Influencer:innen lassen ihre Follower:innen gerne an ihrem Leben Teil haben – vom normalen Alltag über Urlaubsreisen bis hin zu besonderen Ereignissen. Das gilt auch für werdende Mütter. Gerade bei Frauen, die Nachwuchs bekommen, verschieben sich Fokus und Prioritäten, nicht nur im Leben sondern nicht selten auch auf den Social Media-Profilen. Was aber bedeutet das für ihre Zielgruppe und Marken-Kooperationen? In einer Analyse von drei ziemlich unterschiedlichen Social Media-Profilen haben wir drei Typen Momfluencerinnen ausfindig gemacht:

1. Die Konstanten: Chiara Farragni setzt auch als Mutter vor allem auf Mode

Die italienische Modebloggerin Chiara Ferragni (@chiaraferragni) liebt es, ihr Leben in Szene zu setzen und dabei das perfekte Outfit zu tragen. Ferragni selbst ist bekannt geworden als der “blonde Salat”. Die gebürtige Italienerin betreibt seit über zehn Jahren einen erfolgreichen Fashion-Blog mit Namen “The Blonde Salad”. Auf Instagram hat sie inzwischen über 23 Millionen Follower:innen. 2017 kürte das Forbes-Magazin sie zur mächtigsten Mode-Influencerin des Jahres. Marken wie Guess buchten sie als Model, für Schuhhersteller Steve Madden designte sie eine Kollektion, für Pantene wurde sie Markenbotschafterin. Und seit zwei Jahren ist sie auch Mutter. Und das zeigt sie auch auf ihrem Account. Ihr Sohn Leo und ihre Tochter Vittoria sind oft auf Fotos an ihrer Seite zu sehen. Ihre Kooperationen haben sich allerdings nicht verändert. Ihre Kinder sind nicht Teil ihrer Kampagnen, sondern sind meist Teil eines Blickes “hinter die Kulissen”, wenn es um das Privatleben der Bloggerin geht. So zeigt die 34-jährige Einblicke in ihr Leben zwischen dem Abpumpen von Milch und Fashion-Shows. Eine Kombination, die ihre Follower:innen lieben. Bei allem Stress achtet sie stets auf ein perfektes Aussehen und bleibt damit ihrer ursprünglichen Marke und Stil treu.

2. Die Wandelbaren: Christine Neder fokussiert sich jetzt vor allem auf Eltern-Content

Anders lief das bei Reise-Bloggerin Christine Neder ab. Auf ihrem Account @liliesdiary teilte sie früher hauptsächlich Reisevideos und -bilder. Mit ihrer Schwangerschaft änderte sich jedoch auch ihr Kanal. Sie begann, ihre Schwangerschaft zu dokumentieren, veröffentlichte eine Fotoreportage aus dem Geburtssaal und sattelte anschließend zum großen Teil auf Elternthemen um. Heute gibt sie vor allem Erziehungstipps und kooperiert mit Marken, die nachhaltig und familienfreundlich sind. Reisetipps gibt sie weiterhin – allerdings mit Fokus auf Familien.

3. Die Momfluencer-Natives: Inis von itsonlylove ist erst als Mutter zur Influencerin geworden

Viele Momfluencerinnen sind sogar erst mit der Geburt ihrer Kinder zu Influencer:innen geworden. So auch Ines von @itsonlylove. Ihr Kanal dreht sich ausschließlich um ihr Familienleben. Mit den Kindern im Park oder am See, gemeinsame Snackpausen, Ideen für den Zeitvertreib mit Kids und vieles mehr. Mit über 100.000 Abonnent:innen ist Ines recht erfolgreich und weiß ihre Posts genau auf ihre Zielgruppe zuzuschneiden. Vor allem Mütter und solche, die es werden wollen, folgen ihr und ihrer Familie. 


Doch egal ob die Konstante, die Wandelbare oder die Momfluencer-Native, klar ist: Die Geburt von Kindern verändert in jedem Fall die Protagonist:innen auf und hinter den Bildern, wenn auch nicht in allen Fällen die jeweiligen Kampagnen. Die Follower:innen bleiben den Kanälen meist treu, denn sie wachsen mit. Am wichtigsten bleibt jedoch der Faktor Authentizität. 

Bist du interessiert an mehr Infos zum Thema Momfluencerinnen? Oder kannst du dir vorstellen mit Momfluencerinnen zusammenzuarbeiten? Dann meld dich bei uns! Unsere Expert:innen von ReachHero finden für dich die richtigen Kooperationspartner:innen.

Fußball-EM der Männer und Olympia 2021:

2021 ist in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Jahr, auch für den Sport. Zu den jährlich stattfindenden Turnieren, Spielen und Meisterschaften gesellen sich noch verschobene Events aus 2020 – allen voran die Fussball-Europameisterschaften der Männer und die Olympischen Spiele. Beide Termine sind natürlich auch feste Größen im Kalender vieler Marketer. Was aber müssen Marken beachten – gerade auch mit Blick auf den Einsatz von Influencer:innen?

