Swipe direkt der Link zu Connys Blog. Kooperationen fallen bei genauerem Hinsehen nicht ins Auge – dafür jede Menge ansprechende Gerichte. Bezahlte Kampagnen finden eher auf Connys Blog statt.

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German below 👇🏻. Give me all the greens 🥬😍. I felt like having one of my nutritious green plates again, of course with rice and some tahini 💚🙏. I want to provide my body with as much good foods as possible to support healing 🤧. I haven’t done a lot today and just tried to take it easy. Sometimes we have to listen to our bodies and except when it just needs rest, even if there are a million other things to do 😅. Are you able to really let go? Have a wonderful evening lovely people in my phone. Much love 💚 Conny. . Guten Abend ihr Lieben 😍. Ich hoffe ihr hattet einen schönen Tag? Ich bin immer noch krank geschrieben und habe mir deshalb zum Abendessen jede Menge Greens zubereitet, um Nährstoffe aufzutanken 💚. Ansonsten ist hier heute nicht viel passiert und ich bin alles langsam angegangen, auch wenn ich eigentlich 1000 Dinge zu tun hätte. Manchmal muss man einfach auf den Körper hören 🙏. Ich wünsche euch einen tollen und entspannten Abend 💖😊. • • • • • #greens #yummy #plantbasedpower #veganfood #veggies #veganrecipes #foodstagram #vegan #plantbased #realfood #eeeeeats #feedfeed #f52grams #veganworldshare #foodie #plantbasedfood #healthyfoodshare #recipes #dinner #acovado #vegangermany #veganbowls #whatveganseat #eatyourgreens #vegetarian #eathealthy #healthyfood #vegansofig #vegandinner

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No. 3:  @lulusdreamtown

Follower 305.937

Interaktionen pro Post 4.983

Engagement-Rate 1,63 %

Lulu aus Bad Aibling in Bayern schreibt sich Selbstliebe, Reiselust und Veganismus auf die Banner: Ihre Postings sind teils Portraits, teils leckeres Essen – ob zuhause oder auswärts. Bezahlte Kooperationen finden sich auf Lulus Instagram auch, wie beispielsweise mit der Brand The Good Food Russia. Die Bayerin präsentiert eine russische Sharlotka:

In Partnerschaft mit dem Unternehmen Unicorn Superfoods darf die Audience dann auch ihr blaues Wunder erleben:

No. 2:  @biancazapatka

Follower 429.842

Interaktionen pro Post 16.003

Engagement-Rate 3,72 %

Bianca Zapatka ist Fotografin und Foodstylistin – da liegt ein eigener Foodblog und eine beeindruckende Bilanz im Instagram-Ranking nahe. Pad Thai, Cheesecake, Ravioli oder Pancakes: Die Rezepte und Anleitungen Biancas Instagram-Stories lassen der Audience bereits das Wasser im Mund zusammen laufen. Die fertigen Bilder für die Postings sind beeindruckende Feuerwerke, die Essen in seiner schönsten Form zeigen.

Biancas Kreationen sind nicht über-gesund, aber farbenprächtig und laden zum Nachmachen ein. Vegane Leckereien dürfen es für die Vegetarierin dann noch besonders gerne sein.

No. 1:  @_foodstories_

Follower 1.072.308

Interaktionen pro Post 16.605

Engagement-Rate 1,55 %

Nora und Laura aus Berlin haben ihre Berufe zur Leidenschaft gemacht: Die Fotografin und die Food-Stylistin sind auf Rang eins der Food-Instagrammer in Deutschland. Die Beiden führen auch zusätzlich einen eigenen Food-Blog.

Ob sündhafte Kuchen, Eintöpfe, Getränke oder Pasta zum Anbeißen… wer sich diese künstlerisch-leckeren Inszenierungen ansieht, denkt wahrscheinlich auch „zurecht auf Platz Eins“:

Ein Beispiel für eine bezahlte Kooperation ist diese mit Mumm Sekt:

Ein glutenfreier Mumm-Kuchen als neue Kreation für diese Partnerschaft – und der kann sich wirklich sehen lassen. Sekt und Erdbeeren, das ist ein Pairing-Klassiker, der den Gaumen erfreut. Die Berlinerinnen sind waschechte Profis und so nehmen sie bei der Kennzeichnung der Kooperation das Instagram-Feature für bezahlten Content, jedoch könnte ein zusätzliches #werbung bei den strengen Richtlinien gegen Schleichwerbung nicht schaden.

Ranking nach Follower-Anzahl.Stand: Juni 2019.

Nachschlag gefällig? Appetitliches bei den Micro – Influencern

Um nicht nur die größeren Accounts zu zeigen, kommen an dieser Stelle ausgewählte Micro-Influencer zum Zug.

@ari_goes_to_wonderland

Follower 68.065

Interaktionen pro Post 2.777

Engagement-Rate 4,08 %

Sucht die Audience auf Instagram eine Farbexplosion kulinarischer Art, begegnet sie garantiert Ari aus München. Die Food- und Travel-Bloggerin mag vor allem die Farbe Blau auf ihrem Teller.

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Finally Friday & the sun is back here in Munich ☀ so a creamy OCEAN NICECREAM, FROZEN BLUEBERRIES, KIWI SLICES and WHITE CHOCOLATE & POPPYSEED SEASHELLS is the right thing for breakfast 🌊🐚💙 The 𝗿𝗲𝗰𝗶𝗽𝗲 is up on my blog, the link is in my bio (English right next to German). To color my nicecream I used a mix of blue spirulina & matcha powder! Any plans for this weekend? I can't wait to finish work because my sister visit us until Sunday! Love you @elena_philippa_ ⁽ᴬᴰ ᵇᵉᶜᵃᵘˢᵉ ᵒᶠ ˡⁱⁿᵏⁱⁿᵍ ʰᵉʳ⁾. When we were younger we had so many arguments but this is long ago now & I'm so grateful to have each other! Was it similar with your siblings when you were younger? Have a great start into your weekend Guys! 💛 ° ° Es ist Freitag, die Sonne scheint, nachher kommt meine Schwester übers Wochenende zu uns & es gibt diese leckere OCEAN NICECREAM zum Frühstück 🐚🌊💙 besser kann das WE nicht starten oder? Das Rezept findet ihr auf meinem Blog, der Link ist in meiner Bio! Zum Färben habe ich lediglich etwas blaues Spirulina & Matcha Pulver miteinander vermischt. Startet gut in euer Wochenende ihr Lieben 💛 . . . . Youtube: foodntravel.de Facebook: Food'n'travel . . . . ________________________________________________________  #foodblogger #nicecream #veganfood #plantbasedfood #foodstagram #lovefood #thrivemags #f52grams #eattherainbow #buzzfeast #bbg #beautifulcuisines #feedfeed #bestofvegan #veganfoodshare #realfood #veganworldshare #gloobyfood #veganeats #eathealthy #breakfast #blogger_de #frühstück #breakfastinspo #veganbreakfast #veganrecipes #worldwideveganfood #sweettooth #eeeeeats

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@ahalnisweethome

Follower 9.804

Interaktionen pro Post 1.199

Engagement-Rate 12,23 %

Bei Ahalni aus Stuttgart gibt es Kuchen, Torten und allerlei Süßes – und eine Engagement-Rate, die sich sehen lassen kann. Die Foodbloggerin lässt ihrer Kreatitivtät freien Lauf und erfreut damit die Back-Community:

@mmarcelandreas

Follower 9.599

Interaktionen pro Post 118

Engagement-Rate 1,24 %

Ein Mann setzt den kulinarischen Schlusspunkt: Marcel Moeller mag es gesund, sportlich und simpel. Fernab von Profi-Fotos und mund-wässernden Filtern. Durch viel Grün und Protein auf dem Teller erhält er sich den durch Fitness gestählten Körper und dann darf es auch mal ein Eis sein.

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Marketer diskutieren schon seit dem Aufstieg von Influencer Marketing, ob sich der Einsatz von Menschen „wie du und ich“ überhaupt lohnt, wenn das Budget auch Stars beziehungsweise ein Sternchen hergeben würde.

Welche Art von Social-Media-Marketing ist effektiver für Brand Awareness und Abverkaufszahlen?

