Auf welchen Social-Media-Plattformen sind Influencer besonders aktiv?

Mittwoch, 04.12.2019

Vorbei sind die Zeiten, zu denen Brands und Unternehmen mit Kanonen auf Spatzen geschossen haben: möglichst viele Kanäle für ein und dieselbe Botschaft auf die anvisierte Zielgruppe ausrichten. Feuer frei für Facebook, Snapchat, YouTube, Instagram, Blogs, Podcasts und am besten noch Twitter oben drauf. Egal, ob die Zielgruppe dort wirklich aktiv ist, egal, ob es auffällt, dass immer dieselben Formate und derselbe Content von möglichst vielen Influencern gestreut zum Einsatz kommen. Hauptsache Influencer-Marketing-Kampagnen!

Influencer Marketing will aber gelernt sein. Nicht umsonst gibt es Portale und Agenturen, die sich nur mit Influencer-Marketing beschäftigen, nicht umsonst sind wir bei ReachHero Vorreiter und Marktführer in diesem Segment. Die Zielgruppe ist feinfühlig wie nie, was Botschaften online und social angeht – also nicht das falsche Produkt beim bekannten Meinungsführer platzieren, sonst droht der Shitstorm. Auch Richtlinien für die Werbung auf Instagram & Co. gilt es zu beachten.

Influencer Marketing ist für alle da

Darüber hinaus gilt es zu entscheiden, ob es der Mega- oder Nano-Influencer sein soll, der auf einem zuvor in der Kampagne klar festgelegten Kanal (oder mehreren) die Botschaft der Marke aussenden soll. Die Arbeit mit den Meinungsführern in den Nischen boomt, aber sie bringt auch mit sich, dass Brands ihre Recherche und Vorbereitung einer Influencer-Marketing-Kampagne sehr sorgfältig durchführen sollten. Geschieht dies, so ist die Arbeit mit einflussreichen Personen in allen sozialen Netzwerken erfolgreich möglich: Influencer-Marketing funktioniert für alle Budgets und die passenden Influencer mit entsprechendem Brandfit gibt es in jeder Altersklasse.

Doch gibt es soziale Netzwerke, in denen die Influencer besonders aktiv sind?

Ist es wirksamer auf Facebook zu werben als auf Instagram?

Sind Streaming-Influencer auf Twitch die Zukunft oder doch die Mini-Clips auf TikTok?

Diesen und weiteren Fragen gehen wir nachfolgend auf den Grund und liefern dabei Brands und Unternehmen jede Menge Input für die ertragreiche Zusammenarbeit mit Influencern.

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Brand und Audience Fit als Schlüssel zum Erfolg

Eine Studie des BVDW ergab für die Bedeutung von Influencern in Deutschland:

  • Mehr als jeder Vierte hat täglich (oder mehrmals täglich) Kontakt zu Influencern im Social Web.
  • Je jünger die Befragten sind, umso häufiger entsteht der Touchpoint mit Influencern.
  • Jeder Fünfte hat aufgrund von Marketing-Maßnahmen schon ein Produkt gekauft oder eine bestimmte Brand gewählt – vor allem die Jüngeren.
  • Frauen kaufen öfter Produkte oder nutzen Dienstleistungen, die Influencer beworben haben.
  • Der Großteil stört sich nicht an Werbung, solange sie als solche gekennzeichnet ist.
  • Über 70 Prozent stören sich nicht daran, dass der Influencer für diese Werbung bezahlt wird.

Die Audience ist also bereit für Influencer-basierte Werbekampagnen. Wenn deine Brand oder deine Dienstleistung eine Zielgruppe hat, die sich online aufhält, solltest du Influencer Marketing in irgendwie gearteter Form betreiben. (Das sagen wir nicht, weil wir damit Geld verdienen, sondern weil wir uns auskennen und überzeugt sind, dass Influencer-Marketing-Maßnahmen im heutigen Marketing-Mix fehlen nicht dürfen! Marketer in ganz Deutschland – und auf der ganzen Welt sowieso – geben uns Recht.)

Schritt 1 einer Kampagne: Der Brandfit, die Zielgruppen und die Influencer-Persönlichkeiten

Am Anfang schon ans Ergebnis denken: Am Ende jeder Influencer-Marketing-Kampagne steht das Controlling und abschließende Monitoring, um zu analysieren, wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen den Parteien war. Wie viel ROI fahren Influencer wirklich für die mit ihnen kooperierende Marken ein? Die Antwort hierauf wird stets individuell und sehr verschieden ausfallen, je nach Format, Content, Budget und Plattform.

Aber Firmen sollten nicht davor zurückschrecken nur auf eine oder zwei Plattformen zu setzen, wenn sie wissen, wo genau sich ihre Zielgruppe bewegt. Wozu den Streuverlust in anderen Netzwerken riskieren? Besser kohärent und konsequent eine runde Kampagne fahren, die für optimale Synergie-Effekte gleichzeitig dem Ansehen der Brand und der Strahlkraft der Influencer nutzt.