Durch die zunehmende Kommerzialisierung des Sports in allen Disziplinen, ist auch der Bereich des Sportmarketing in den letzten Jahren stark gewachsen. Allein im Sport-Sponsoring-Bereich sind die Ausgaben, laut Nielsen Sports, von 2000 bis 2019 von 1,5 auf 3,8 Milliarden Euro angestiegen. Große Sportmarken, aber auch Lifestyle Brands setzen schon lange auf Sportler:innen als Aushängeschilder. Gleichzeitig gibt es immer mehr Athlet:innen, die ihre Bekanntheit für Kooperationen auf den eigenen Social Media-Kanälen nutzen.

Gerade für die Zeit nach der aktiven Sportkarriere können Marketingkampagnen via Instagram und Co. für Sportler:innen eine lukrative Möglichkeit sein, sich ein zweites Standbein aufzubauen. Beispiele dafür gibt es in allen Disziplinen, z.B. Simone Biles im Turnen oder Serena Williams im Tennis. Doch nicht jede Kooperation ist sinnvoll. Hier sind drei Ratschläge für den Einsatz von Influencer:innen im Sportmarketing.

1) Große Stars, große Preise

Natürlich gibt es, gerade im Fußball, die großen Stars wie Manuel Neuer, Cristiano Ronaldo oder Toni Kroos. Sie verfügen über hohe Reichweiten, eine starke Community und sind darüber hinaus noch andauernd im Fernsehen zu sehen. Doch Kampagnen mit diesen Mega-Influencer:innen sind auch dementsprechend teuer. Ein Posting von Ronaldo schlägt mit knapp 400.000 Euro zu Buche – nicht gerade wenig. Für große Marken, wie z.B. Nike oder Nivea, kann sich das lohnen (wie diese Rechnung zeigt). Für kleinere Marken, besonders solche mit einer spezielleren Zielgruppe, sind Kooperationen mit anderen Markenbotschafter:innen eventuell besser geeignet.

2) Reichweite vs. Authentizität

Natürlich gibt es die großen Fitness-Influencer:innen wie Pamela Reif oder Sophia Thiel, die mit ihren Workouts MIllionen Menschen erreichen. Aber es gibt auch den/die “Sportler:in von nebenan”, der/die täglich Workouts und Fitnessrezepte mit seinen Follower:innen teilt. Diese Gruppe von Influencer:innen wird von ihren Follower:innen als authentischer wahrgenommen und genießt mehr Vertrauen, als jeder “große Star”. Wenn daher die “kleinen” Influencer mit Herzblut in eine Kampagne gehen, dann funktioniert derzeit wohl kein Kanal besser. 

3) Sportmarketing ohne Sportler:innen

Neben den reinen Sport-Influencer:innen gibt es immer auch die Möglichkeiten für Kampagnen mit Social Media-Sternchen, deren Hauptthema nicht der Sport ist. So können Influencer:innen auch in ihrer Funktion als Fans bei Kampagnen zum Einsatz kommen. Gerade im Bereich der Sportwetten kann auch eine Kampagne mit Markenbotschafter:innen Sinn ergeben, deren Hauptthema nicht der Sport ist.

Zusatztipp: Olympia bietet besondere Möglichkeiten

Noch interessanter sind im Olympia-Jahr aber natürlich auch die Leistungssportler:innen. Viele haben durch ihren strikten Trainingsplan nicht die Zeit ein professionelles Profil aufzusetzen und zählen daher oft noch zu der Gruppe der Nano-Influencer:innen. Dementsprechend günstig können Partnerschaften jedoch sein. Im Olympia-Jahr bieten Athlet:innen aus Disziplinen wie Leichtathletik, Turnen oder Schwimmen eine ideale Plattform für Unternehmen und Marken. Sie posten Bilder und Videos von sich aus der jüngsten schweißtreibenden Trainingseinheit, aus ihrer Olympia-Vorbereitung oder aus ihrem alltäglichen Leben – genau hier bietet sich für Marken und Unternehmen eine lukrative Chance.

Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, das Sport-Marketing mit dem Influencer Marketing zu verknüpfen, gerade im Sportjahr 2021. Wenn du Fragen hast oder Influencer:innen in deinen Sport-Marketing-Mix integrieren willst, dann meld dich bei uns. Unsere Expert:innen-Team hilft dir bei der Suche nach geeigneten Markenbotschafter:innen!

Kein Frage: Immer mehr Kund:innen lassen sich nicht mehr nur über Social Media-Kanäle zu neuen Produkten und Services inspirieren, sondern wollen diese mittlerweile auch direkt dort erwerben. Das führt dazu, dass Social Commerce schon lange keine Randerscheinung mehr ist. So haben sich in den vergangenen Monaten fast alle großen Plattform-Player quasi dabei übertroffen, ihre Shop-Funktionen auf- und auszubauen.