Unterschiedliche Studien kommen hierbei zu unterschiedlichen Ergebnissen. Bekannte Berühmtheiten als Markenbotschafter (Endorsement) führen in verschiedenen Umfrageergebnissen unter Entscheidern zu mehr Abverkauf (Elberse/Verleun). Außerdem schnellen meist die Aktien in die Höhe, wenn Weltstars wie Lionel Messi oder Venus Williams für Brands werben. Viele Befragungen zeigen allerdings auch, dass Konsumenten sich von Influencern positiv beeinflussen lassen, was einen Kauf angeht (TapInfluence). Da Influencer, je nach Größe, von der Audience meist mehr als Freunde anstatt als Celebrities angesehen werden, scheint hier das Vertrauen in die Empfehlungen sehr stark zu sein.

Influencer Marketing verstehen

Influencer Marketing ist die Beziehung zwischen einer Marke und dem Influencer, der durch seine Social-Media-Kanäle die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens bewirbt. Diese Kanäle sind Accounts in sozialen Netzwerken wie Instagram, Twitter, YouTube – aber auch Blogs. Influencer müssen, im Gegensatz zu Stars, vertrauensvolle und authentische Figuren in ihrer eigenen Community darstellen. Dabei agieren die Meinungsführer im Idealfall unabhängig in der Content-Erstellung, um in ihrem eigenen Medium gekonnt die Botschaft des Unternehmens einzubauen. So wird die gewünschte Zielgruppe mit einem hohen Grad an Authentizität erreicht.

Die Branche geht bei der Bezahlung von Influencern oftmals von einem Budget nach Anzahl der Follower, Engagement-Rate oder Views von Clips aus. Mittlerweile haben auch Luxus-Marken die Notwendigkeit von Influencer-Marketing erkannt. Influencer Marketing befindet sich, ganz nach seinem Umfeld der digitalen Welt, ständig im Wandel und bleibt dabei völlig dynamisch. Neue, spannende Kanäle tauchen auf dem Marktplatz auf, und es liegt an den Entscheidern der Marketing-Abteilungen, den Finger am Puls der Zeit zu haben.

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Ungebrochener Aufwärtstrend von Influencer Marketing

Influencer Marketing ist effektiv und der ROI kann sich sehen lassen – diese klaren Aussagen von Marketern zeigt die Umfrage „2019 Influencer Marketing Survey“ (mediakix). Fast ein Drittel der Entscheider wollen zudem das Budget für Influencer Marketing weiter erhöhen. 17 Prozent der Unternehmen geben momentan sogar mehr als die Hälfte ihres Marketing-Budgets für die Kooperation mit Meinungsführern aus.

Top 5 Plattformen für Influencer Marketing

Dabei ist Instagram weiter der große Gewinner unter den Plattformen: Während 89 Prozent der Befragten angab, dass die Facebook-Tochter Instagram für die Influencer-Marketing-Strategie relevant sei, sind es für Googles Video-Plattform YouTube noch 70 Prozent. Dahinter zurück liegt Facebook mit 45 Prozent. Blogs können mit 44 Prozent noch Platz 4 erklimmen, während Twitter es noch mit 33 Prozent in die Top 5 der Social-Media-Kanäle schafft. Pinterest, Twitch, Snapchat und andere bedienen eher Nischen-Märkte, während das Karriere-Netzwerk LinkedIn noch 19 Prozent für sich verbuchen kann. Auch die Bewerbersuche nach qualifizierten Mitarbeitern hat sich inzwischen auf LinkedIn etabliert, beispielsweise durch die Ansprache von Zielgruppen durch die LinkedIn Top Voices.

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Instagram-Posts (78 %), Instagram-Stories (73 %) und Videos auf YouTube (56 %) sind das beliebteste Format für Kampagnen mit Influencern. Durch die Einführung von IGTV auf Instagram, ist Instagram Video als Format den Top 3 bereits auf den Fersen (54 %).

Influencer Marketing wirkt in der Zielgruppe

Die Welt der Konsumenten hat sich über die Zeit verändert und befindet sich im Jahr 2019 online. Also finden Kaufentscheidungen auch zunehmenden auf mobilen Endgeräten statt. Genau hier treffen die Influencer auf ihre Audience. Lt. Branchenexperte, Neil Patel, suchen 81 Prozent der potentiellen Käufer Rat bei Blogs. Das Digital Media Institute stützt diese These mit 60 Prozent in seiner Umfrage und erweitert sie um Vlogs und Social Media Postings: Viele Influencer sind Blogger und verfassen Rezensionen, Produktanalysen und Erfahrungsberichte. Mit einer Haltung, dass Online-Shops die Bewertungen eventuell auch selbst schreiben könnten, liegt hier mehr Vertrauen bei den Bloggern – selbst wenn es sich um bezahlte Kooperationen handelt. Denn auch Blogger akzeptieren im Idealfall nicht alle Kampagnen-Angebote, sondern legen selbst Wert auf ihre Glaubwürdigkeit. Social Ads sehen sich einem wachsenden Misstrauen in der Zielgruppe gegenüber. Nur 33 Prozent vertrauen ihnen – zusätzlich nutzen 33 Prozent Ad-Blocker (SMT). Statt Werbeanzeigen möchten User den Content ihres Netzwerkes sehen – also User und Influencer Generated Postings.

Laut einer Nielsen-Studie sind 90 Prozent der Konsumenten ihrem Netzwerk stark verbunden – also jene, die sie kennen und denen sie auf Social Media folgen. Dazu gehören neben Freunden und Familie eben auch Influencer. Dabei hat Mundpropaganda bei der Empfehlung von Produkten und Dienstleistungen einen besonders hohen Stellenwert: 75 Prozent verlassen sich darauf, was ihr Netzwerk bezüglich geplanter Kaufentscheidungen zu sagen hat (IMA). Das betrifft auch nicht nur die beliebteste Plattform für Influencer-Marketing, Instagram, sondern auch Twitter. 40 Prozent haben laut Angaben des Netzwerks selbst bereits Produkte gekauft, weil Influencer sie auf Twitter empfohlen haben.

Influencer Marketing ist relevant für Brands und Unternehmen

Google gibt an, dass die Google-Suche für Influencer Marketing sich über die letzten drei Jahre um sage und schreibe 1500 Prozent erhöht hat. Allein im Jahr 2017, ein bisheriger Höhepunkt für Influencer Marketing, stieg das Suchvolumen um 325 Prozent an. Nach Content Marketing ist Influencer Marketing bei befragten Marketern oftmals schon die zweite Wahl (Referral Rock). Unternehmen werden 2020 mindestens 10 Milliarden Budget für Influencer Marketing ausgeben.

Guter ROI bei guten Vorraussetzungen

Wird Influencer Marketing eingesetzt, kann ein bis zu 11-fach höherer ROI – verglichen mit herkömmlichen Werbemaßnahmen – eingespielt werden (SMT). Dabei ist vor allem Authenzität und Transparenz das Gebot der Stunde – nicht nur in der Zusammenarbeit mit den Influencern (Econsultancy). Auch die Brands selbst müssen diese Vorgaben ernster nehmen, damit Influencer Marketing auf Dauer in der Gunst des Publikums bleibt. Wie zuvor erwähnt, ist die Audience der Social Ads müde geworden.

Somit stellt sich die Frage:

Wieso sind die potentiellen Käufer nicht von #werbung und sponsored Content derart abgeschreckt?

Guter, authentischer und nahbarer Content von Influencern, die mit Unternehmen oder Brands kooperieren, kann die Wahrnehmung von als Werbung gekennzeichneten Inhalten „aufheben“. Ist die Audience emotional und loyal mit den jeweiligen Influencern verbunden, spielt es keine Rolle, ob der Content bezahlt wurde. Hier ist zu beachten, dass eine hohe Qualität der Formate und Inhalte eine entscheidende Rolle spielt: also keine Fließband-Werbung für viele unterschiedliche Produkte in kurzen zeitlichen Abständen mit wechselnden Kooperationspartnern.

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Weshalb Influencer Marketing guten ROI einfährt

Den ROI von Influencer-Marketing zu bestimmen ist dann Pflicht, wenn es darum geht, den Nutzen von der Zusammenarbeit mit Influencern zu rechtfertigen. Zuvor festgelegte KPIs und deren Performance sind dazu ein erster Schritt. Dies können Video- oder Story-Views, Zugriffe auf Blogartikel, Downloads einer App, Klicks auf Affiliate-Links, Abverkaufszahlen oder auch Newsletter-Abonnements sein. Mittlerweile ist auch vielerorts von Influencer Media Value die Rede – eine Metrik zur Berechnung des Wertes von Postings auf den Kanälen eines Influencers.