Philips demonstriert das momentan erfolgreich, indem die Brand ganze 14 Influencer auf einmal ins Rennen schickt. Die Kanäle sind vornehmlich Instagram und YouTube, als Format werden Clips und Bildbeiträge eingesetzt – selbstverständlich ist der Content zuvor mit den Influencern geprüft und erarbeitet worden.

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Doch auch die Influencer selbst werden vor der Konzeption einer Kampagne auf Herz und Nieren geprüft:

  • Sind die Meinungsführer seriös, authentisch?
  • Haben sie den passenden Brand Fit?
  • Stimmt zusätzlich auch der Audience Fit?
  • Wirkt der Content organisch oder platziert?
  • Wie erzielen die Kampagnen genug Brand Awareness, die gewünschten Emotionen und schlussendlich ROI?

Schritt 2 einer Kampagne: Welche Formate passen zum Produkt, zur Marke und zum Influencer?

Weshalb wir die Formate vor die sozialen Netzwerke gestellt haben? Momentan tobt ein Kampf im Social Web. Ein Kampf, der nicht zwischen den etablierten und aufstrebenden Plattformen ausgetragen wird, sondern zwischen den unterschiedlichen Formaten. Genauer: Welches Format gewinnt die Gunst der User?

Nichts lieben User, die älter als 15 Jahre sind, zur Zeit so sehr wie die Stories auf Instagram (wer dort nicht via Influencer mit seiner zielgruppen-adäquaten Marke aktiv ist, sollte seine Strategie überdenken). Das Format lebt von einer kaum zu übertreffenden Unmittelbarkeit, vor allem durch das organisch wirkende Hochformat. (Social Ads können hier ebenfalls platziert werden – doch es bleibt bezahlte Werbung, die dem User auch als solche mitgeteilt wird.)

  • Die Konkurrenz schläft nicht: YouTube, WhatsApp und der Facebook Messenger verfügen ebenfalls über das Stories-Format.
  • Vorsicht vor Messengern: Apps von Messaging-Diensten liegen in der Anzahl der Nutzer weit vor allen Social-Media-Apps. Über Messenger könnten User in naher Zukunft ebenfalls Meinungsführern folgen und über das Story-Format mit Produktplatzierungen erreicht werden.

ReachHero-Meinung: Die Frage nach dem Format wird oft als der dritte Schritt, nicht der zweite gesehen. Wir denken hier anders: Das beste Format sollte VOR der passenden Plattform ausgewählt werden. 

Schritt 3 einer Kampagne: Plattformen und Netzwerke

Die Messaging-Dienste außen vor, ist visueller Content immer noch King: Die Bild- und Video-Plattform Instagram verzeichnet mehr als eine Milliarde aktiver Nutzer – wovon allein die Top 50 Instagrammer zusammen 3,1 Milliarden Follower um sich scharen. Die höchsten Engagement-Rates erzielen hierbei die Stories. Auch unter Marketern ist der Kanal der beliebteste, denn auch non-visuelle Brands können mit der richtigen Strategie und meist durch Influencer gut bei der Community ankommen.

Für 8x ROI: Influencer Marketing auf jeder Plattform gekonnt einsetzen

Influencer-Marketing-Strategien und -Konzepte werden entweder vom Unternehmen oder dem Influencer erstellt, je nachdem, wie viel Kontrollverlust die Brand zulässt, um mehr künstlerische Kreativität zu erlauben. Langfristige Beziehungen zu den einflussreichen Persönlichkeiten (Influencer Relations) sind mittlerweile für Marken unabdingbar, da beliebte Influencer immer mehr gefragt sind und daher schnell ausgebucht sein können.

So werden Synergie-Effekte zwischen den Parteien erzeugt und die Audience kann dadurch zulassen, dass die Marken-Loyalität des Influencers sich auf die Follower überträgt. Hierbei spielt die Engagement-Rate eine wichtige Rolle. Dieser KPI drückt aus, wie stark die Strahlkraft eines Influencers während der Durchführung einer Kampagne wirklich ist.

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Fazit: Instagram ist Influencers‘ Liebling…

Die Influencer bewegen sich nach eigener Auskunft also primär auf Instagram, aber sie sind vor allem dort, wo die relevanten Zielgruppen sind. Die einflussreichen Meinungsführer haben die Insights, um beurteilen zu können, welche Plattform für die Zusammenarbeit mit einer Brand die Geeignete ist. Außerdem: Die Plattform ist nicht primär entscheidend, sondern vielmehr die Frage, ob im Konzept die Option besteht, mit den Influencern vor allem über Stories Werbung für die Marke zu machen.

Welche Plattform auch immer es sein mag, du möchtest mit Influencer-Marketing voll durchstarten? Unser Team freut sich: Melde dich dazu direkt auf der ReachHero-Plattform an!

Erfahre mehr über unsere Leistungen in diesem kurzen Clip:

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