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Kaum ein anderes Thema hat den Influencer-Marketing-Kosmos im vergangenen Jahr so beschäftigt, als die vieldiskutierten Micro-Influencer: Das sind Meinungsführer in sozialen Netzwerken, die eine kleine Followerschaft vorweisen können, die jedoch umso aktiver ist. Soll heißen: Interaktionsraten und die wichtige KPI „Engagement“ schnellen in die Höhe. Was sinkt, sind die Kosten fürs Budget und die Produktion – und die Distanz der Influencer zur Community. Vorbilder und vertraute Menschen „zum Anfassen“ also. Dieses Phänomen darf man sich bei den Nano-Influencern als eine noch spitzer zugeschnittene Version vorstellen. ReachHero liefert euch in diesem Artikel 3 heiße Argumente für Brands und stellt 3 Beispiele von Nanos vor.

Was ist ein Nano – Influencer?

Nano-Infuencer sind noch näher am Durchschnittsuser von Social Media dran. In manchen Fällen haben sie nur rund 1.000 Follower, aber ihre Meinung ist sehr gefragt. Sogar Forbes.com beschäftigt sich mit den Nano-Influencern als Top Trend im Influencer Marketing 2019. Denn hier liegt großes Potential für Umsatz, Abverkaufssteigerung und Brand Awareness. Mit einer Bandbreite von kleineren, klar aufgestellten Meinungsführern können Zielgruppen detailliert definiert und fokussiert erreicht werden.

Welche drei Hauptargumente für die Kleinst-Influencer gibt es also?

Argument 1: enge Beziehung zwischen Nano – Influencer und Follower

Besonders interessant für Unternehmen und deren Botschaften: das One-on-One-Erlebnis, das die Nutzerschaft mit ihren nahbaren Influencern teilt. Die enge Verbindung erhöht die Chance für gelungenes Influencer-Marketing über Empfehlungen um ein Vielfaches.

Studien belegen deutlich, dass User die Influencer nicht wie weit entfernte Menschen anderer Sphären erleben – wie das bei Mega-Influencern wie Celebrities der Fall ist – sondern wie  vertraute Freunde. Nano-Influencer haben diesen positiven Effekt ebenfalls auf ihre eng geschnittene Zielgruppe.

Meinungsführer dieser Größe haben auch einen genauen Überblick, wer ihnen folgt und mit jedem Kommentar lernen sie zusätzlich etwas Neues über ihre Zielgruppe. Eine genaue Feinjustierung ist in Kampagnen somit möglich, zum Beispiel im Bezug auf demografische Daten. Bereits ab einer Followerschaft knapp über 1.000 Personen steigt der Aufwand hier immens.

Argument 2: Mehr Kampagnen – Erfolge und ROI dank kleinerer Audience

Nano-Influencer haben durchschnittlich rund 60 Prozent höhere Engagment-Raten vorzuweisen und sind knapp siebenmal effizienter pro Engagment-Touchpoint. (Dadurch entsteht automatisch auch eine höhere Kosteneffektivität.) Durch hohes Vertrauen, große Loyalität und attestierte Relevanz ihrer Community, genießen sie starke Glaubwürdigkeit und Authentizität – den Grundstein für erfolgreiches Influencer Marketing.

Argument 3: Weniger Erfahrung – aber mehr Leidenschaft

Nano-Influencer kollaborieren noch gar nicht oder nur selten mit Marken und sind aus diesem Grund neugieriger und oft bereit, wenig bis keine Bezahlung zu akzeptieren. Besitzen die Nano-Influencer bereits eine eigene Kaufhistorie der Produkte von Brands, die zu einem späteren Zeitpunkt dann mit ihnen kooperieren wollen, ist der Brandfit umso größer. Hinzu kommt, dass diese Influencer sehr viel eher verfügbar sind, als jene mit größerer Audience. Durch die spärlichen Posts mit #werbung generieren die Nano-Influencer ein entspannteres Umfeld für ihre Community. Feed und Stories auf Instagram oder Clips auf YouTube wirken daher eher authentisch und verlässlich. Ein weiterer Nebeneffekt: Die Follower wissen, dass Sponsored Posts nicht den gesamten Lebensunterhalt der Influencer generieren und so vertrauen sie ihnen vielleicht noch ein Stück mehr, was ihre echte Meinung zum Produkt angeht.

Gamer, Weltreisender und Fashionista – Drei Nano – Influencer aus der DACH – Region

Gaming hoch im Kurs: littlejimmyhd

@littlejimmyhd

Engagement:  9,52%

Followerzuwachs: +20%

Noch hat Jimmy erst 126 Follower, doch der 27-jährige Deutsche zockt für sein Leben gern und thematisiert dieses Hobby auf seinem Instagram-Kanal. Bereits jetzt wird Jimmy in den Kommentaren für Produkttests angeschrieben:

Junge Modeverrückte wie Anni gibt es zwar viele auf den Social-Media-Kanälen, aber das Budget für eine Kooperation mit Klamottenkonzept wäre voraussichtlich recht überschaubar. Zum Beispiel geeignet für eine up-and-coming Brand, die eventuell sogar lokales Influencer-Marketing in Leipzig durchführen würde.

Ein Abenteuer über 50.000 Kilometer: imout.ch

@imout.ch

Engagement: 35,97%

Followerzuwachs: 21,22%

Gerade befindet sich Martin mit seinem Fahrrad namens „Chocolate“ in Argentinien. 834 Follower sind auf seiner Reise um die Welt dabei. Ohne Kennzeichnung von Werbung (er ist aber auch Schweizer, kein Deutscher, der nach unserem Recht alle Posts kennzeichnen muss), präsentiert Martin auch schon mal eine ganze Handvoll Brands als Tag im Foto:

Wenn Firmen wie Ortlieb, Nikon oder auch die Tourismusverbände von Bolivien oder Argentinien den jungen Mann sponsern würden, wäre er sicher auf seinen Reisen wie beflügelt. Aber auch Kickstarter-Projekte könnten mit einem Nano-Influencer wie Martin zusammen arbeiten, um ein Survival-Produkt zu bewerben.

Die Beispiele zeigen: Die Nischen sind da, die Nanos auch und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Brands dieses Potential ausschöpfen werden.

Ob Nano, Micro- oder Macro-Player, wir verbinden Unternehmen mit relevanten Meinungsführern. Melde dich dazu auf der ReachHero-Plattform an – unser Team freut sich!

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