Übrigens: Die Google-Analytics-Daten der Influencer liefert ReachHero in der Erfolgsmessung einer Kampagne direkt mit. Unsere Technologie ermöglicht es, nicht nur effizient Kampagnen durchzuführen, sondern auch den ROI anhand von automatisch aufbereiteten Analytics zu bestimmen.

Influencer liefern qualitativ hochwertige Kundschaft

Nach der eingangs erwähnten Umfrage von mediakix sind sich 71 Prozent der Befragten einig: Der Traffic, der durch Influencer Marketing entsteht, ist qualitativ besser als der von anderen Marketing-Quellen. Die Empfehlungen durch High-End-Influencer-Created-Content erhöhen den Kaufwunsch in der Zielgruppe. Die Click-Through-Raten sind bei Social-Media-Postings deutlich erhöht gegenüber herkömmlichen Ads. Sobald Influencer über eine Brand sprechen, ergibt sich in Folge auch oft ein höheres Following auf den Social-Media-Kanälen des Unternehmens. Auch das kann ein angestrebtes Ziel von Kampagnen sein.

Mediakix erhält ein klares „Ja“ zum besseren ROI durch Influencer Marketing: 89 Prozent geben an, dass bezahlte Kooperationen im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen besser performen. Davon sagen 41 Prozent, Influencer Marketing könne mit den anderen Kanälen mithalten, 34 Prozent attestieren „bessere Perfomance“ und 14 Prozent meinen sogar „sehr viel besser“.

Auch in einer Umfrage von Tomoson gibt es Aussagen über die Qualität der gewonnen Konsumenten: Die Mehrheit der Marketer denkt, dass Influencer Marketing eine qualitativ höherwertige Audience anspricht (51 Prozent). Die Zahlen des Durchschnitts-ROI aus dieser US-amerikanischen Umfrage lassen sich grob auf europäische Kooperationen übertragen: 6.50 US-Dollar erzielt jeder investierte US-Dollar im Schnitt durch Influencer Marketing.

Nur 18 Prozent gaben an, keinen Gewinn mit dieser Art von Kampagnen erzielt zu haben. Die Entscheider gehen noch einen Schritt weiter: Influencer Marketing wachse schneller als die organische Suche. Der Werbekanal, der den größten Zuwachs habe, um Kunden zu gewinnen, sei Influencer Marketing. Email-Marketing und organische Suche sind bereits zu etabliert, um dasselbe jährliche Wachstum vorweisen zu können. Zeitgleich sei diese Werbemaßnahme auch die Effektivste, was Kosten-Nutzen-Verteilung anginge.

10 goldene Regeln um als Brand Influencer erfolgreich einsetzen zu können

Um Influencer Marketing gewinnbringend einsetzen zu können, empfehlen sich einige Best Practices.

  • Auf Authentizität achten! (Authentischer Inhalt und authentische Influencer sind das A und O.)
  • Mit mehr als nur einem Influencer kooperieren! (Von Nano- bis Mega-Influencer, alle mitdenken.)
  • Persönliche Ansprache ist der Schlüssel zum Erfolg! (Keine Massenmails an Influencer, nie!)
  • Brandfit, Brandfit, Brandfit! (Der goldene Weg zur Zielgruppe durch die Influencer-Kanäle.)
  • Profis auswählen statt Content vorkauen! (Die Formate zu den Brand-Botschaften gibt der Influencer vor.)
  • Engagement übertrumpft Follower-Zahlen! (Begeisterung statt Streuverluste.)
  • Niemals Nischen unterschätzen! (Kleine Budgets + Kleine Influencer = Gar nicht mal so kleines Engagement.)
  • Von Format über KPI bis zum Controlling – klare Linie! (Vertragliche Regelungen bis ins Detail festlegen und einfordern.)
  • Faire Bezahlung für transparente Leistung! (Reposts? Freebies? Harte Euros? Alles Verhandlungssache.)
  • #werbung steht nicht zur Diskussion! (Gib der Schleichwerbung keine Chance.)

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Influencer begleiten das tägliche Leben der Konsumenten

Die Online-Präsenz von Influencern ist es, was ihnen ihren kometenhaften Aufstieg erst ermöglicht hat. Greifbarer als Celebrieties oder Rekordsportler sind sie beinahe täglich auf den Screens der Zielgruppe aktiv. Meist nicht nur one-way, sondern im Dialog mit den Fans und Followern, wie beispielsweise bei Nano-Influencern, die noch keine 1.000 Fans auf Instagram haben. Sobald durch bezahlte Kooperationen im Content der Influencer auftauchen, entsteht hier der Knackpunkt, wie organisch die Meinungsführer diesen integrieren können. Gelingt es, wirkt die Produktbesprechung eher wie ein Dialog mit der Community als wie Werbung. Erfahrene Influencer wissen exakt, welche Inhalte ihre Audience möchte und werden die Brands dahingehend offen beraten, wenn es um die Gestaltung des Contents geht. Denn eines sollten die Formate nie sein: von den Unternehmen diktiert. Die Zielgruppe wird dies bemerken und abstrafen.

Call-To-Actions und Einzeiler sollten vom Unternehmen vorgegeben werden, aber die Struktur, die Optik und die Distribution des Influencer Created Content sollte, wie der Name schon sagt, vom Meinungsführer produziert werden. Das unterscheidet Influencer von Celebrities, die meist die direkten Werbebotschaften der Marken transportieren. Doch genau dieser Unterschied macht Influencer nahbar und zugänglich – und somit diese Form des Marketing so erfolgreich.

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Influencer sind Experten auf ihrem Gebiet

Influencer mit einer großen Audience haben nicht ohne Grund dieses Following aufgebaut. Vlogger auf YouTube sind heutzutage Meister darin, Video Content ansprechend und emotional mitreißend zu bearbeiten. Vom Schnitt über Filterfarben – YouTuber sind Meister ihres Fachs, nicht nur, was die Auswahl der Inhalte angeht. Erfolgreiche Instagrammer verfügen meist über ein Auge für ansprechende Fotokomposition und die Inszenierung von mit dem Smartphone gedrehten Clips für die Instagram-Stories.

Hinzu kommt, dass die Content-Formate jeweils auch kanalübergreifend genutzt werden können. Je nach dem, was vertraglich vereinbart wurde, zieht so ein Link in der Instagram-Bio zusätzlich auf den Blogartikel der Influencerin, die gerade einen Post mit bezahlter Kooperation gepostet hat. Dieser wird zusätzlich in den Stories aufgegriffen – ein Rund-um-Sorglos-Paket, das mühelos an allen Ad-Blockern vorbei kommt.

Begeisternder Content ist kein Zufall, gefragte Influencer sind Vollblut-Profis. Hohe Influencer-Qualität färbt immer auch auf die kooperierenden Brands ab. Schließlich wird die Markenbotschaft in der „Sprache“ der Influencer in die Welt getragen – nicht in der des Unternehmens. Diese Sprache kann das Unternehmen nicht ohne Influencer sprechen.

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Vielen klingt noch das Posting des verärgerten Hotelbetreibers vom Hotel „White Banana Beach Club Siargao“ auf  den Philippinen im Ohr, der forderte, Pseudo-Influencer sollten sich lieber einen echten Job suchen, anstatt gratis Unterkünfte erschnorren zu wollen.

Help out there.We are receiving many messages regarding collaborations with influencers, Instagram influencers.We…

Gepostet von White Banana Beach Club Siargao am Montag, 25. März 2019

Dieses Verhalten beschädigt nachhaltig die Reputation von Bloggerinnen und Bloggern, die nicht so dreist vorgehen und glaubwürdigen Content an ihre Audience aussenden möchten. Brands und Marken, die ihre Unterkünfte vertrauensvoll gegen Blogposts und Instagram-Stories anbieten wollen, sollten genau wissen, mit wem sie kooperieren. Das kann sehr gut funktionieren, wenn beide Seiten ein paar Regeln beachten.