Für alle, die wissen wollen, ob sich der Social Media Trend auch für sie lohnt, gibt es hier drei gute Gründe für Social Commerce:

1) Einfachheit – So easy wie möglich shoppen

Social Commerce trägt entscheidend dazu bei, den Kaufvorgang für die Kund:innen so weit es geht zu entschlacken: Denn – Hand aufs Herz – wer hat schon Lust, erst lang und breit ein interessantes Produkt, das man soeben in der Werbung gesehen hat, ergoogeln zu müssen, sich dann durch einen x-beliebigen Onlineshop klicken zu müssen, um sich am Ende in den unternehmenseigenen Zahlungsmodalitäten zurechtfinden zu müssen. Bei diesem Vorgang kann so mancher kaufwillige Kunde auch schnell wieder das Interesse verlieren. Können Kund:innen das Objekt der Begierde dagegen einfach im Insta-Feed anklicken und landen so direkt und ohne weitere Umwege an der Kasse, sehen die Aussichten auf eine erfolgreiche Transaktion bedeutend besser aus.

2) Reichweite – Die Kunden sind schon da

Laut dem Digital 2020 Report für Deutschland von Hootsuite verbringen Deutsche Internetnutzer:innen im Durchschnitt 1 Stunde und 19 Minuten täglich auf Social Media-Plattformen. Und damit nicht genug: Im Durchschnitt hat jede(r) Nutzer:in nicht nur ein oder zwei Accounts in Benutzung, sondern ist in mehr als fünf Social Media Accounts eingeloggt. Kein Wunder also, dass auch das Onlineshopping immer mehr zunimmt: Allein im Jahresvergleich 2019 zu 2020 haben deutsche Online-Shopper über 8 Prozent mehr Fashion- und Beauty-Einkäufe getätigt. Bei den Medienerzeugnissen gab es sogar einen Anstieg um ganze 15 Prozent.

3) Mund zu Mund Empfehlungen – Persönliche Nähe schafft Vertrauen

Marken, die auf eine Social-Commerce-Strategie setzen, bauen eine wesentlich persönlichere Bindung zu ihren Kund:innen auf. Schließlich kauft niemand gerne einfach irgendwo als ein Kunde oder eine Kundin von vielen ein. Kund:innen schätzen am Social Commerce die individuelleren Empfehlungen und die damit einhergehende persönliche Note. Dass der Markt für Social Commerce riesig ist, ist unbestritten: So hat laut BVDW-Umfrage von Anfang 2020 schon mehr als jede(r) Fünfte in Deutschland Produkte gekauft, die zuvor von Influencer:innen beworben wurden. In der jungen Zielgruppe zwischen 16 und 24 Jahren liegt der Wert mit knapp über 50 Prozent sogar noch deutlich höher. Alle Marketer, die nun ebenfalls mit Social Commerce starten wollen, sollten in ihren Planungen auch Live Social Shopping Events mitdenken.

Der neueste Trend im Social Commerce: Live Social Shopping

Dass Videoinhalte auf Social Media-Plattformen immer ein guter Garant für hohe Interaktions- und Klickzahlen sind, gehört zum Basis-Knowhow jedes guten Social Media Marketers. Durch den Einsatz der beliebten Live Video-Formate auch im Social Commerce, sehen wir gerade das Aufkommen eines neuen, spannenden Trends: Live Social Shopping. Diese Art des Einkaufens ermöglicht es Nutzer:innen, ein Live-Streaming-Event über soziale Medien zu verfolgen und dabei in Echtzeit einzukaufen. Also quasi eine Art Teleshopping, neu erfunden für Millennials und die Gen Z!

Und warum eigentlich nicht? Facebook hat 2,8 Milliarden monatlich aktive Nutzer:innen, während YouTube ganze 2 Milliarden User vorweisen kann. Diese Tatsache, gepaart mit dem hohen Engagement für Video-Inhalte, macht Live Social Shopping zu einer attraktiven Perspektive für Marken, die mit den Trends im Social Commerce und Online Marketing Schritt halten wollen. Das Live Social Shopping erfreut sich in anderen Märkten – so zum Beispiel Asien – bereits größter Beliebtheit und ist mittlerweile dabei, auch in westliche Märkte vorzudringen. So hat Facebook bereits Live Shopping entwickelt und auch über Instagram Live Video ist der Service bereits verfügbar. Die Zeichen stehen also sehr gut dafür, dass Social Commerce die Zukunft des Onlineshoppings auch bei uns maßgeblich prägen wird!

Tipp: Alle Marketer, die Social Commerce und Live Shopping Events nun auch in ihren Marketing-Mix mit aufnehmen wollen, sind bei ReachHero genau richtig: Wir bieten ein 360° Paket im Influencer Marketing, das von Self-Service mit unserem automatisierten Influencer Marktplatz bis hin zu Managed-Service mit uns als Influencer Marketing Agentur reicht und bei dem wir Unternehmen und Marketing-Experten auch gern bei ihren Social Commerce-Strategien unterstützen.