Der Umgang mit Influencern: 4 Tipps ?>

Der Umgang mit Influencern: 4 Tipps

In unseren letzten Blogposts hast du bereits gelernt, wie du den perfekten Influencer für deine Brand finden kannst.Heute zeigen wir dir, was du im Kontakt mit Influencern beachten musst, damit deine Kampagne reibungslos verläuft und für beide Seiten ein positives Erlebnis ist.

1.) Social Influencer: Dienstleister oder Künstler?    

Influencer Marketing
Influencer: Dienstleister oder Künstler?

Influencer Marketing ist eine großartige Methode, um neue Produkte zu bewerben oder deiner Brand zu mehr Bekannheit zu verhelfen. Aber bei der Zusammenarbeit mit Influencern und Brands kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Dies liegt an den verschiedenen Herangehensweisen und Erwartungen, die Marken und Influencer an eine Kooperation haben.

Wir bei ReachHero haben häufig die Erfahrung gemacht, dass Brands Influencer als Dienstleister ansehen, der für einen Dienstleistung bezahlt wird, die er im Sinne des Auftraggebers zu leisten hat. Im Kern ist dies zwar der Fall, aber man sollte ein Product Placement mehr als eine Zusammenarbeit mit einem Influencer sehen. Auch wenn es sich bei einem Video um eine Auftragsproduktion handelt, produziert ein Influencer in erster Linie immer für seine Community und möchte seinen Fans einen Mehrwert bieten. Dies sollte man immer im Hinterkopf behalten.

Ein Influencer hat sich seine Reichweite in der Regel durch harte und oft jahrelange Arbeit selbst aufgebaut. Er hat eine Community geschaffen, die ihm vertraut und ihm häufig  freundschaftlich gegenüber steht. So hat die YouTuberin Niloofar Irani zu Beispiel in einem ihrer Videos gesagt: “Ihr seid wie meine Familie”.

Die Glaubwürdigkeit ist das Kapital des Influencers. Eine große Reichweite alleine bringt bei einem Placement meist wenig, wenn die Zuschauer oder Follower den Worten des Influencers nicht mehr vertrauen. Daher legen die meisten Influencer sehr viel Wert darauf, den Content nach ihren Vorstellungen gestalten zu dürfen und nur Produkte zu bewerben, von denen sie auch selbst überzeugt sind. Dies kommt auch dem beworbenen Produkt zu gute, da es so glaubwürdiger dargestellt wird, als wenn ein festgelegter Text “vorgetragen” wird und das ganze eher an ein Schauspiel erinnert. Dann könnte man ja auch einfach einen Werbespot drehen:)

Ein weiterer Tipp: Um im Content einen echten Mehrwert für die Follower zu generieren und den Erfolg eines Placements messbar zu machen, macht es meistens Sinn,  einen Rabattcodes oder ein Gewinnspiel-Sponsoring anzubieten.

 

2.) Sei offen für Kreativität

Sei offen für kreative Ideen!
Sei offen für kreative Ideen!

 

Auch wenn du zu Beginn deiner Kampagne eine genaue Vorstellung hast, wie die Kooperation aussehen soll, solltest du offen für die Vorschläge des Influencers sein.

Statt von oben herab sollte die Zusammenarbeit mit einem Influencer im Dialog entstehen. Lass dich auf die Ideen des Influencers ein und erarbeitet zusammen ein Konzept, das beide Parteien zufrieden stellt.

Influencer kennen ihre Community am besten und wissen daher, welcher Content bei den Zuschauern ankommen und welche nicht.

Scheue dich außerdem nicht vor kreativen Vorschlägen und Ideen, die nicht in bereits erprobte Formate passen.

 

3.) Werben auf YouTube: Halte dich an die Spielregeln

 

Fast alle YouTuber schalten Werbung vor ihren Videos und verdienen so einen Teil ihres Geldes. Wir bei ReachHero haben schon mit vielen Unternehmen zusammengearbeitet und stellen immer wieder fest, dass einige Unternehmen Probleme damit haben, wenn Werbevideos vor ihren Product Placements geschaltet werden.

Doch Pre-Roll Werbung gehört zu YouTube wie Werbeblöcke zum Privatfernsehen. Zwar mag es ein paar YouTuber geben, die sich darauf einlassen, die Werbung vor einem Product Placement auszuschalten, doch der Großteil wird das nicht tun.

Ein weiterer Punkt der für Probleme zwischen einer Brand und dem Influencer sorgen kann, ist das Thema Kennzeichnung.

Werbung muss als solche gekennzeichnet und klar erkennbar sein. Das gilt auch für Product Placements auf YouTube oder anderen Plattformen. Wie bereits erwähnt, leben die Influencer vom Vertrauen ihrer Zuschauer und legen (in der Regel) Wert auf Transparenz im Umgang mit bezahlten Inhalten. Angebote für nicht gekennzeichnete Product Placements werden deshalb nicht angenommen und können ein schlechtes Bild auf deine Marke werfen.

 

4.) Missverständnisse vermeiden: Leistung vorab klar definieren

Alle Details sollten vorher schriftlich geklärt werden!
So findest du den perfekten Influencer

 

Um Missverständnisse zu vermeiden solltest du im Vorfeld alle Details zur Produktion und Verbreitung des Videos (Blogposts, Instagram-Posts etc.) klären und schriftlich, zum Beispiel im Arbeitsraum von ReachHero festhalten. Sollte es später Unklarheiten geben, kann man schnell nachprüfen, was vereinbart wurde.

Insbesondere bei der Verbreitung von Product Placements kann es zu Missverständnissen kommen, wenn z.B. der Auftraggeber das Teilen eines Videos z.B. auf Facebook verlangt, ohne dies vorab mit dem Influencer zu klären.

Sollte der Influencer den Content von sich aus auf anderen Plattformen teilen, oder darauf verweisen, umso besser. Wurde dies vorher nicht abgesprochen, so sollte man dies auch im Nachhinein nicht verlangen.

Es ist üblich, dem Influencer eine zusätzliche Vergütung zu bezahlen, wenn der Content auf anderen Kanälen geteilt werden soll.  Dies liegt vor allem daran, dass sich der Preis für ein Product Placement nach der Reichweite des Influencers richtet. Wenn eine Marke zusätzlich zu der Reichweite auf der vereinbarten Plattform noch weitere Plattformen, also eine erweiterung der Reichweite nutzen möchte, sollte dies vorab mit dem Influencer besprochen und entsprechend vergütet werden. Sollte es zu solchen Themen Fragen geben, steht das Team von ReachHero natürlich jederzeit helfend zur Seite.

 

Abschließend kann man sagen, dass man es bei  der Zusammenarbeit mit Influencern vorrangig mit Personen zu tun hat, denen ihre Community und deren Vertrauen wichtiger ist, als das Geld, dass sie mit einem Product Placement verdienen können.

Aber mit ein bisschen Fingerspitzengefühl kannst du zusammen mit Influencern tollen Content produzieren, der dir, dem Influencer und seinen Fans gefällt.

 

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