Brandfit, Brandfit – oberste Prämisse für Glaubwürdigkeit

Seriöse Kollaborationen zwischen Hoteliers und Influencern kann zu ausgebuchten Häusern führen. Die Influencer sollten dabei auch immer perfekt zum Hotel oder zur Destination passen. Ist kein echter Brandfit vorhanden, hat das Hotel nichts von einer unpassenden Zielgruppe. Wenn eine Instagrammerin als Hauptthema „Leben mit kleinem Budget“ hat und dann nach Bali fliegt, stimmt im Gegenzug die Glaubwürdigkeit der Influencerin nicht mehr.

Ein Gegenbeispiel zum Intro von den Philippinen kann die Schweizer Luxus-Unterkunft „Hotel Villa Honegg“ berichten. Seit dem Aufenthalt einer brasilianischen Reisebloggerin im Jahr 2016 und tausenden nachfolgenden positiven Postings von Influencern boomt das Geschäft förmlich.

Auf dem Bild zu sehen ist Fabi Gama, die besagte Bloggerin mit ihrer Begleitung. Dieser Beitrag brachte den Stein für das Hotel ins Rollen. 547.000 Follower kann Fabi Gama auf ihrem Instagram-Account zu ihrer Audience zählen. Beste Werbung also für einen Urlaub in der fernen Schweiz!

Influencer aus dem Micro – oder Nano – Bereich auswählen

Es schadet nicht, sich bei Influencern umzusehen, die eine kleinere Followerschaft um sich scharen. Das eben genannte „Hotel Villa Honegg“ bietet einen spektakulären Pool und auch Travel-Influencer, die noch keine 10.000 Abonnenten haben, lassen sich diese Aussicht nicht nehmen:

Nano-Influencer Délio Fisher zeigt sich in seinem geschmackvoll kuratierten Instagram-Feed reiselustig und ist außerdem Kooperationen gegenüber aufgeschlossen, die dazu passende Partnerin hat er auch:

Nano-Influencer haben meist den entscheidenden Vorteil, dass sie die mangelnde Masse (an Abonnenten) durch Klasse (des Contents) wieder wettmachen. Die Interaktionsrate und das Engagement sind bei solchen Influencern meist schwindelerregend hoch, weil die Community sich den Meinungsführern besonders nahe fühlt und mit ihnen verstärkt kommunzieren möchte (Kommentare, Likes & Shares).

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Den eigenen Instagram – Feed nicht vernachlässigen

Genauso wichtig wie die Feeds der Anderen ist der Eigene: Traumhafte Landschaften, Innen- und Aussenansichten des Hotels und Eindrücke der Jahreszeiten füllen den Account vom „Hotel Villa Honegg“:

Das Teilen von erfolgreichen Beiträgen von einflussreichen Meinungsführern schadet selbstverständlich auch nicht. Wie der nächste Fall zeigt:

Samir Benzema, seines Zeichens Consultant, Coach und Regisseur, folgen 619.000 Menschen auf Instagram, seine Partnerin Laetitia Tribaldos verbucht immerhin 283.000 Follower.

Wenn das Foto besonders spektakulär ist, dürfen es für einen Share auch 32.000 Follower sein, wie im Fall von Agusleo Halim:

Die ausgewählten Postings müssen selbstverständlich in den Feed des Hotels passen und den Lifestyle vermitteln, der bei einem Aufenthalt hier inklusive ist.

Influencer Marketing für jeden Bereich im Gastgewerbe

Es muss nicht immer Luxus sein: Auch das hippe „25hours Hotel Bikini Berlin“ in Berlin profitiert davon, wenn Influencer in ihren Räumlichkeiten zu Gast sind. Das Hotel veröffentlichte einen Post mit der Influencerin Charlotte Kuhrt:

Model und Body-Positivity-Botschafterin Charlotte Kuhrt verfügt über 111.000 Follower auf Instagram und hat im Hotel zusammen mit anderen Fashionistas einen Kleiderflohmarkt veranstaltet. Auch so ein Event ist Anlass zur Zusammenarbeit – auf dem Account von Kuhrt ist deutlich gekennzeichnet, dass es sich um eine bezahlte Kooperation mit dem „25hours Hotel Bikini Berlin“ handelt. Zusätzlich zum eigenen Post, postete Kuhrt auch noch Instagram-Stories über den Bazaar:

https://www.instagram.com/stories/highlights/18033438361082450/

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Mit insgesamt fünf Bilder auf zwei Beiträge verteilt fünf Instagram-Stories auf Kuhrt‘s Account, nutzt das „25hours Hotel Bikini Berlin“ die Kooperation äußerst gut aus. Wie viel ROI bzw. Influencer Media Value das dem Hotel bringt, hängt natürlich vom Budget und den Kosten für diese Kampagne ab.

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Klicke hier und finde passende Influencer

Bisher sind die Social-Media-Plattformen fest in der Hand der „breiten Masse“, auch mit den zur Zielgruppe passenden Influencern. Von Fashionistas, die auf YouTube Looks zusammen stellen über muskulöse Instagram-Fitness-Gurus bis hin zu unbekannten Gesichtern, den sogenannten Micro-Influencern, die meist Nischen bedienen – die sozialen Netzwerke bieten für jede Audience die passenden Meinungsführer.

Doch was ist mit den luxuriösen Marken und funkelnden Namen alteingesessener Luxus-Brands?

Betreiben Tesla, Gucci oder Swarovski auf Social Media überhaupt Accounts
und falls ja, für welches Publikum?

Social Media im Luxussegment als Gegenentwurf zur Exklusivität?

Im Luxussegment sind nicht wenige Modehäuser, Autohersteller oder Schmuckfabrikanten der Meinung, dass Social Media der Hauch des Banalen anhaftet. Um exklusiv und unnahbar zu wirken, meiden deshalb viele hochpreisigen Brands die Gesamtheit der sozialen Netzwerke oder auch eCommerce im Allgemeinen. YouTube, Facebook, Instagram oder Pinterest – für manch namhafte Marken scheint hier nicht das passende Publikum unterwegs zu sein. Daher entscheiden die verantwortlichen Marketer oftmals, erst gar keinen Account zu betreiben. Zwar wird über die Brands trotzdem gesprochen, sie werden auf Google gesucht und auf den Plattformen stolz präsentiert. Doch sind sie selbst keine Akteure inmitten dieses Treibens von abzulesenden Sentiments und Konversationen über die Marke online.

Fast schon ein alter Hase im Luxus-Influencer-Marketing: TESLA MOTORS

Tesla hat sich hingegen bewusst für Social Media entschieden. Der Luxus-Auto-Hersteller mit grünem Gewissen produziert hochwertige Elektrofahrzeuge und ist sich nicht zu schade, ein Social-Media-Team mit der Betreuung eines Instagram-Accounts zu beschäftigen:

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Desert Supercharger by @dinokuznik

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👶🏻 🚀 @Rubicondana

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Model 3 by @minimal_duck

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Was sofort ins Auge fällt: Es handelt sich bei den oberen drei Postings um User Generated Content (UGC), also Bilder, die Tesla auf Instagram unter dem Hashtag #tesla gefunden hat. Was im eigenen Feed stimmig scheint, wird gepostet. Die Qualität der User-Bilder muss allerdings stimmen und darüber hinaus auch die Message, die Tesla transportiert sehen möchte: Tesla ist kinder- und tierlieb. Tesla macht optisch was her. Tesla ist ein Traum, den sich manche gern erfüllen möchten oder es bereits in die Tat umgesetzt haben.

Wie steht es bei Tesla um Influencer Generated Content?

Bereits seit Jahren kooperiert Tesla mit Influencern. Bei Tesla, angetrieben durch Ego und Charme des CEOs der Marke, Elon Musk, kann man durchaus schon davon sprechen, dass der schon der Chef selbst ein Meinungsführer ist.

Das allein reicht natürlich nicht, um positiv bei der Audience anzukommen. Schließlich wird der Chef selbst nur gut über seine Marke reden. Das können aber natürlich auch andere übernehmen:

Micro-Influencer für Tesla auf Tour durch die USA

Dieser Mann fährt quer durch Amerika in einem Tesla. Er berichtet nicht nur von atemberaubenden Ausblicken und spannenden Begegnungen, sondern vor allem vom langen Atem des Elektro-Speedsters.

  • @voyagewithoutcarbon – 2.149 Abonnenten

2.149 Abonnenten sind nicht die Welt, aber er zeigt die Marke von einer Seite, wie nur er es kann. Es ist jedoch an keiner Stelle auf Instagram oder der Website ersichtlich, ob @voyagewithoutcarbon den Tesla für diese Tour gestellt bekommen hat.

Brand Awareness für Tesla durch vegan lebenden Jung-Koch in Großbritannien

Tesla arbeitet hart an seinem nachhaltigen und umweltfreundlichen Image. Aus diesem Grund ist es kein abwegiger Gedanke bei einer Zielgruppe landen zu wollen, die sich aufgrund ihrer Ernährungsweise sozusagen automatisch der Nachhaltigkeit verschrieben hat: Die Rede ist von – nicht immer so beliebten – Veganern. Gaz Oakley, ein gelernter Koch aus Wales, der sich mit seiner Personenmarke „Avantgardevegan“ stetig Instagram- und YouTube-Fame erarbeitet, trifft jedoch genau den Nerv einer jungen und hippen Zielgruppe, die sich später einmal eventuell einen Tesla zulegen könnte.

Als originellen Twist im Auftaktvideo, steht Gaz auf dem Weg nach London stundenlang im Stau. Er ist eigentlich unter Zeitdruck und unterwegs zu einem Live-Kochshow-Event beim Bio-Supermarkt-Giganten WholeFoods. Aber im Tesla macht selbst der Stau Spaß:

Das „eigentliche“ Influencer-Präsentations-Video folgt kurz darauf auf Gaz‘ Kanal.

Mit hochwertigem Schmuck und Influencerinnen inklusive deren Mamas: SWAROVSKI

Swarovski steht für österreichische Eleganz zu einem unschlagbaren Preis. Diese Botschaft will der Schmuck-Hersteller auch über Social Media verbreiten lassen. 19 Influencerinnen mit bestem Brand Fit waren im vergangenen Mai Teil einer Kampagne zur Kunden-Gewinnung in einer jüngeren Zielgruppe. Diese befindet sich natürlich in den sozialen Netzwerken, ist dauer-online und diese Audience ist auch davon überzeugt, dass Influencer eher „wie gute Freunde“ sind anstatt einen Celebritystatus zu besitzen.

Swarovski zeigt Mutterliebe mit Influencerinnen

13 Micro- und sechs Macro-Influencerinnen wurden damit beauftragt, die Marken-Kooperation auf ihren Social-Media-Accounts zu streuen. Wie beispielsweise Melissa Celestine Koh, 28, 264.000 Abonnenten. Aufhänger der Kampagne war der Muttertag, weshalb sich die Meinungsführerinnen mit ihren Müttern zusammen in den Postings zeigten.

Weitere beteiligte Instagrammerinnen waren:

  • @sonyadsanchez – 308.000 Abonnenten
  • @oliviajeanette_ – 177.000 Abonnenten

Die Fashion- und Lifestyle-Influencerin Sonya Sanchez hatte auch schon im Jahr zuvor eine Kampagne mit Swarovski laufen, sie gehört zu den Influencerinnen, die mit dem Schmuck-Hersteller langfristige Influencer Relations pflegt.

Swarovski will durch diese Influencer-Marketing-Strategie als Teil des Marketing-Mix vor allem den potentiellen Kundinnen vermitteln, dass die Marke zugänglich ist und ihre „Sprache spricht“.

Im Olymp der Exklusivität: CHANEL

Wer kaum eCommerce einsetzt (außer für ausgewählte Accessoires) und seine Produkte fast nur stationär anbietet, gibt sich bereits recht exklusiv. Chanel – eine der Luxus-Modemarken schlechthin – hat über all ihre Social-Media-Kanäle hinweg Millionen von treuen Followern, aber folgt kategorisch niemandem zurück. So bleibt Chanel immer ein wenig distanziert, aber ist dennoch präsent. So gelingt es Chanel – wie es wohl nur Chanel gelingen kann – sich aufgrund seines Schweigens zu User-Kommentaren dennoch keinen Shitstorm einzuhandeln. (One-Way-Kommunikation ohne Community Management ist sehr riskant, aber wenige kommen damit durch.)

Doch Chanel arbeitet auch mit Influencerinnen, die das gewisse Etwas – und einen gewissen Lebensstil –  haben. Die Luxus-Brand geht dabei äußerst wählerisch vor, wenn es darum geht, die passenden Meinungsführerinnen für bezahlte Kooperationen auszuwählen.

Einer der exklusiven Events, die nur für die illustren Influencerinnen inszeniert werden, ist beispielsweise die Kampagne #DansLeChampsdeChanel von letztem Herbst:

Für das neue No. 5 L’Eau Parfum bat die geladenen Gäste nach Südfrankreich, um dort die Parfum-Produktionsstätte zu besichtigen, die Landschaft als Leinwand für Chanel-Parfums zu nutzen und auch mit dem zweiten Hashtag #ChanelGrasse zu pushen. Dieser Influencer Generated Content verbleibt auf den Kanälen der Influencerinnen, wird demnach nicht bei Chanel geteilt, aber solch eine Kooperation steigert dennoch enorm den Influencer Media Value (IMV) der Influencerinnen. Auf dem Kanal von sieht die Audience vor allem Haute-Couture-Fotoshoots, die Laufstege dieser Welt und (berühmte) Models oder Celebrities, die Chanel tragen.

VERWANDTER ARTIKEL: Wie berechnet man den ROI von Influencer Marketing?

DurchHumor und Art-Influencern statt schnöden Freebies: GUCCI

Gucci verbot letztes Jahr eCommerce-Größen wie Net-a-Porter, seine Produkte als Geschenke an Mode-Bloggerinnen und andere Influencerinnen heraus zu geben. Dadurch sollte ein Wertverlust der Marke verhindert werden. Stattdessen ging Gucci einen neuen Weg, um doch auf Instagram im Gespräch zu bleiben: Einflussreiche und handverlesene Künstler und Instagrammer sollten ihren Blick auf Gucci unter #GucciGram präsentieren.

  • @amiliaulman – 157.000 Abonnenten
  • @buttonfruit – 85.500 Abonnenten
  • @qta3 – 142.000 Abonnenten
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🔴

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#GucciGram #GUCCI #collage #art

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Gucci ließ für die Kampagne, neben kommissionierten Arbeiten, zusätzlich auch der übrigen, einflussreichen Künstlerschaft freie Hand auf Instagram. Das Modehaus präsentiert fortlaufend sämtliche Werke stolz auf einer Landingpage des digitalen Gucci-Auftritts.

  • @yoncakarakas – 13.600 Abonnenten
  • @legolize_fashion – 2.990 Abonnenten

Gucci ist für Influencer Marketing offen – unter bestimmten Bedingungen

Die Botschaft ist klar: Einen Gucci-Artikel an eine Modebloggerin zu verschenken, die dann darüber schreibt, hat keinen echten Mehrwert für das Modehaus. Die Marke arbeitet lieber mit Kreativen zusammen – und bezahlt sie gegebenenfalls auch dafür, um eine Audience zu erreichen, die diese frische Sichtweise auf die Brand zu schätzen wissen. Viele der ausgewählten Kunstschaffenden sind logischerweise auch politisch aktiv: ein heißes Eisen, das Gucci dennoch anfasst. Denn Kunst darf (fast) alles.

Die jungen Wilden bringen frischen Wind: LOUIS VUITTON

Das französische Luxuslabel Louis Vuitton baut seine Influencer Relations weiter aus, wie kürzlich am Social-Media-Content erkennbar war: Die 17-jährige Emma Chamberlain und das Model Karlie Kloss sind zwei der Markenbotschafter für das Pariser Modelabel, welches die Inhalte in Folge in den eigenen Instagram-Stories spielte.

  • @_emmachamberlain – 7.4 Millionen Abonnenten
  • @karliekloss – 8.1 Millionen Abonnenten
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THANK U @louisvuitton @youtube ❤️

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🧳

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Randnotiz: Schleichwerbung bei Luxus-Influencern oder nicht?

Während Deutschlands Social-Media-Stars Pamela Reif oder die für Meinungsfreiheit von Influencern kämpfende Cathy Hummels jüngst vor Gericht mussten wegen Schleichwerbung auf Social Media, demonstrieren fast alle im Artikel gezeigten Beispiele, dass diese Handhabe nur hierzulande besonders strikt ist. Kaum ein Post in diesem Artikel ist mit „bezahlte Kooperation mit …“ oder #ad gekennzeichnet. Nur ein paar der ausgewählten Kampagnen ist also nach außen für die Audience auch als bezahlte Zusammenarbeit ersichtlich. Dieses Vorgehen verwischt die Grenzen zwischen Sponsoring und Real Life – in einigen Fällen ist das sicher nicht ganz ungewollt.

Auch das Luxus-Segment wendet sich dem Influencer Marketing zu

Social Media und damit auch Influencer sind längst im Luxussegment angekommen. Die Strategien laufen nach eigenen Spielregeln (siehe #GucciGram), aber auch die ganz großen Brands haben eingesehen, dass Influencer Generated Content nicht vorgekaut werden darf. Die Meinungsführerinnen sollten daher gut ausgewählt werden, damit der Look später auch zur Corporate Identity passt.

Willst auch du deine Brand mit erfolgreichen Influencern auf Europas Nr.1 Online-Marktplatz für Micro- und Makro-Influencer Kampagnen vernetzen? Melde dich dazu direkt auf der ReachHero-Plattform an – unser Team freut sich!

Die KPIs, die angesetzt werden, um den Erfolg von Followern zu bemessen sind meist Followerzahl, Interaktion (Likes, Comments, Shares), Engagement-Rate und Wachstum. In unserer Bestenliste haben wir Influencer im Bereich Fashion aus DACH und der Welt aufgelistet. Gleichzeitig werfen wir einen genaueren Blick auf die immer erfolgreicher werdenden Micro-Influencern – sozusagen den Social-Media-Stars von Morgen. Los geht‘s, Männer!

Männliche Fashion – Influencer auf Instagram – Top 3 nach Follower

Nr. 1 – magic_fox

Follower: 1.880.617

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 361.556

Engagement: 1,60% (Im Schnitt 30.130 Interaktionen pro Post)

Daniel Fox ist ein alter Hase der Mens Fashion auf Instagram und zeigt in aktuellen Kooperationen mit Porsche, Rituals Cosmetics und Paul Hewitt was für eine gute Figur er machen kann.

Nr. 2 – lorenzo.riccardi17

Follower: 1.147.526

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 1.184.657

Engagement: 8,60% (Im Schnitt 98.721 Interaktionen pro Post)

Lorenzo lebt in der italienisch-sprachigen Schweiz und zeigt sich auf seinem Instagram-Account sportlich-modisch. Wichtiges Detail: Alle Postings sind in seiner Muttersprache verfasst (Stichwort: Audience).

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🌈 #suppliedby

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Nr. 3 – andrehamann

Follower: 1.109.853

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 162.752

Engagement: 1,22% (Im Schnitt 13.563 Interaktionen pro Post )

Andre Hamann und sein tätowierter, trainierter Body zierten schon das Cover von „Men‘s Health“. Kooperationspartner sind unter anderem Trussardi und Joop. Andres Partnerin und sein Hund Duplo sind auch ab und zu in seinen Beiträgen zu sehen.

Micro – Influencer – Top 3 nach Follower

Nr. 1 – leandro.caldarella

Follower: 9.807

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 3.600

Engagement: 3,06% (Im Schnitt 300 Interaktionen pro Post )

Leandros Bart ist immer gut gestylt – immerhin ist der fitte Italiener auch Barber. Selbstverständlich geht er auch gerne ins Fitnessstudio. In seinen Story-Highlights gibt es eine extra Kategorie für die Frau seines Herzens: sehr romantisch!

Vorbild? Auf diesem Foto raucht Leandro, das wird nicht jedem potentiellen Kooperationspartner gefallen. Auch vielen Fans sind Influencer und Stars, die auf ihren Profilen lässig rauchen oder cool Alkohol trinken ein Dorn im Auge. Es zeigt sich: Influencer beeinflussen Menschen als wären sie deren Freunde und haben dadurch oft eine Vorbildfunktion.

Nr. 2 – lou_mhb

Follower: 9.701

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 9.837

Engagement: 8,45% (Im Schnitt 820 Interaktionen pro Post)

Ein französischer Ginger (Rothaariger), der in den Niederlanden lebt – das ist Louis. Seine Interessen sind Musik, Fitness und Reiselust. Und so ganz nebenbei präsentiert der durchtrainierte Rotschopf auch noch Klamotten und Outfits an seinem gestählten Body. Laut Instagram ist sein Lebensmotto: “Do not take life too seriously. You will never get out of it alive”

Vorteil guter Body? Das obige Bild demonstriert deutlich, dass es nicht schaden kann, als Fashion-Influencer auch den Fitness-Gurus auf Instagram in nichts nach zu stehen. Lou setzt seine markanten, roten Haare ins Szene, aber ihr habt doch sicher noch woanders hingeschaut?

Nr. 3 – david__cosz

Follower: 9.699

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen:7.421

Engagement: 6,38% (Im Schnitt 618 Interaktionen pro Post)

Tattoomodel David ist eigentlich Promoter und Media-Spezialist. Eine eigene Modemarke gehört auch zum Portfolio des Leipzigers. Seine liebsten Hashtags sind #seiduselbst und #ichliebemeinleben.

Politik als heißes Eisen? Nicht wenige Influencer engagieren sich politisch oder nutzen ihre Reichweite, um Herzensprojekte gegen Welthunger, Armut oder Tierquälerei zu unterstützen. Die andere Seite der Medaille sind fragwürdige Grauzonen, wie beispielsweise die einst (!) dem eher rechten Spektrum zugeordneten Musikern „BÖHSE ONKELZ“. Auf dem Bild oben trägt David Tattoos und schwarzes Shirt, aber eben auch seine Leidenschaft für besagte Band zur Schau. Nicht jeder Marke gefällt das und für Kooperationen sollten Brands immer eine sehr gründliche Recherche der Arbeit mit Influencern voran stellen.

Männliche Fashion – Influencer auf Instagram – Top 3 nach Interaktion

Nr. 1 – luigi_mastroianni

Follower:  1.001.899

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 1.156.927

Engagement: 9,62% (Im Schnitt 96.411 Interaktionen pro Post)

Luigi Mastroianni – oder auch Gigi – ist Producer, DJ und so ganz lässig nebenbei auch Model für Herrenmode auf seinem Instagram-Account.

Nr. 2 – lorenzo.riccardi17

Follower:  1.147.582

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 1.013.785

Engagement: 7,36% (Im Schnitt 84.482 Interaktionen pro Post)

Ebenfalls Italiener: Lorenzo Riccardi lebt in Rom und zeigt sich gerne in coolen Outfits und mit seiner schönen Herzensdame.

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Everything you can imagine is real. 🧵

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Nr. 3 – florianmacek

Follower:  1.147.582

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 1.013.785

Engagement: 7,36% (Im Schnitt 84.482 Interaktionen pro Post)

Der Arbeitsrechtsstudent Florian Maček aus Österreich ist bei verschiedenen Model-Agenturen aus der DACH-Region unter Vertrag. Sein Instagram-Profil besteht nicht nur aus Fashion-Shoots sondern auch aus Beiträgen über Reisen und Fitness.

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#tb smile or serious?👀

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Back in my city!❤️ What’s your fav city?

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Micro – Influencer – Top 3 nach Interaktion

Nr. 1 – gomes.ricardo_

Follower: 8.977

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 55.906

Engagement: 51,90% (Im Schnitt 4.659 Interaktionen pro Post)

Ricardo Gomes ist 22 und lebt in der Schweiz. Sein Account soll Fashion und Lifestyle repräsentieren.

Schleichwerbung? Erst kürzlich gelang Cathy Hummels ein Sieg vor dem Landgericht München: Ihr wurde vom Verband Sozialer Wettbewerb per Abmahnung mehrfach Schleichwerbung durch Marken-Verlinkungen, aber ohne Kennzeichnung von #werbung. Das lag einfach daran, dass Hummels für die Präsentation der Artikel kein Geld erhalten hatte, sie hatte sie selbst gekauft. So scheint es übrigens auch beim MCM-Rucksack vom stylishen Ricardo zu sein.

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Get in the fashiontrain! 🙏🏻🔥

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Nr. 2 – a.guy.named.hendrik

Follower: 9.110

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 26.258

Engagement: 24,03% (Im Schnitt 2.188 Interaktionen pro Post)

Hendrik ist schwul und gibt das auf seinem Profil direkt in der Bio an. Außer auf Männer steht der Herr mit den blauen Augen noch auf Lifestyle, Interior Design, Fashion und schöne Destinationen.

Insta-Wife/Hubby oder Spiegel-Selfies? Mit zunehmendem Erfolg verschwinden sie, bei Hendrik sind noch einige (Spiegel-)Selfies auf dem Account vertreten. Was authentisch und nahbar wirkt, wirkt bei größeren Followerzahlen später eventuell nicht völlig professionell. Bei einem Micro-Influencer auf jeden Fall glaubhaft!

Nr. 3 – a.becker27

Follower: 7.328

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 23.861

Engagement: 27,14% (Im Schnitt 1.988 Interaktionen pro Post)

Der Wolfsburger Andre Becker heftet sich das Label Fashion, Streetstyle und Menswear ans Revers. Einige Marken haben ihm schon Produkte zukommen lassen und er hat alle in den Story-Highlights gesammelt.

Micro-Influencer für Gewinnspiele? Auf jeden Fall! Mit einer kleinen, engagierten Gemeinschaft erreichen die modebewussten Männer mit authentischen, d.h. passenden Kollaborationen eine qualifizierte Reichweite. In diesem Fall macht Andre Werbung für Tablet-Hüllen.  

Männliche Fashion – Influencer auf Instagram – Top 3 nach Engagement

Nr. 1 – witho_swizz

Follower: 18.886

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 145.789

Engagement: 64,33% (Im Schnitt 12.149 Interaktionen pro Post)

Witho aus der Schweiz lebt in Zürich und reist viel. Außerdem ist das Gym seine Leidenschaft, ebenso wie Tennis. Sein Profil liegt noch etwas brach, was das Thema Fashion angeht – aber das nimmt bei diesem fotogenen Gesicht und dem fitten Körper sicher noch Fahrt auf.

Nr. 2 – gomes.ricardo_

Follower: 8.977

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 55.906

Engagement: 51,90% (Im Schnitt 4.659 Interaktionen pro Post)

Ricardo kennt ihr schon von der anderen Top-Liste – an dieser Stelle gibt es noch mehr Fashion-Statements vom jungen Luzerner.

Nr. 3 – justinbrookse

Follower: 2.788

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 14.835

Engagement: 44,37% (Im Schnitt 1.236 Interaktionen pro Post)

Der erst 18 Jahre alte Justin E. Brooks ist Kunstliebhaber und besitzt bereits zwei Modelverträge: bei Visage, Zürich und Square, Lausanne.

https://www.instagram.com/p/BvZiDisgiHC/

https://www.instagram.com/p/Bu1hIRlnPpv/

Micro – Influencer – Top 3 nach Engagement

Nr. 1 – justinbrookse

Follower: 2.788

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 14.835

Engagement: 44,37% (Im Schnitt 1.236 Interaktionen pro Post)

Der 18-Jährige Schweizer Justin E. Brooks war gerade schon vertreten, daher an dieser Stelle weitere Bilder von ihm.

Lupenrein kuratierter Account oder private Einwürfe erlaubt? Micro-Influencer leben von ihrer Glaubhaftigkeit und der Nahbarkeit, die durch ihre Posts und Instagram-Stories entstehen. Da müssen nicht alle Bilder dieselben Filter besitzen oder auch nur Fashion-Bilder zeigen. Gesichtsmasken-Action geht auch!

https://www.instagram.com/p/BtJYe0nHz_2/
https://www.instagram.com/p/BsbAuGcHlMt/

Nr. 2 – aboutroman

Follower: 1.445

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 6.965

Engagement: 40,21% (Im Schnitt 580 Interaktionen pro Post)

Roman aus der Schweiz nennt sich selbst einen Männermode-Enthusiasten und liebt Essen. Er lebt in Basel und erklärt sich auch im Profil direkt vergeben – an Julia.

  • Wie ist das so mit Urlaubsbildern? Wir würden mal sagen, das kommt ganz auf den Content an. Dieses charmante Neopren-Anzug-Bild von Roman lockert den sonst Anzug-lastigen Account durchaus auf und wirkt nicht fehl am Platze. Gute Aussichten für Brands um mit Roman zu kooperieren.

Nr. 3 – _jooeyyy

Follower: 1.934

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 9.215

Engagement: 39,71% (Im Schnitt 768 Interaktionen pro Post)

Joey lebt in Basel und zeigt auf seinem Instagram-Profil Menswear, Fashion und Streetwear. Der Schweizer kooperiert beispielsweise über Promo-Codes mit fivesix-shop.de und schießt seine Fotos mit einer Canon g7x Mark II.

  • Stark bearbeitet oder naturbelassen? Dabei geht es nicht um Joey selbst, sondern um seine Bilder. Wir sagen: beides ist möglich, auch gemischt. Solange es für ihn und seine Follower stimmig wirkt, können auch die sonnenverwöhnten Posts online gehen, auch wenn sonst eher crispe Fotos die Regel sind.

Männliche Fashion – Influencer auf Instagram – Top 3 nach Wachstum

Nr. 1 – janis.scotti

Follower: 7.256

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 6.341

Engagement: 7,29% (Im Schnitt 528 Interaktionen pro Post)

Bis Janis im Mode-Olymp der Influencer ankommt, vergeht sicherlich noch etwas Zeit – der Bauingenieur und Ghostwriter wurde durch das TV-Format „Temptation Island“ mit einem starken Wachstum von Followern gesegnet. Sein Profil macht ohne Umschweife deutlich: „Hier könnte Ihre Werbung stehen!“ Fehlen nur noch die passenden Brands.

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My Beach is better than yours. 🌊

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Stopp mal kurz, ich muss niesen

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Nr. 2 – mr.okn

Follower: 12.794

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 14.835

Engagement: 44,37% (Im Schnitt 1.236 Interaktionen pro Post)

Okan Arslans Profil ist ein Fashion-Account wie er im Buche steht: top inszenierte Outfits und Looks präsentiert mit gekonnter Coolness. Okan lebt in Wien und zeigt stolz, dass er #mensfashion und #streetstyle mit seinen Postings dominiert. Der Fashion Content Creator hat auch eine eigene Modemarke.

Nr. 3 – jonas_busslinger

Follower: 4.940

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 14.835

Engagement: 44,37% (Im Schnitt 1.236 Interaktionen pro Post)

Auch Jonas ist, wie die Nummer Eins dieser Liste, durchs Fernsehen zu Insta-Fame gekommen. Das starke Follower-Wachstum des Schweizers rührt von seiner jüngsten Teilnahme als „Bachelorette“-Kandidat.

Micro – Influencer – Top 3 nach Wachstum

Nr. 1 – ryanjazz_

Follower: 4.815 (+107,54% in den letzten 30 Tagen)

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 11.358

Engagement: 19,67% (Im Schnitt 947 Interaktionen pro Post)

Ryan sieht sich als Fotograf und Reisender, während er in der Welt gute Energie verbreiten möchte. Der aus St. Lucia stammende Globetrotter lebt in der Schweiz und ist davon überzeugt, dass ein gutes Bild mit den Photoshop-Settings steht und fällt.

Wirken Pärchenbilder seriös? Kommt ganz auf die Komposition an. Und in diesem Fall definitiv auch auf die Destination und Inszenierung. Hierbei hat Ryan alles richtig gemacht.

Nr. 2 – antoninho_11

Follower: 7.127 (+61,94% in den letzten 30 Tagen)

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 12.792

Engagement: 14,96% (Im Schnitt 1.066 Interaktionen pro Post)

Antoninho möchte auf seinem Kanal für Menswear, Lifestyle und Fashion stehen. Er lebt mal in Ungarn, mal in Österreich und steht auf schnelle Autos.

Influencer mit Tattoos? Kommt auf Brand und Produkt bzw. Dienstleistung an. Viele Branchen sind dafür offen. Marktsegmente in der Fashion-Welt wie Sport-Kleidung sind durch die tätowierten Fußballer längst auf den Zug aufgesprungen. Hängt also vom Typ ab – und vom Motiv des Tattoos!

https://www.instagram.com/p/Bw4migJAn7r/
https://www.instagram.com/p/Bvo-Yewgif0/

Nr. 3 – jstiels

Follower: 2.049 (+30,34% in den letzten 30 Tagen)

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 4.096

Engagement: 16,69% (Im Schnitt 341 Interaktionen pro Post)

Jstiels lebt in Zürich und verwendet gerne den Hashtag #gentlemanstyle. Wenn er nicht im Fitnessstudio ist, begeistert er sich für Autos und Krawatten.

Persönliche Ansprache der Follower? Call-to-Actions sind oft ein Weg, mehr Interaktionen zu generieren. Im obigen Beitrag stellt der Schweizer Fashion-Influencer der Community gleich zwei Fragen: Wie gefällt das Bild und welche Meinungen gibt es zum Outifit?

Männliche Fashion – Influencer auf Instagram – Top 3 Welt nach Follower bzw. Interaktion

Die Top 3 der Welt ist sowohl bei Followern als auch bei Interaktions-Rate gleich verteilt. Bei Engagement und Wachstum treffen wir dann die Micro-Influencer aus der DACH-Region wieder, weshalb diese hier nicht nochmal auftauchen.

Nr. 1 – nick__bateman

Follower: 6.491.068

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 3.013.257

Engagement: 3,87% (Im Schnitt 251.105 Interaktionen pro Post)

Nick Bateman ist Kanadier, 33 Jahre alt und ihm folgen 6,4 Millionen Menschen auf Instagram. Baby, Frau und Hunde werden auf dem Kanal ebenso präsentiert wie Mode-Aufnahmen. Bateman ist auch Schauspieler und spielte in zahlreichen Film- und TV-Produktionen mit. Er ist außerdem Mitgründer des Mode-Labels DTLA, das sich auf Denim spezialisiert.

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Trying to remember where I parked my car…

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Cant stop smiling.

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Nr. 2 – luckybsmith

Follower: 3.182.406

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 2.198.698

Engagement: 5,76% (Im Schnitt 183.225 Interaktionen pro Post)

Der 21 Jahre alte Lucky Blue Smith ist wie auch die Top 1 dieser Liste Model. Er modelt seit er 10 ist und ist nebenbei auch Schauspieler. Er verzeichnet auf seinem Instagram-Kanal 3,1 Millionen Follower. Sein Markenzeichen sind seine platinblond gefärbten Haare. Kampagnen für CK One, Gap und Tommy Hilfiger spülen dem jungen Vater ordentlich Geld in die Kasse.

Nr. 3 – ianjeffrey

Follower: 2.270.757

Die Stats der letzten 12 Posts:

Interaktionen: 2.931.286

Engagement: 10,76% (Im Schnitt 244.274 Interaktionen pro Post)

Ian Jeffrey aus dem sonnigen Kalifornien kann 2,2 Millionen Follower auf seinem Instagram-Account vorweisen und postet in unregelmäßigem Rhythmus auf seinem Profil in Szene gesetzte Mode-Shoots. Er ist der jüngere Bruder des Instagram-Make-Up-Megastars James Charles – dieser wiederum hat 16,1 Millionen Follower. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Stand der Zahlen: Mai 2019.

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Das Münchner Landgericht hat entschieden, dass Influencerin Cathy Hummels keine Schleichwerbung macht. Der Grund lautet: Für jeden Nutzer auf Instagram –  und die Richterin – sei ersichtlich, dass der Account von Hummels einen kommerziellen Zweck habe. Ähnlich wie bei gedruckten Medien ist es demnach die Meinungsführerin auf Social Media erlaubt, auf Produkte zu verweisen und diese auch zu präsentieren. Cathy Hummels war vom Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) abgemahnt worden.

Das Statement von Cathy Hummels auf IGTV: „Ein Sieg für uns alle“

Cathy Hummels äußert sich im Post als „sehr, sehr happy“ darüber, dass die Klage vom Verband Sozialer Wettbewerb abgewiesen wurde. Sie freut sich „unglaublich“ und hatte schon „Bammel“, weil es ja nicht allen Influencerinnen bisher so ergangen sei. Es sei Hummels‘ Anspruch, dafür zu kämpfen, dass Blogger und Influencer anerkannt werden und Gesetze erlassen werden, die sie und den Berufsstand der Influencer schützen. Sie und ihr Anwalt Oliver Moser werden „alles dafür tun“, damit Meinungsführer nicht mehr „diese hohen Gerichtskosten“ tragen müssen, die aufgrund der ständigen Abmahnungen des VSW entstehen würden.

Der Instagram – Account von Hummels dient kommerziellen Zwecken

Die Vorsitzende Richterin Monika Rhein am Landgericht München erklärte in ihrer Urteilsbegründung, dass der Account von Cathy Hummels auf Instagram unbestritten kommerziell sei. Die Ehefrau von Mats Hummels (FC Bayern München) verfügt über einen verifizierten Instagram-Account, dem 485.000 User folgen. Dass diese Menschen nicht alle Hummels‘ Bekannte und Freunde sein könnten, sei deutlich. Außerdem führte Richterin Rhein aus, dass Hummels‘ diesen Account auf „privat“ hätte stellen können, wenn es hier nur um den Austausch innerhalb des Freundeskreises ginge.

Selbe Werbemaschinerie wie ein Printmedium

Richterin Rhein gibt Hummels‘ Account, der auf Instagram ihre Follower mit Lifestyle, Yoga und Destinationen unterhält, dasselbe Gewicht wie einem online agierenden Printmedium. Diese verlinken ebenso wie Hummels auf Produkte und Brands. Somit unterliegt der Verband Sozialer Wettbewerb im Fall Hummels. Dieser hatte der Influencerin vorgeworfen, in 15 Fällen in ihren Posts, Stories und Clips Kleidungsstücke zu tragen, die nicht den Zusatz #werbung bzw. „bezahlte Partnerschaft“ erhalten haben.

Dies sei auch nicht notwendig gewesen, denn laut Hummels sei in 14 der 15 besagten Fälle kein Geld der Mode-Brands an die Fashion-Influencerin geflossen. Hummels wirbt beispielsweise für Parsa Beauty und kennzeichnet diese Kooperation wie vorgeschrieben mit dem Zusatz „bezahlte Partnerschaft“:

Aber auch Mode, ihr eigenes Fitness-Programm bei Gymondo oder mietbare Luxus-Villen in Kroatien werden von Hummels – korrekt mit Kennzeichnung – in Szene gesetzt:

Geht der Verband sozialer Wettbewerb gegen das Urteil vor?

Weder Kläger noch Beklagte waren in München anwesend, demnach ist zur Zeit unklar, ob der Verband Sozialer Wettbewerb dieses Urteil anfechten wird. Richterin Rhein machte bereits in der Verhandlung im Februar deutlich, dass Verlinkungen gegen kein Gesetz verstoßen. Damit stellt sich München auch gegen die Landgerichte in Berlin und Osnabrück, die zuvor das Gegenteil ausgerufen hatten.

Präzedenzfall für weitere Abmahnungswellen gegen Influencer?

Der Verband Sozialer Wettbewerb hat alle Hände voll zu tun: Auch Pamela Reif, die auf ihrem Instagram-Account beinahe 10-mal so viele Follower wie Hummels vorweisen kann – 4,2 Millionen Menschen haben den Kanal von Reif abonniert – wurde vom VSW abgemahnt. Die bezahlten Kooperationen bei Fitness-Influencerin Reif sind vielfältig, wie beispielsweise mit der Brand hejnatural, die sie werbewirksam auf den Malediven präsentiert:

Im Prozess, den Pamela Reif im März verloren hatte, erwirkte der Verband Sozialer Wettbewerb gegen die 22-jährige Karlsruherin, dass sie keine Verlinkungen zu Brands mehr in den Posts setzen darf, wenn die besagten Beiträge nicht als #werbung bzw. bezahlte Kooperation gekennzeichnet seien. Reifs Anwalt zieht mit dem Urteil in die nächste Instanz vor das Oberlandesgericht und scheut auch nicht den Weg bis zum Bundesgerichtshof – um einen Präzedenzfall für alle Influencer zu schaffen.

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Erfahre mehr über unsere Leistungen in diesem kurzen Clip: